Schlossgarten Eutin

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 69 von 79 Wanderern

Tipps

  • Der Heidjer Radler

    Die ersten Anfänge des Gartens sind um das Jahr 1500 belegt. Ab 1716 entstand, dem Geist der Zeit entsprechend, ein luxuriöser französischer Barockgarten. Doch bereits 60 Jahre danach begann man mit der grundlegenden Umgestaltung und Erweiterung zu einem Englischen Landschaftsgarten. Er ist bis heute in fast unveränderter Form erhalten geblieben. Seit bald 200 Jahren steht der Herzogliche Garten auch den Bürgern zur Verfügung. Er steht heute unter Denkmalschutz als eines der bedeutendsten Gartenkunstwerke Norddeutschlands.
    Info: holsteinischeschweiz.de

    • 15. November 2017

  • Hermodar

    Im Zentrum des Schlossgartens liegt der ab 1790 nach englischen Vorbildern gestaltete, etwa 1,8 ha große Küchengarten. Geprägt wird der ummauerte Nutzgarten maßgeblich durch das im Nordwesten befindliche Orangeriegebäude, dessen Ursprung noch aus der Barockzeit datiert. Über Jahrhunderte diente der Küchengarten der Produktion von gärtnerischen Erzeugnissen und der Belieferung der Eutiner Hofküche. Die Industrialisierung im 20. Jahrhundert und die damit verbundenen wachsenden anthropogenen Einflüsse verursachten in der Folgezeit gravierende Schäden im Küchengarten, welche die Substanz, die Wirkung und die Funktion des Kulturdenkmals maßgeblich beeinträchtigten. Letztendlich führten diese Probleme zu einer vollständigen Aufgabe der gärtnerischen Nutzung - seit den 1990er Jahren liegt das Gelände weitgehend brach. Auf Initiative der Stiftung Schloss Eutin und dem Landesamt für Denkmalpflege Schleswig-Holstein konnten in den letzten Jahren bereits wichtige Grundlagen zur ökologischen Verbesserung des historischen Wassersystems geschaffen sowie durch die Auslobung eines Wettbewerb Lösungsansätze zur Wiederherstellung des Küchengartens gefunden werden.
    Erste Instandsetzungsarbeiten erfolgten mit der denkmalgerechten Sanierung der Küchengartenmauer. Ab Herbst 2008 fanden umfangreiche Restaurierungsarbeiten am historischen Orangeriegebäude statt, das im Frühjahr 2011 feierlich eingeweiht wurde. In Zusammenarbeit mit dem Archäologischen Landesamt Schleswig-Holstein erfolgten mehrere gartenarchäologische Untersuchungen im Küchengarten, die u. a. über das historische Wegesystem und einen ehemaligen Entwässerungsgraben Aufklärung verschafften. Dieser historische Graben sowie Wege- und Vegetationsflächen im Umfeld des Orangeriegebäudes und am Holzhaus sind bereits wiederhergestellt. Der erste Schritt, die ehemals so artenreiche Bepflanzung des Küchengartens in Zukunft wieder präsentieren zu können, ist mit der Anpflanzung eines Obsthains in einer historischen Quincunx-Formation und eines „Lebenden Gartenzauns“ aus verschiedenen heimischen Gehölzarten gelungen. Eine Besonderheit ist die Anzucht von niedrigstämmigen Formobstgehölzen, so genanntes Zwergobst oder Franzobst. Bisher sind 35 historische Apfel- und Birnensorten veredelt und auf eine Fläche im Gartenbauzentrum Ellerhoop verpflanzt worden. Die spezielle Anzucht der Baumkrone wird mindestens vier Jahre in Anspruch nehmen, bevor die Zwergobstgehölze in den Küchengarten Eutin verpflanzt werden können.

    • 17. September 2018

  • Gerhard & die Hundeboygroup 🐾 👣 🐾

    Wo sonst findet man im Norden noch einen Wasserfall 😊
    Allerdings führte er im Januar 19 kein Wasser.

    • 5. Januar 2019

  • Hermodar

    An einem Abhang westlich des Küchengartens wurde um 1790/91 der große Wasserfall von einer künstlerisch gestalteten Felslandschaft von dem Hofbildhauer August Friedrich Moser (1746 - 1810) errichtet.Der Wasserfall, dessen Aufbau sich etwa acht Jahre nach seiner Errichtung einmalig vergrössert wurde, wird bis heute vom Wasser des kleinen Piependieck gespeist.
    Oberhalb der von Kletterpflanzen umgebenen Anlage stehen Eiben. Durch das Aufschlagen des Wassers auf einen Prellstein wird ein optischer und akustischer Reiz ausgelöst.
    Der Wasserfall war und ist bis heute ein begehrtes Motiv für viele Künstler.

