Nonnenmühle Baujahr 19. Jahrhundert

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Tipps

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    Etwa auf Höhe von Schloss Myllendonk, wo sich der Gladbach und die Niers bis auf wenige Meter näherten, stand – und steht noch heute – am linken Ufer der Niers die Nonnenmühle. Ihr Mühlrad wurde von der Niers die Nonnenmühle. Ihr Mühlrad wurde von der Niers angetrieben, die im Gegensatz zum Gladbach, der unmittelbar an der anderen Seite der Mühle vorbei floss, immer über eine ausreichende Wassermenge verfügte.
    Zum ersten Mal urkundlich erwähnt wurde die Nonnenmühle 1327, als die Nonne Mechtildis von Helpenstein dem Neuwerker Kloster u.a. „die Einkünfte von 1 Mo. Wiese sita iuxta Molendinum Novioperis“ vermachte. Die Mühle befand sich im Besitz des Klosters, wovon ihr ursprünglicher Name „Juffernmühle“ zeugt.
    Später gab es Unklarheiten über die Besitzrechte an der Mühle. Nach Verhandlungen zwischen dem Kloster und der Abtei gelangte die Mühle 1408 in den Besitz der Abtei. Dennoch war es das Kloster Neuwerk, das die Mühle 1510 an „Hentgen tho Hamess“ verpachtete.
    Etwa 100 Jahre später wurde die Nonnenmühle von durchziehenden spanischen Soldaten niedergebrannt. 1610 wurde sie wiederaufgebaut.
    Um 1660 siedelte der Engelmüller Dahm mit seiner Frau Sibilla von der Engelsmühle über zur größeren und bedeutenderen Nonnenmühle.
    Im Rahmen der Säkularisation wurde die Nonnenmühle 1803 versteigert. Im Versteigerungsprotokoll wurde sie wie folgt beschrieben: „Mehlmühle, Wassermühle an der Niers, bestehend aus dem Mühlengebäude, Keller, Küche und 3 Zimmer im Erdgeschoss, 2 Zimmer im 1. Stock und einem Speicher, Getreidelagerraum, Pferdeställe, Viehställe, Wagenschuppen, Lagerhäuser und einem Geflügelhof….“. Ersteigert wurde die Mühle vom Viersener Bürgermeister Frey, der sie jedoch direkt an Christan Dapper aus Odenkirchen weiterverkaufte.1838 gelangte die Nonnenmühle in den Besitz von Franz Heinrich Kamberger, der sie jedoch stark herunterwirtschaftete. 1848 wurde die Mühle von Theodor Esser übernommen, der zusätzlich eine Ölmühle einbauen ließ.
    Später wurde die Lohe-Mahlerei eingestellt und auch die Ölmühle wurde nicht mehr genutzt.
    Die Nonnenmühle gelangte in den Besitz von Theodor Essers Enkel Notar Dr. Theodor Esser und seinem Bruder Josef Hermann Esser. Bis 1923 arbeitete die Mühle noch als Mehlmühle mit Wasserradantrieb. 1938 wurde eine Turbine installiert und nach Regulierung der Niers 1940 wurde die Mühle aus elektrischen Antrieb umgestellt. Zusätzlich wurde eine Diesel-Rohöl-Maschine als Verstärker hinzugefügt. Um 1975 wurde der Betrieb geschlossen.

    • 9. September 2018

  • Till

    Das ist wirklich ein beeindruckendes Bauwerk!

    • 24. Februar 2019

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