Roland

Wander-Highlight

Empfohlen von 45 von 49 Wanderern

Tipps

  • Söhni 🏃

    "Roland, der Riese am Rathaus zu Bremen" ist der grĂ¶ĂŸte (und berĂŒhmteste) seiner 26 Kollegen in Deutschland. Mit 5,55 Meter ist er der lĂ€ngste Bremer. Er steht seit 1404 an seinem Platz als Symbol fĂŒr Recht und Freiheit (UNSESCO-Welterbe).

    • 03.10.2018

  • Topsi

    Der steinerner Bremer Roland entstand 1404 und steht vor dem Bremer Rathaus.
    Die 10m hohe Statue ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt. Der WĂ€chter fĂŒr Freiheit und Rechte gilt als einer der reprĂ€sentativsten und schönsten RolandsdenkmĂ€ler in Deutschland. Seit Juli 2004 stehen der Roland und das Rathaus auf der UNESCO-Welterbeliste.

    • 22.08.2017

  • Julia

    „Die "Freiheitsstatue" Bremens - seit 1404 steht er an seinem Platz als Symbol fĂŒr Recht und Freiheit. GrĂ¶ĂŸte Roland-Statue Deutschlands. Rolandstatuen gibt es in vielen deutschen StĂ€dten, die als Symbol fĂŒr Freiheit und Marktrecht errichtet wurden. Der Bremer Roland ist jedoch eine der Ă€ltesten und laut den UNESCO-Experten die reprĂ€sentativste und schönste der Statuen. Seit dem 2. Juli 2004 zĂ€hlt er gemeinsam mit dem Bremer Rathaus zum Welterbe.
    Der fĂŒnfeinhalb Meter (vom Sockelfuß bis zur Spitze des Baldachins 10,21 m) große steinerne Riese wurde 1404 errichtet, nachdem ein hölzerner VorgĂ€nger 1366 von Söldnern des Erzbischofs zerstört worden war. Der Abstand seiner spitzen Knie betrĂ€gt genau eine Bremer Elle, die Elle galt frĂŒher als Maßeinheit. Schon damals galt diese Statue als Symbol der Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit der Stadt. Roland trĂ€gt einen Wappenschild mit dem doppelköpfigen kaiserlichen Reichsadler und der Umschrift:
    Vryheit do ik yu openbar
    de karl und mennich vorst vorwar
    desser stede ghegheven hat,
    des dankt gode is min radt.
    Hochdeutsch heißt das sinngemĂ€ĂŸ: „Freiheit verkĂŒndige ich euch, die Karl und mancher andere FĂŒrst, fĂŒrwahr, dieser Stadt gegeben hat. DafĂŒr dankt Gott, dies ist mein Rat". Freiheit, das ist die Reichsfreiheit der Stadt. Karl ist Karl der Große. „Und mancher FĂŒrst" steht fĂŒr die zahlreichen königlichen, fĂŒrstlichen und fĂŒrstbischöflichen Privilegien und Rechte, die Bremen zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert erhielt.
    Mit seinem langen, welligen Haar, einem eng und knapp sitzenden Lederwams ĂŒber dem Kettenhemd, einem schweren, tief sitzenden GliedergĂŒrtel (dem Dupfing), blankem Schwert, gekachelten Knien und geschienten Beinen ist der jugendliche Ritter streng nach der Mode um 1400 gekleidet. Ein Laute spielender Engel in der Schließe seines Dupfings erinnert an die damals verklingende Zeit der minnesingenden Ritter, im Besonderen an die ĂŒber den Welfenhof bekanntgewordene Rolandsage. Der Ritter war die Idealgestalt jener Zeit, der Gentleman des deutschen Mittelalters, der sich „ritterlich" verhielt, wie das heute von jedem Ehrenmann erwartet wird. Roland blickt zum Dom, dem Amtssitz des Erzbischofs mit seinem weltlichen Herrschaftsanspruch ĂŒber Bremen, den der Rat durch die Jahrhunderte bestritten hat, solange es in Bremen Bischöfe gab: Die reichsfreie Stadt erkannte nur Kaiser und Reich ĂŒber sich an.“ Quelle: bremen-tourismus.de/bremer-roland

    • 21.02.2018

  • Julia

    „Die "Freiheitsstatue" Bremens - seit 1404 steht er an seinem Platz als Symbol fĂŒr Recht und Freiheit. GrĂ¶ĂŸte Roland-Statue Deutschlands. Rolandstatuen gibt es in vielen deutschen StĂ€dten, die als Symbol fĂŒr Freiheit und Marktrecht errichtet wurden. Der Bremer Roland ist jedoch eine der Ă€ltesten und laut den UNESCO-Experten die reprĂ€sentativste und schönste der Statuen. Seit dem 2. Juli 2004 zĂ€hlt er gemeinsam mit dem Bremer Rathaus zum Welterbe.
    Der fĂŒnfeinhalb Meter (vom Sockelfuß bis zur Spitze des Baldachins 10,21 m) große steinerne Riese wurde 1404 errichtet, nachdem ein hölzerner VorgĂ€nger 1366 von Söldnern des Erzbischofs zerstört worden war. Der Abstand seiner spitzen Knie betrĂ€gt genau eine Bremer Elle, die Elle galt frĂŒher als Maßeinheit. Schon damals galt diese Statue als Symbol der Freiheit und UnabhĂ€ngigkeit der Stadt. Roland trĂ€gt einen Wappenschild mit dem doppelköpfigen kaiserlichen Reichsadler und der Umschrift:
    Vryheit do ik yu openbar
    de karl und mennich vorst vorwar
    desser stede ghegheven hat,
    des dankt gode is min radt.
    Hochdeutsch heißt das sinngemĂ€ĂŸ: „Freiheit verkĂŒndige ich euch, die Karl und mancher andere FĂŒrst, fĂŒrwahr, dieser Stadt gegeben hat. DafĂŒr dankt Gott, dies ist mein Rat". Freiheit, das ist die Reichsfreiheit der Stadt. Karl ist Karl der Große. „Und mancher FĂŒrst" steht fĂŒr die zahlreichen königlichen, fĂŒrstlichen und fĂŒrstbischöflichen Privilegien und Rechte, die Bremen zwischen dem 9. und 14. Jahrhundert erhielt.
    Mit seinem langen, welligen Haar, einem eng und knapp sitzenden Lederwams ĂŒber dem Kettenhemd, einem schweren, tief sitzenden GliedergĂŒrtel (dem Dupfing), blankem Schwert, gekachelten Knien und geschienten Beinen ist der jugendliche Ritter streng nach der Mode um 1400 gekleidet. Ein Laute spielender Engel in der Schließe seines Dupfings erinnert an die damals verklingende Zeit der minnesingenden Ritter, im Besonderen an die ĂŒber den Welfenhof bekanntgewordene Rolandsage. Der Ritter war die Idealgestalt jener Zeit, der Gentleman des deutschen Mittelalters, der sich „ritterlich" verhielt, wie das heute von jedem Ehrenmann erwartet wird. Roland blickt zum Dom, dem Amtssitz des Erzbischofs mit seinem weltlichen Herrschaftsanspruch ĂŒber Bremen, den der Rat durch die Jahrhunderte bestritten hat, solange es in Bremen Bischöfe gab: Die reichsfreie Stadt erkannte nur Kaiser und Reich ĂŒber sich an.“Quelle: bremen-tourismus.de/bremer-roland

    • 20.02.2018

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