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Kloster Schönau

Kloster Schönau

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzer:innen erstellt
40 von 42 Wanderern empfehlen das

Tipps

  • Claudine

    Idyllisch gelegen an der Saale und umgeben von Wald. Das Kloster wurde urspürnglich 1189 gebaut, 1554 verwaiste es nach dem Markgräflerkrieg. 1699 wurde es im Barockstil neu aufgebaut und entwickelte sich zu einem beöiebten Wallfahrtsort. Die unverheirateten Rienecker Grafenstöchter lebten hier als Nonne.

    • 26. April 2020

  • Breggi

    Das 1189 geweihte ehemalige Zisterzienserinnen-Kloster in Schönau ist von weiten an seinen weißen Mauern zu erkennen.

    • 30. Juli 2019

  • Breggi

    Der gebürtige Schweizer Künstler Kilian Stauffer hat die wundervolle Kunst des Stuck marmorierens um das 18. Jhd. in das damals baufällig gewordene Kloster gebracht und ihm zu neuen Glanz verholfen.

    • 30. Juli 2019

  • Alexander Sieber

    Geschichte
    Das der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweihte Kloster wurde 1189 durch Philipp von Thüngen zu Heßlar, Ministerialer, zusammen mit Gottfried von Pisemberg, Bischof von Würzburg, gegründet. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts lebten hier zumeist adlige Zisterzienserinnen, insbesondere aus dem Geschlecht der Grafen von Rieneck. Nach Anfangsschwierigkeiten bei der Erstbesiedlung konnte eine Dauerbesiedlung teilweise aus benachbarten Zisterzienserinnen-Klöstern insbesondere durch die Intervention der Adelheid von Rieneck gelingen.
    Im Zweiten Markgrafenkrieg wurde das bereits zuvor durch Bauernkrieg und Reformation in Mitleidenschaft gezogene Kloster 1553 geplündert. Die letzte Äbtissin Veronika Geyer von Giebelstadt gab 1564 auf und reichte den Besitz an den Würzburger Fürstbischof Friedrich von Wirsberg zurück.Bis 1699 war das Kloster aufgehoben.Eine Revitalisierung erlebte es 1699, als der Minoritenbruder Kilian Stauffer die ruinösen Baulichkeiten von Würzburg im Tausch gegen andere Besitztümer zur Wiederbesiedlung erwarb. Außenbau und Ausstattung wurden im Barockstil erneuert; diese Gestalt ist im Wesentlichen bis heute erhalten. 1704 wurden die Gebeine von zwei Katakombenheiligen namens Viktor und Antonin aus Rom nach Schönau überführt und hier beigesetzt; diese Katakombenheiligen waren im 18. Jahrhundert eine besondere Attraktion und gaben Anlass zu Wallfahrten.Im Napoleonischen Krieg 1796 wurde das Kloster ein zweites Mal geplündert. Es sollte 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst werden. Die Mönche verließen 1803 das Kloster jedoch nicht völlig; Totnan Schech hielt Mitte des 19. Jahrhunderts hochbetagt zuletzt allein die Stellung.Durch einen Erlass Ludwigs I. von Bayern erhielt das Kloster 1843 seine dritte Chance und konnte mit weiteren Minoriten wiederbesiedelt werden. Zurzeit (Stand 2013) sind noch zwei Patres und ein Bruder vor Ort, die die Klosterkirche betreuen sowie in benachbarten Pfarreien und Gemeinden aushelfen
    Baugeschichte
    Nur die Klosterkirche ist von den historischen Gebäuden erhalten geblieben – im Wesentlichen in der Gestaltung durch Kilian Stauffer.

    • 4. Mai 2020

  • LoKi 🚴

    Hey Alexander,
    wenn Du Texte wörtlich kopierst, gehört es sich die Quelle anzugeben!

    • 30. Mai 2020

  • Spessartbu

    Sehr schönes kleines Kloster und Wallfahrtskirche, einer der Orte, die auf dem fränkischen Marienweg liegen.
    Unbedingt der Wallfahrtskirche einen Besuch abstatten und ihre Barocke Ausstattung bewundern.

    • 22. Juni 2020

  • Frank Rmr

    Eine der wenigen Klosteranlagen, die bis heute zu diesem Zweck genutzt werden. Die Kirche entstammt größtenteils der Barockzeit. Historische Konventgebäude sind nicht erhalten, sie wurden durch Zweckbauten des 20. Jh. ersetzt.

    • 14. April 2021

  • Alexander Sieber

    GeschichteDas der Unbefleckten Empfängnis Mariens geweihte Kloster wurde 1189 durch Philipp von Thüngen zu Heßlar, Ministerialer, zusammen mit Gottfried von Pisemberg, Bischof von Würzburg, gegründet. Bis Mitte des 16. Jahrhunderts lebten hier zumeist adlige Zisterzienserinnen, insbesondere aus dem Geschlecht der Grafen von Rieneck. Nach Anfangsschwierigkeiten bei der Erstbesiedlung konnte eine Dauerbesiedlung teilweise aus benachbarten Zisterzienserinnen-Klöstern insbesondere durch die Intervention der Adelheid von Rieneck gelingen.Im Zweiten Markgrafenkrieg wurde das bereits zuvor durch Bauernkrieg und Reformation in Mitleidenschaft gezogene Kloster 1553 geplündert. Die letzte Äbtissin Veronika Geyer von Giebelstadt gab 1564 auf und reichte den Besitz an den Würzburger Fürstbischof Friedrich von Wirsberg zurück.Bis 1699 war das Kloster aufgehoben.Eine Revitalisierung erlebte es 1699, als der Minoritenbruder Kilian Stauffer die ruinösen Baulichkeiten von Würzburg im Tausch gegen andere Besitztümer zur Wiederbesiedlung erwarb. Außenbau und Ausstattung wurden im Barockstil erneuert; diese Gestalt ist im Wesentlichen bis heute erhalten. 1704 wurden die Gebeine von zwei Katakombenheiligen namens Viktor und Antonin aus Rom nach Schönau überführt und hier beigesetzt; diese Katakombenheiligen waren im 18. Jahrhundert eine besondere Attraktion und gaben Anlass zu Wallfahrten.Im Napoleonischen Krieg 1796 wurde das Kloster ein zweites Mal geplündert. Es sollte 1803 im Zuge der Säkularisation aufgelöst werden. Die Mönche verließen 1803 das Kloster jedoch nicht völlig; Totnan Schech hielt Mitte des 19. Jahrhunderts hochbetagt zuletzt allein die Stellung.Durch einen Erlass Ludwigs I. von Bayern erhielt das Kloster 1843 seine dritte Chance und konnte mit weiteren Minoriten wiederbesiedelt werden. Zurzeit (Stand 2013) sind noch zwei Patres und ein Bruder vor Ort, die die Klosterkirche betreuen sowie in benachbarten Pfarreien und Gemeinden aushelfen.

    • 4. Mai 2020

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