Barkassen

Wander-Highlight

Empfohlen von 27 von 29 Wanderern

Tipps

  • Naxxos

    Die Barkassen sind bestens für die Erkundung der Speicherstadt geeignet.

    • 25.04.2018

  • Natascha

    Der Ausdruck Barkasse entstammt der italienischen Sprache (italienisch barcaccia; deutsch „Großboot“) und bezeichnete ursprünglich das größte Beiboot eines Kriegsschiffs.
    In der Zeit der Segelschifffahrt stand die Barkasse für gewöhnlich zusammen mit der Pinasse, dem zweitgrößten Beiboot, auf der Barring zwischen Fock- und Großmast. Die Barkasse wurde ausgesetzt, um unter anderem Trinkwasser zu holen oder Landungen zu machen. Die Barkasse einer Fregatte oder Korvette war etwa zwölf Meter lang, hatte 14 bis 16 Riemen und zwei Rah-, Lugger- oder Gaffelsegel. Die modernen Barkassen sind Motorboote und unbewaffnet (Motorbarkassen).
    Seit Ende des 19. Jahrhunderts werden im deutschsprachigen Raum nichtmilitärische Verkehrsschiffe – Personenschiffe wie Arbeitsboote – in Häfen als Barkassen bezeichnet. Besonders im Hamburger Hafen sind die dortigen Barkassen häufig im Einsatz, überwiegend als Schlepper von Schuten und für Personenrundfahrten. Aber auch die Flussschifferkirche verfügt über eine solche. Die traditionelle Barkasse hat vorne einen überdachten Führerstand. Dahinter befinden sich an jeder Schiffsseite Bänke für Passagiere.

    • 13.05.2018

  • Siegfried LG

    Die Hamburger Hafenbarkasse war das Arbeitstier im Hamburger Hafen. Ihre Blüte hatten sie von 1920 bis 1960. Wer den Film "Große Freiheit Nummer 7" mit Hans Albers kennt, erinnert sich vielleicht an einen Szene, wie tausende Arbeiter mit Barkassen von "Blohm & Voss" über die Elbe kommen. Diese Zeit ist vorbei. Mit dem Siegeszug des Container wurden sie für den Hafenbetrieb überflüssig und die meisten kennen sie nur noch umgebaut für Hafenrundfahrten. Durch ihre flache Bauweise passen sie bei Fahrten in den Fleeten bei Flut noch unter die Brücken. Das kann manchmal eng werden, aber meistens geht es noch. Die typische Hamburger Hafenbarkasse ist ein offenes Motorschiff mit einem kleinen Deckshaus nur im vordersten Bereich des Rumpfes (typisch etwa dem ersten Viertel der Länge). Das Verhältnis von Länge zu Breite beträgt üblicherweise größer als 4:1. Hamburger Hafenbarkassen wurden in Längen von knapp über 10 Metern bis oberhalb von 20 Metern gebaut. Der Motor befindet sich mittschiffs in einem Kasten hinter dem Deckshaus. Rumpf und Deckshaus sind in genieteter oder geschweißter Stahlbauweise erstellt.Frühere Aufgaben:
    • Schleppen von Schuten und Bugsieren von kleineren Schiffen
    • Schneller Transport kleinerer Mengen von Stückgut innerhalb des Hafens
    • Transport von Versorgungsgütern zu Schiffen im Hafen
    Personentransport:
    • zu Schiffen, die ihren Liegeplatz an Dalben in der Mitte eines Hafenbeckens hatten anstatt an der Kaimauer
    • als Fähre und als Zubringer für Arbeiter von Werften und Reedereien
    • für Taxidienste („Wasserdroschke“)
    • Transport von Dokumenten und Post („Postbarkasse“)Quelle:
    de.wikipedia.org/wiki/Hamburger_Hafenbarkasse

    • 16.07.2018

  • Zero-One

    Immer einen Besuch wert.

    • 08.06.2018

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Ort: rund um Hamburg, Deutschland

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