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Kapelle "Maria hilf", Gams

Kapelle "Maria hilf", Gams

Fahrrad-Highlight

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  • Paul Mura

    Die Kapelle "Maria hilf" in Gasenzen, wurde im Jahre 1821 zu Ehren der spätgotischen, gekrönten Madonna aus dem 15. Jahrhundert neu erbaut. Die Finanzierung erfolgte mit eigenen Mitteln und in Fronarbeit. Als Trägerschaft trat die Kirchgemeinde gemeinsam mit der Ortsgemeinde auf.
    Einer Legende zu Folge soll diese Gottesmutter-Statue in einer Scheune in Vergessenheit geraten sein, nachdem sie dort – durch einen gläubigen Grabser Bauern versteckt- den Bildersturm von 1529 überlebt hatte. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts erbat sich ein katholischer Knecht für seine langjährigen Dienste als Abschiedsgeschenk die verstaubte Madonna. Nach einer Zeit in Wildhaus fand die Heiligenfigur nach dem Tod des „neuen“ Besitzers ihren Platz in einem Bildstock im Weiler Gasenzen. Zweimal allerdings beobachtete ein Nachtwächter die Madonna, wie sie auf wundersame Weise zu einem bestimmten Platz auf einer Wiese schwebte. An diesem Zielort ihrer nächtlichen Wanderschaft erhielt sie nun durch den Bau einer Kapelle ihr bleibendes „Daheim“.
    Seit 1875 steht die Kapelle im alleinigen Eigentum der kath. Kirchgemeinde. Weil sich das Gebäude in einem bedenklichen Zustand befand, wurde die Kapelle im Jahre 1877 unter der Leitung von Architekt Karl Reichlin in ein einfaches, flach gewölbtes Barockkirchlein mit fünfseitigem Chor umgebaut.
    Eine zweite Renovation erfolgte im Jahre 1922/23, unter der Leitung von Architekt Adolf Gaudy, Rorschach. Anlässlich dieser Restauration entstanden die heutigen Innenmalereien des Vitznauer Künstlers J. Schneider und der Barockaltar. Zudem liess er in Staad die beiden Glocken umgiessen.
    Das Aussengemälde an der Giebelfront über dem Eingang wurde erst im Jahre 1957 von Pfarrer Schnüriger aus Maladers geschaffen.
    Um die Bausubstanz dieses sehr schönen Bauwerkes im Dorfteil Gasenzen zu erhalten, wurde 1994 eine sanfte Gesamtrestauration unter Alt Denkmalpfleger Benito Boari, Mörschwil vorgenommen. Die Arbeiten an Bildern, Statuen, Stukkaturen und Altären waren sehr zeitaufwändig. Ein
    Restaurator stellte anhand einer gründlichen Untersuchung der Mutter-Gottes-Statue drei nicht sehr geglückte Übermalungen fest. Von der gotischen Fassung fanden sich nur noch spärliche Relikte. Ein unerwarteter Spender ermöglichte eine zurückhaltende Restaurierung der Madonna, die seither noch viel schöner mit ihrem ausdrucksstarken Antlitz über dem barocken Hochaltar erstrahlt.
    Im Jahre 2010 wie auch 2019 wurde aufgrund starker Strassenstaub- und Russ-Emissionen eine Innenreinigung nötig, als deren Abschluss die Wände neu gestrichen wurden.
    2020 wurde die Gottesmutter einer erneuten Reinigung unterzogen. Im Jahr 2021 folgt nun noch die Restaurierung der Heiligen Anna und des Heiligen Joachims.

    • 13. Juni 2021

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Ort: Gams, Werdenberg, Sankt Gallen, Ostschweiz, Schweiz

Informationen

  • Höhe530 m

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