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Jagdschloss & Ehrensäule

Jagdschloss & Ehrensäule

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Tipps

  • Kathrin

    Im Jahr 1766 ließ der Bayreuthische Geheime Rat und Oberforstmeister Ernst Georg Spiegel von und zu Peckelsheim zu Ehren seines Vetters E. L. Ch. Spiegel, Freiherr zum Desenberg nahe der höchsten Kuppe der Spiegelsberge, der Heinrichshöhe, eine Ehrensäule errichten. Die Basis bildet ein von Sandsteinmauerwerk stabilisierter Hügel. Mit etwas Fantasie kann man an der Vorderfront des Stützmauerringes stark verwitterte Reliefdarstellungen eines Faun oder Satyrs erkennen, der eine Traube hält (Bacchus?). Das eigentliche Denkmal besteht aus einem Postament und einer hohen Säule, welche ein ionisches Kapitel mit Kugelbekrönung trägt.Am Postament sind neben dem Namen des Stifters und der Jahreszahl 1766 das Wappen Spiegels mit dem von Friedrich II. von Preußen gestifteten St. Stephans Orden sowie eine Marmortafel mit einer Widmungsinschrift angebracht. Letztere preist in Versform die Verdienste des Domdechanten bei der Kultivierung der einst öden Berge.´halberstadt.de/de/gedenksaeule-104140003404-copy-1445869451/19081,1032,de,1.html

    • 18. Oktober 2020

  • Korngiebel

    Im April 1782 wurde zwischen der Saldern´schen und Rochow´schen Grotte das Jagdschlösschen fertig gestellt. Vorrangiger Anlass für den Bau scheint die Überführung des großen Weinfasses aus dem Gröningener Schloss nach Spiegelsberge gewesen zu sein. Einzelne Quellen vermuten hier eine Vermittlung des königlichen Landbaumeisters J. C. Huth (1726 - 1804), dessen Amtsbereich auch die Betreuung des verfallenen Schlosses in Gröningen unterstand und der zumindest beim Bau der Eremitage im Auftrag von Spiegel nachweislich tätig war.
    Das Jagdschlösschen besteht aus dem in den anstehenden Felsen eingebauten Fasskeller und einem darüber liegendem Saal, welchem drei kleine Vor- bzw. Nebenräume vorgelagert sind. Das äußere Erscheinungsbild des Gebäudes prägen die Rustika-Fassadengestaltung, hohe Rundbogenfenster sowie Schweifgiebel. Dabei ist die Nordfassade als Hauptschauseite gestaltet, dort befinden sich ein aufwendigerer Giebel, ein Portal zum Fasskeller mit seitlichen Nischen sowie ein Balkon. Diesen zierte ursprünglich ein kunstvolles Gitter aus Gröningen, welches um 1957/58 in Resten noch vorhanden war, bei der Restaurierung des Schlosses jedoch modern ersetzt wurde. Durch seitliche Anmauerungen über die Gebäudebreite hinaus und darin integrierten Säulen wird der altertümliche Charakter des Gebäudes noch gesteigert. Innerhalb der Giebel und über dem nördlichen Portal zum Kellergewölbe nehmen jeweils drei runde Fenster ein Motiv aus dem Spiegel`schen Familienwappen auf. Das Jagdschlösschen wurde vorwiegend zu Repräsentationszwecken und zur Ausstellung von Jagdtrophäen genutzt. Spiegel empfing hier 1783 die Herzogin-Mutter Anna Amalia aus Weimar, die auf einer Reise in Halberstadt Station gemacht hatte. Es wurde ein großes Fest gegeben. Namhafte Personen des Weimarer Hofes fanden sich im Jagdschlösschen ein. Unter ihnen auch J.W. von Goethe
    Nachdem das Jagdschlösschen im ausgehenden 19. Jahrhundert ungenutzt blieb und zunehmend verfiel, ließ es die Stadt Halberstadt 1903 bis 1907 wieder instand setzen und neu ausstatten. Erneuter Leerstand und Vandalismus nach dem 2. Weltkrieg verursachten wiederum starke Schäden an der Bausubstanz. In den Jahren 1956 bis 1958 erfolgte der Wiederaufbau des Schlösschens und die Erweiterung um einen zweiflügeligen Anbau nach Westen.

    • 14. Oktober 2018

  • Korngiebel

    Außerdem entstand zwischen den Gebäudeteilen die obere Terrasse. Schließlich wurde auch der Vorplatz vor der Nordseite des Schlösschens planiert und als Freisitz hergerichtet. Unterhalb der unteren Terrasse, etwa in der Flucht des Schlossgiebels, befindet sich eine weitere Grotte aus grob behauenem Sandsteinmauerwerk. Weitere Sanierungs- und Neubaumaßnahmen erfolgten in den Jahren 2000 und 2001.

    • 14. Oktober 2018

  • Sopho, Micha & Bella 🐶🐾

    Im Jahr 1766 ließ der Bayreuthische Geheime Rat und Oberforstmeister Ernst Georg Spiegel von und zu Peckelsheim zu Ehren seines Vetters E. L. Ch. Spiegel, Freiherr zum Desenberg nahe der höchsten Kuppe der Spiegelsberge, der Heinrichshöhe, eine Ehrensäule errichten.
    Die Basis bildet ein von Sandsteinmauerwerk stabilisierter Hügel.
    Mit etwas Fantasie kann man an der Vorderfront des Stützmauerringes stark verwitterte Reliefdarstellungen eines Faun oder Satyrs erkennen, der eine Traube hält (Bacchus?). Das eigentliche Denkmal besteht aus einem Postament und einer hohen Säule, welche ein ionisches Kapitel mit Kugelbekrönung trägt.

    • 11. Oktober 2020

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Ort: Halberstadt, Harz, Harz, Deutschland

Informationen

  • Höhe240 m

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