Entdecken

Kloster Nütschau

Kloster Nütschau

Fahrrad-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
113 von 118 Fahrradfahrern empfehlen das

Tipps

  • Hannah

    Das Kloster Nütschau ist ein Benediktinerkloster und das einzig aktive Kloster auf dem Mönchsweg. Hier leben, arbeiten und beten die Benediktinermönche miteinander. Wenn du mit dem Rad anreist oder pilgerst, bist du hier als Gast nach dem Grundsatz des heiligen Benedikt willkommen. Melde dich am besten vorher telefonisch beim Jugendhausteam oder im Haus St. Ansgar.

    Das Kloster ist ein Ort der Besinnung, Stille und Spiritualität. Du kannst hier Meditationen, Gottesdiensten, Seminaren und Kursen beiwohnen. Das Kloster liegt im ostholsteinischen Moränengebiet und lädt zu Spaziergängen in der Natur ein.

    Mehr Informationen findest du auf der Homepage kloster-nuetschau.de.

    • 16. März 2020

  • JR56

    Um das Jahr 830 wurde an der Trave eine Fliehburg errichtet, mit einem Erdwall umgeben und gesichert: die Nütschauer Schanze. Sie war Teil einer karolingischen Befestigungsanlage, die von der Elbe in nördlicher Richtung bis etwa Kiel reichte. Dieser „Limes Saxoniae“ (Sachsenwall) trennte den westlichen, sächsischen Teil vom slawischen Ostteil des Landes, zudem bildete er den einzigen Traveübergang. Hier entstand schon bald ein Herrensitz, der Jahrhunderte später vom Grafen Heinrich Rantzau, einem bedeutenden Humanisten Schleswig-Holsteins, erworben wurde.
    Im Jahre 1577 begann er mit dem Bau des kleinen Wasserschlosses, dem „Castrum Nutzkow“, das mit seinen drei Giebeln bis heute das Wahrzeichen Nütschaus ist und das in seiner äußeren Bausubstanz weitgehend unverändert auf uns gekommen ist. Im 19. Jahrhundert wurde das Innere des Hauses – es hat bis zum Einzug der Mönche 28-mal den Besitzer gewechselt – völlig umgestaltet. Das Dreigiebelhaus in seinen einfachen, edlen Proportionen, dessen mittlerer Giebel das charakteristische Türmchen aus dem Jahr 1792 trägt, hat hohen künstlerischen Rang.
    Am 3. Februar 1951, dem Fest des heiligen Ansgar, erwarb der für diese Region damals noch zuständige Bischof von Osnabrück das Gut Nütschau für die Benediktiner der Abtei Gerleve im Münsterland und vereinbarte mit ihnen: Nütschau wird – mit dem Namen „Haus St. Ansgar“ – zunächst als Exerzitienhaus eröffnet. Ziel war aber von Anfang an die Errichtung eines Klosters nach der Regel des heiligen Benedikt.
    Nach und nach ergänzten weitere Bauten das Ensemble: die heutige Bildungsstätte Haus St. Ansgar (1954/59), die Klosterkirche mit dem Stillen Bereich (1974), Speiseräume und Küche sowie das damalige Schwesternhaus, die Erweiterung des Jugendhauses St. Benedikt (1990), das neue große Konventgebäude (1998), das renovierte Herrenhaus (2006) und die noch verbliebenen umliegenden Ländereien bilden das Erbe und den Auftrag eines Klosters ins dritte Jahrtausend.
    Wer hier lebt oder zu Gast ist, soll spüren, dass Gott den Menschen Hoffnung und Zukunft gibt.

    kloster-nuetschau.de/kloster/geschichte

    • 10. Februar 2020

  • JR56

    Die historische, denkmalgeschützte und sehr gut restaurierte Schlosskate in Nütschau ist ein sehenswertes Highlight beim Kloster Nütschau.

    • 26. März 2020

  • Jknord

    Die denkmalgeschützte gut restaurierte Schlosskate in Nütschau beherbergt heute die Hausmeisterei

    • 5. April 2020

  • Jknord

    aus dem Garten über die Holzbrücke des Klosters, das Glaskreuz dient der Andacht

    • 5. April 2020

  • JR56

    Das Jugendhaus ist für viele ein Ort der Zeitlosigkeit und der Geborgenheit. Das mag an den vielen gemütlichen Ecken des 1906 errichteten Gebäudes liegen. Oder auch daran, dass sich Jugendliche und junge Erwachsene regelmäßig zu Kursangeboten treffen, sich kennen lernen und wiedersehen und dabei erfahren, einfach sie selbst sein zu dürfen – ohne Leistungsdruck und Anpassungszwang.

    kloster-nuetschau.de/jugend/jugendhaus-2.html

    • 26. März 2020

  • JR56

    Das kleine Kavaliershaus neben dem Herrenhaus diente einst als Gästehaus und Waschküche und wurde vermutlich um 1800 errichtet. Symmetrisch zu diesem Gebäude gab es ehemals auch auf der Ostseite des Herrenhauses ein entsprechendes Remisenhaus, das aber schon um 1960 abgerissen wurde. Vor beide Gebäude wurde in nur einem Meter Abstand eine Reihe Linden gepflanzt, die vor dem Kavaliershaus noch erhalten ist. Einst wurden diese Linden in etwa zwei Metern Höhe geköpft, damit sie einen schönen Schirm vor den Gebäuden bildeten und diese Schnittstellen lassen sich noch an den Bäumen erkennen. Da die Bäume später nicht mehr geschnitten wurden, sind sie zu mächtigen aufstrebenden Riesen gewachsen. Diese wurden in den letzten Jahren in etwa in Höhe der Traufe des Herrenhauses gekappt, um ein Auseinanderbrechen zu verhindern.
    1922/23 wurde das kleine Gebäude für den Sohn des damaligen Besitzers Dr. Heinrich Dräger (1898–1986) vom Architekten Karl Mühlenpfordt als Wohnhaus ausgebaut. Dabei wurde an der östlichen Gartenseite auch die verglaste große Terrasse angebaut.