    • 17. September 2018

  • Hermodar

    Der Tempelgarten am Rundtempel (Monopteros) ist der höchste Bereich der gesamten Gartenanlage. Er wurde 1796 als Teil der früheren Wildkoppel als neuer Gartenbereich in das bereits bestehende Areal mit einbezogen.Der Monopteros dorisch-attischer Ordnung steht an herausragender Stelle. Er wurde unter der Bauleitung von Peter Richter (1750 - 1805) errichtet. Der Tempelfries ist mit Reliefs von Opfersymbolen - Stierschädeln und Opferschalen - versehen, welche August Friedrich Moser (1746 - 1810) schuf.
    Vorbilder warenBauten in Kew Gardens in Surrey, die William Chambers (1723 - 1796) errichtet hatte. Es sind Symbole, die auf Anstrengungen bei der weiteren Verfolgung des Lebensweges verweisen mögen.
    Nach der Philosophie der Aufklärung des 18. Jahrhundert ist das Ziel eines Lebensweges das Erreichen der Weisheit. Daher wird das Monopteros auch "Weisheitstempel" genannt. ("Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus einer selbst verschuldeten Unmündigkeit")

    • 17. September 2018

  • Hermodar

    Die weiße 1,70m große Flora, Göttin der Blumen und Blüten, der Jugend und des Frühlings, steht von Eiben umrahmt auf einem kleinen Podest am Ufer des Tralauteiches als "eye-catcher" am Ende der Lindenallee.
    Vom jetzigen Standpunkt aus gesehen führt kein Weg direkt zur Flora. Die Statue ist eine Nachbildung der ursprünglichen, um 1829 entstandenen Flora, die sich heute im Schloss befindet. Die Entrücktheit , die Unzugänglichkeit, die Weiblichkeit und die Jugend der dargestellten Skulptur kann man als eine Form der Erinnerung von Herzog Peter Friedrich Ludwig (1755 - 1829) an seine früh verstorbene Gemahlin Frederike (1765 - 1785) verstehen.
    Das Urvorbild für die Flora-Statue steht im Museo Capitolino in Rom. Weitere Flora-Statuen fanden sich in den Englischen Gärten von Blenheim Palace in der Grafschaft Oxfordshire und Stourhead bei Stourhead.

    • 17. September 2018

  • Hermodar

    Der große Piependiek versorgt den kleinen Piependiek, der wiederum den großen Wasserfall westlich versorgt.

    • 17. September 2018

  • Marion

    Schöner Platz für eine Pause mit schöner Aussicht

    • 5. Januar 2019

  • Kerstin/Kermi07

    Die Spiegelung im Wasser von dieser Brücke ist einmalig

    • 2. Juni 2019

  • Gerhard & die Hundeboygroup 🐾 👣 🐾

    Das Schloss wurde umfassend Renoviert.
    Unbedingt auch den schönen Innenhof besuchen!

    • 12. August 2019

  • Michael wandert 🌄

    an der höchsten Stelle des Stadtparks liegt dieser wunderbare, schlichte Rundtempel. Lange war es eine Baustelle - nun erstrahlt er wieder im alten Glanze.

    • 6. Oktober 2019

  • Michael wandert 🌄

    Ich verweile gerne in dem liebevoll wiederhergestellten Küchengarten. Zu jeder Jahreszeit gibt es etwas darin zu entdecken. Von Mauern umgeben, ist es bei Wind oder in der kühleren Jahreszeit gut geschützt.

    • 21. März 2020

  • RamWie

    Hier kann man seit der Landesgartenschau teilweise wieder die alten Beeteinfassungen sehen. An den roten Backsteinmauern wird die alte Funktion des Küchengartens genauer beschrieben. Sehr interessant.

    • 28. März 2020

  • RamWie

    Eine zentrale Figur im Schlosspark. Ihr ist ein Teil des Parks gewidmet.

    • 28. März 2020

  • RamWie

    Dieses Brücke ist der zentrale Übergang zum Schloß. Weitere Zugänge gibt es nicht. -Ist halt ein Wasserschloss...

    • 28. März 2020

  • RamWie

    Schöne Figur im Schlosspark

    • 28. März 2020

  • RamWie

    Historisches Schloss mit toller Geschichte. Eine Führung lohnt sich hier immer. Teilweise gibt es auch spezielle Themen-Führungen, die auch mal an Orte im Schloss führen, die sonst nicht zugänglich sind.

    • 28. März 2020

  • RamWie

    Schöner ruhiger Ort. Hier kann man die alten Beet-Anlagen teilweise nachgebaut sehen. Alle Pflanzen haben Beschilderungen, um welches teilweise alte und unbekannte Kraut es sich handelt.

    • 28. März 2020

  • BAMA

    Die Allee, die aus 55 Baumpaaren auf einer Strecke von 335. rn Metern besteht, entspricht dem Weg der Jugend, auf den eine lenkende Kraft einwirkt. Mit Blickachse auf die Flora-Statue führt die Lindenallee zu einem Scheideweg, der sich nach Osten und Westen teilt und eine Richtungswahl erfordert.

    • 20. Juni 2020

  • BAMA

    Unbedingt vorbeischauen, ein Küchengarten der Extraklasse, toll angelegt. 👍 👁

    • 20. Juni 2020

  • Sascha

    Hier lässt es sich gut durch den Schlossgarten wandeln.

    • 21. Juni 2020

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Ort: Eutin, Ostholstein, Schleswig-Holstein, Deutschland

Informationen

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