Siebeneichen (Kreis Herzogtum Lauenburg)

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Tipps

  • Siegfried LG

    Bereits 1211 wird ein Eberhardt von Seueneken genannt. Das Dorf selbst wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu der Zeit wurde auch die erste Kirche gebaut, die 1749 als baufällig abgerissen wurde. Der Patron Johann Hartwig Ernst von Bernstorff, Besitzer von Gut Wotersen, ließ 1753 eine neue Kirche bauen, in der er 1772 auch beerdigt wurde.Durch den Bau des Stecknitz-Delvenau-Kanals, der „nassen Salzstraße“ zwischen Lüneburg und Lübeck, der 1398 fertiggestellt wurde, wurde Siebeneichen zur Anlaufstelle für die Stecknitzfahrer. Noch heute gibt es ein für diese Schiffergilde reserviertes Gestühl in der Siebeneichener Kirche.Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht eindeutig belegt, er könnte seinen Ursprung von den auf dem alten Dorfplatz vor der Kirche befindlichen Eichen haben, denn dort standen früher genau sieben Eichen, ebenso möglich ist aber auch, dass der Name von sieben Bauernstellen herrührt.Quelle:
    de.wikipedia.org/wiki/Siebeneichen

    • 23. August 2017

  • JR56

    Warum heißt Siebeneichen eigentlich Siebeneichen? Soveneken wurde bereits 1230 erstmals urkundlich erwähnt.
    Früher stand ungefähr gegenüber von dem beschaulichen Bushäuschen ein Zollhaus. Aufgrund des vielen Warenverkehrs war dies natürlich der perfekte Überfalls-Ort für Räuber, Banditen und Ganoven.
    Die früheren "sieben Eichen" standen bei der nahegelegenen Sandgrube. Dort wurden die Räuber und sonstige Kleinkriminelle erhängt."In dem Ortsnamen Siebeneichen hat das Rechtsleben der alten Zeit einen Niederschlag gefunden:
    Die Eiche ist der eigentlich Gerichtsbaum unserer Vorfahren; unter ihrem Schatten tagte die Gerichtsversammlung, das "Thing" genannt, an ihrem Stamm musste sich der erhöht sitzende Richter anlehnen. Kein Zweifel, dass die meisten unserer vielen Sich, auch Eichstätt u. a. auf ehemalige Gerichtsstätten zurückgehen.
    Die Eiche, unter der das Gericht stattfand, diente aber zugleich als Galgen. Der uns so ehrwürdige Baum wurde der damaligen kurzen Prozess machenden Rechtspflege zum "grünen Galgen" Noch im 16. Jahrhundert, bei Luther, ist die Rede von einem grünen Galgen. - Wie bekannt, war die Rechtsauffassung unserer Vorfahren für unsere heutigen Begriffe sehr streng; geringe Vergehen gegen das Eigentum wurden mit Aufhängen geahndet. Die Eiche, der "grüne Galgen", musste nicht bloß für einen, sondern für mehrere, sieben Verbrecher Platz bieten. Simrock erwähnte die Redensart: "Sechs sind kein Galgen voll …" Ein Galgen voll, will sagen: "Sieben." Aus solchen Auffassungen heraus sind Ortsbenennungen wie Siebeneichen zu verstehen. Im ganzen deutschen Sprachgebiet sind zwei Siebeneich und sechs Siebeneichen gezählt, ungerechnet die Siebeneichhöfe, Siebeneichmühle und viele andere mehr.
    siebeneichen.info/unser-dorf/geschichte/80-warum-heisst-siebeneichen-eigentlich-siebeneichen

    • 2. Oktober 2018

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Ort: Siebeneichen, Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, Deutschland

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