    gartenrouten-sh.de/gartenrouten/7-stormarn/gaerten/kloster-nuetschau.html

    • 26. März 2020

  • JR56

    Das heutige dreigiebelige Herrenhaus entstand 1577–79 unter Heinrich Rantzau (1526–1598) und Inschriften am Herrenhaus erinnern noch an den Erbauer und seine Frau Christina van Hal(l)e. Rantzau, Amtmann zu Segeberg und Statthalter in königlichen Ämtern, hatte das Gut 1573 erworben und förderte als politisch einflussreicher Mann auch die Kunst und Wissenschaft. Die Familie Rantzau hatte zu dieser Zeit in ganz Schleswig-Holstein bedeutenden Einfluss und erwarb und baute eine ganze Reihe von Herrenhäusern.
    Das Herrenhaus in Nütschau wurde als Wasserschloss mit einem umlaufenden Graben und Vorwerk errichtet, wie auf einem alten Holzschnitt von 1591 übermittelt ist. 1642 ging das Gut durch Kauf an die Familie von Ahlefeldt, und es folgten verschiedene Besitzerwechsel. 1791 wurde es dann an den Hamburger Kaufmann Amsinck versteigert, der 1793 dem mittleren Giebelhaus des Herrenhauses einen barocken Turm hinzufügte, das Gut aber schon nach wenigen Jahren weiter verkaufte. Insgesamt haben das Nütschauer Gut über die Jahrhunderte über 30 Besitzer ihr eigen genannt, bis es 1951 in kirchlichen Besitz überwechselte.

    gartenrouten-sh.de/gartenrouten/7-stormarn/gaerten/kloster-nuetschau.html

    • 26. März 2020

  • JR56

    Verwunschen führt eine hölzerne Brücke über das Wasser des Grabens zu den jenseits liegenden Tagungs- und Bildungshäusern des Klosters.

    gartenrouten-sh.de/gartenrouten/7-stormarn/gaerten/kloster-nuetschau.html

    • 26. März 2020

  • JR56

    Etwa 310 Meter lang begleitet eine alte Feldsteinmauer die alleegesäumte Schlossstraße. Diese Mauer ist Teil der alten Gutsmauer, die zu unbekannter Zeit aus verschieden großen, ganzen und behauenen Findlingen errichtet wurde und den einstigen großen Park umschloss. Interessant an der Mauer ist, dass einzelne Abschnitte des vielfarbigen Granitmauerwerks unterschiedliche Steinformate und auch drei verschiedene Mauertechniken aufweisen.
    Noch rund 60 Bäume formen die Allee aus Linden, die die Straße begleitet und die schon seit 1937 in das Naturdenkmalbuch des Kreises Stormarn eingetragen ist. Gepflanzt wurden die Bäume vermutlich um 1800. Da auch diese Bäume sehr eng gepflanzt sind, sind sie dem Licht entgegen strebend bis zu 25 Meter hoch gewachsen. Ursprünglich waren die Bäume gekappt, zu Anfang offenbar in rund vier Metern Höhe und später dann in 14 und 15 Metern Höhe. Wie Linien ziehen sich deutlich diese alten Schnittstellen durch die Allee.

    gartenrouten-sh.de/gartenrouten/7-stormarn/gaerten/kloster-nuetschau.html

    • 26. März 2020

  • Jknord

    eine schöne Gartenanlage lädt zu Verweilen ein , es handelt sich um das nördlichste deutsche Benediktinerkloster das erst 1951 gegründet wurde.
    Aber das Gelände hat Geschichte, schon um das Jahr 830 wurde an der Trave eine mit einem Erdwall umgeben Burg gebaut, die Nütschauer Schanze., die zudem den einzigen Traveübergang darstellte. Die später als Herrensitz vom Grafen Heinrich Rantzau erworben wurde.

    Im Jahre 1577 begann er mit dem Bau des kleinen Wasserschlosses, dem „Castrum Nutzkow“, das mit seinen drei Giebeln bis heute das Wahrzeichen Nütschaus ist und das in seiner äußeren Bausubstanz weitgehend unverändert erhalten blieb. Das charakteristische mittlere Türmchen aus dem Jahr 1792, hat hohen künstlerischen Wert.

    • 5. April 2020

  • Harro

    Hier ist alt und neu nebeneinander

    • 15. Oktober 2018

  • Jknord

    die Öffentlichkeit wird von dieser Mauer auf alle Fälle abgeschreckt

    • 5. April 2020

  • Jknord

    Das Kloster Nütschau wird seit 1951 von Benediktinermönchen genutzt

    • 5. April 2020

  • Sabine Meyer

    gute Übernachtungsmöglichkeit, Verpflegung möglich

    • 17. August 2020

Du kennst dich aus? Melde dich an, um einen Tipp für andere Outdoor-Abenteurer hinzuzufügen!

Die beliebtesten Radtouren zu Kloster Nütschau

Unsere Tourenvorschläge basieren auf tausenden von Aktivitäten, die andere Personen mit komoot durchgeführt haben.

Ort: Travenbrück, Schleswig-Holstein, Deutschland

Informationen

  • Höhe60 m
  • Öffnungszeiten

    Montag – Freitag 08:30 – 12:00 Uhr und 14:00 – 17:00 Uhr Samstag 08:00 – 13:00 Uhr

Meistbesucht im

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wetter - Travenbrück

Entdecken

Kloster Nütschau