Siebeneichen (Kreis Herzogtum Lauenburg)

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Tipps

  • JR56

    Siebeneichen liegt im Südosten des Kreises Herzogtum Lauenburg und ist 468 ha groß. Die Gemeinde gehört zum Amt Büchen und liegt zwischen zwei wichtigen Verkehrswegen:
    Östlich des Dorfes verläuft der im Jahre 1900 eröffnete Elbe-Lübeck-Kanal, westlich befinden sich die Eisenbahnlinie Lüneburg – Lübeck sowie die Landesstraße 200, die Büchen mit Breitenfelde verbindet. Führte die L 200 bis in die 60er Jahre noch direkt durch den Ort, befindet sie sich nun außerhalb und berührt den mittelalterlichen Dorfkern nicht mehr.
    Schon seit jeher war das Angerdorf gekennzeichnet durch seine besondere verkehrliche Lage zwischen der alten Frachtstraße von Lüneburg nach Lübeck ("Alte Salzstraße") und dem ehemaligen in der Delvenau-Niederung gelegenen "Stecknitz-Delvenau-Kanal".
    Der kleine Ort wird noch immer dominiert von der alten Pfarrkirche auf dem großzügigen Anger, um den herum die Bauernhöfe liegen.
    Um 1900 zählte Siebeneichen etwa 180 Einwohner, darunter befanden sich 4 Vollhufner, 2 Halbhufner, 7 Kätner, verschiedene Handwerksbetriebe wie z.B. Schuhmacher, Schmied, Dachdecker, Schlachter, Bäcker, ein Fuhrbetrieb und eine Kolonialwarenhandlung.
    Heute hat sich die Einwohnerzahl Siebeneichens auf etwa 250 Einwohner erhöht, was insbesondere auf die allmählich erfolgte komplette Bebauung des Büchener Weges zurückzuführen ist. Der Ort grenzt an die Gemeinden Roseburg, Klein Pampau, Büchen und Fitzen.
    Der Name Siebeneichen ist deutschen Ursprungs und wird urkundlich früher erwähnt als die meisten anderen Ortsnamen des Amtes. Bereits 1211 wird ein Eberhardt von Seueneken genannt, dessen Name vermutlich dem Orte zuzuordnen ist.
    Im Ratzeburger Zehntregister von 1230 wird dann von "Soveneken" gesprochen, und diese gesicherte erstmalige urkundliche Erwähnung der Gemeinde gilt deshalb noch bis heute als ihr "offizielles" Geburtsjahr.
    amt-buechen.eu/index.phtml?La=1&sNavID=1781.43&mNavID=1781.12&object=tx,1781.90.1&kat=&kuo=1&text=&sub=0

    • 3. Oktober 2018

  • Siegfried LG

    Bereits 1211 wird ein Eberhardt von Seueneken genannt. Das Dorf selbst wurde im Ratzeburger Zehntregister von 1230 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Zu der Zeit wurde auch die erste Kirche gebaut, die 1749 als baufällig abgerissen wurde. Der Patron Johann Hartwig Ernst von Bernstorff, Besitzer von Gut Wotersen, ließ 1753 eine neue Kirche bauen, in der er 1772 auch beerdigt wurde.

    Durch den Bau des Stecknitz-Delvenau-Kanals, der „nassen Salzstraße“ zwischen Lüneburg und Lübeck, der 1398 fertiggestellt wurde, wurde Siebeneichen zur Anlaufstelle für die Stecknitzfahrer. Noch heute gibt es ein für diese Schiffergilde reserviertes Gestühl in der Siebeneichener Kirche.

    Die Herkunft des Ortsnamens ist nicht eindeutig belegt, er könnte seinen Ursprung von den auf dem alten Dorfplatz vor der Kirche befindlichen Eichen haben, denn dort standen früher genau sieben Eichen, ebenso möglich ist aber auch, dass der Name von sieben Bauernstellen herrührt.

    Quelle:
    de.wikipedia.org/wiki/Siebeneichen

    • 23. August 2017

  • PeteranderElbe

    Eine Attraktion ist auch der Markt mit Kunsthandwerk, der sich von der Kirche hinunter bis zur Fährstelle erstreckt und während des Kultur-Sommers am Kanal stattfindet. kultursommer-am-kanal.de

    • 25. September 2019

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Ort: Siebeneichen, Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, Deutschland

Informationen

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