St. Nicolai Kirche Hagenburg

Fahrrad-Highlight

Empfohlen von 20 von 24 Fahrradfahrern

Tipps

  • HardTail Zicklein

    Kirchen sind zwar nett anzusehen, aber mit dem Fahrrad kann man nicht drinnen herum fahren.

    • 27. November 2018

  • Kalle & Danny

    Die alte Kirche St. Nicolai und der Rundfriedhof sind fast spurlos verschwunden, die einst so etwas wie das Zentrum des Hagenhufendorfes Altenhagen bildeten.
    Das kleine Gotteshaus, in das die Einwohner von Altenhagen, Hagenburg und bis zur Mitte des 16. Jahrhunderts auch Mesmerode gingen, blieb nicht im Dorf. Lange als zu eng und auch baufällig empfunden, wurde das Gebäude samt Turm 1873 abgerissen. Der Schutt ist dazu verwendet worden, die Landstraße nach Steinhude auszubauen. Aus der alten Nicolai-Kirche wurden die Glocken, die Turmuhr, ein Kronleuchter und die Altarleuchter übernommen. Auch die Oblatendose von 1693 wurde weiter genutzt.
    Mit dem Bau einer neuen, großen Kirche in Hagenburg konnte erst 1869 begonnen werden, nach jahrzehntelangen Auseinandersetzungen um den richtigen Standort. Die nicht unwesentliche finanzielle Unterstützung des Schaumburg-Lippischen Fürstenhauses ermöglichte es, den hannoverschen Kirchenbaumeister Conrad Wilhelm Hase („Backstein-Hase“) für den Bau zu engagieren.
    Hase erfüllte den Auftrag, eine „weithin sichtbare“ mächtige Kirche „in bislang vollständig freiem Felde“ zu bauen. Bei einer Grundsanierung zu Beginn der 1960er Jahre wurden die Seitengauben auf dem Dach entfernt. Der freitragende Turm und das Kirchenschiff sind in den 1990er Jahren saniert worden. Zum 125-jährigen Bestehen im Jahr 1996 hat das Gotteshaus den Namen ihrer Vorgängerin „St.-Nicolai-Kirche“ bekommen. Weitere Informationen über das bedeutende Gebäude der Backsteingotik sind zu den Öffnungszeiten im Gemeindebüro
    (gegenüber) oder auch im Internet unter kirche-hagenburg.de zu erhalten.
    Für den Bau der Kirche und der Pfarre musste auf der nördlichen Straßenseite der Freihof Engelke Platz machen. Sein Besitzer war 1867 Konkurs gegangen und über Nacht nach Amerika geflohen. Die Tradition der Posthalterei in Hagenburg (1688-1860), die dem Ort eine gewisse Bedeutung verlieh, hatte kurz zuvor geendet. Als Reisende auf der Ost-West-Verbindung (Berlin-)Hannover-Leese-Bohmte-Diepenau-Osnabrück machten unter anderem Friedrich I. von Preußen und der russische Zar Peter der Große Halt im Ort.
    Quelle (fleckentour.de/wegpunkte-1-10/st-nicolai-strasse)

    • 2. Juli 2018

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Ort: Hagenburg, Schaumburg, Niedersachsen, Deutschland

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