Gauß-Weber-Anlagen (in Göttingen)

Wander-Highlight (Abschnitt)

Empfohlen von 11 von 12 Wanderern

Tipps

  • Michael Hinz

    Carl Friedrich Gauß (1777-1855) war Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker, der als Student und späterer Direktor der Sternwarte über 50 Jahre lang in Göttingen lebte und arbeitete, weltweit durch seine Forschungen Aufsehen erregte und zu den weltweit wichtigsten Mathematikern ("Gauss'sche Normalverteilung", "Gauss'sche Krümmung" u.a.) gehört. Gauss hat aber auch in anderen Disziplinen Bahnbrechendes geleistet und bis heute maßgeblich Wissenschaftsgeschichte geschrieben. 1849 erhielt er das Ehrenbürgerrecht der Stadt Göttingen.Wilhem Weber (1804-1891) wurde 1831 auf Empfehlung von Carl Friedrich Gauss ordentlicher Professor für Physik in Göttingen, leitete das Physikalische Cabinet arg Papendiek. Von dort aus stellten die beiden die erste elektromagnetische Telegraphen_ Verbindung zur Sternwarte in der Geismarlandstraße 11 her, in dem sie einen Kurdraht über die Dächer der Stadt spannten.1837 wurde Weber als einer der Göttinger Sieben, die gegen die Aufhebung der Verfassung von Hannover durch König Emst August protestierten, entlassen, folgte 1842 einem Ruf nach Leipzig, kehrte aber 1848 auf seine alte Stellung in Göttingen zurück. 1860 erhielt er das Ehrenbürgerrecht der Stadt Göttingen.Das Gauß-Weber Denkmal ist eines der wenigen bedeutenden "Doppelstandbilder" (neben Goethe uns Schiller in Weimar und den Brüdern Grimm in Hanau).

    • 25. September 2018

  • Andreas K.

    Der Stadtwall ist immer gut für einen schönen Spaziergang.

    • 13. Oktober 2019

  • codo786

    Die Gauß-Weber-Anlagen in Göttingen sind ein kleines Parkstück entlang der Bürgerstraße zwischen der Kurzen-Geismarstraße und der Nikolaistraße gelegen. Hier finden sich einige Skulpturen entlang der kurzen Wegstrecke.

    • 26. Februar 2018

  • Michael Hinz

    Carl Friedrich Gauß (1777 bis 1855) studierte von 1795 bis 1798 an der Georg-August-Universität. Im Alter von nur 30 Jahren wurde der Mathematiker, Astronom und Physiker 1807 an die Georg-August-Universität berufen und war erster Direktor der „neuen“ Sternwarte. Dort forschte er bis zu seinem Tod auf den Gebieten der Mathematik, der Astronomie, der Physik, der Geodäsie und der Geophysik. Gemeinsam mit dem Physiker Wilhelm Eduard Weber baute Gauß 1833 den ersten elektromagnetischen Telegraphen. Die Telegraphenleitung über die Dächer Göttingens verband die Arbeitsorte der beiden Wissenschaftler und erleichterte die Kommunikation im Rahmen der gemeinsamen Forschung. »Wissen vor Meinen, Sein vor Scheinen« lautete eine der ersten übertragenen Nachrichten, deren Übermittlung damals 270 Sekunden dauerte.
    Mit seinen Entdeckungen, die bis in die Gegenwart hineinwirken, erregte Gauß weltweit Aufsehen. Er bewies unter anderem die Konstruierbarkeit des regulären 17-Ecks und leitete das Zeitalter der klassischen Kartographie ein. Geehrt wurde Gauß unter anderem mit der Copley-Medaille der Royal Society London und mit der 1856 von König Georg V. von Hannover zu seinem Gedenken geprägten Medaille mit der Inschrift MATHEMATICORUM PRINCIPI – „dem Fürsten der Mathematiker“.
    Quelle: uni-goettingen.de

    • 26. September 2018

  • Ilona

    Das Denkmal soll an die Erfindung des elektromagnetischen Telegraphen erinnern. Allerdings hält Gauß heute statt eines Drahtes meist eine Bierflasche in der Hand - man nehme es mit Humor ;)

    • 4. November 2019

  • Horst...

    Steht hier am Stadtwall Göttingen für ein Stück eindrucksvolle Geschichte!

    • 5. Januar 2019

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Beliebte Wanderungen zu Gauß-Weber-Anlagen (in Göttingen)

Ort: Niedersachsen, Deutschland

Informationen

  • Distanz279 m
  • Bergauf20 m
  • Bergab10 m

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