Hof Farchau

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 36 von 39 Wanderern

Tipps

  • JR56

    Der Hof Farchau mit der ehemaligen Papiermühle von 1661, dem renovierten Pferdestall von 1928, dem glasbedachten flachen Nebengebäude im Garten und dem wiedererrichteten Bootshaus am Ufer des Küchensees befindet sich in Privatbesitz.
    „Bei dem Mühlrad handelt es sich um ein so genanntes ,Holländerrad’, das nach einer Postkarte von um 1900 rekonstruiert wurde. Und zwar von einem darauf spezialisierten Unternehmen aus Thüringen“. Die im alten Sinne erfolgte Rekonstruktion ist übrigens praktikabel: Über eine Turbine im Inneren der Mühle erzeugt sie so viel Strom, dass es für die Warmwasserversorgung des gesamten Hauptgebäudes reicht.
    Das denkmalgeschützte Objekt selbst wurde 2012 gekauft und „seither umfassend und in enger Zusammenarbeit mit den Behörden (Denkmal- und Naturschutz, Wasser) kernsaniert“. Die Restaurierung ist sehr gut gelungen.
    ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Hof-Farchau-erstrahlt-in-neuem-Glanz

    • 20. Januar 2019

  • JR56

    Historie der Farchauer Papiermühle
    Der Ursprung der Farchauer Papiermühle liegt auf der Bäk am Ostufer des Ratzeburger Domsees. Dort legte Christopher Gerlich 1586 am „Mechower Strome“ eine Papiermühle an, die über seinen Sohn Hans und seine Enkelin Catharina an deren zweiten Ehemann (der erste, Heinrich Cordts, war verstorben) Ernst Bergmann gelangte. Bergmann verkaufte die Bäker Mühle 1661 an einen Hamburger Kaufmann und erstand von Herzog Julius Heinrich im selben Jahr die bisherige Kupfermühle in Farchau (Gründungsjahr unbekannt).
    Dort errichtete Bergmann das jetzt renovierte zweistöckige (plus Erd- und Dachgeschoss) Hauptgebäude in Fachwerkbauweise. Als Papiermühle war sie fast 200 Jahre in Betrieb, „bis die neue Technik dem Schöpfbetriebe des alten Handwerks ein Ende setzte und aus der Papierfabrik eine Tuchmühle ( . . . ) errichtet worden ist“ (Martin Fischer-Hübner in: Lauenburgische Heimat, Heft 6, Januar 1955).Ab 1848 – nach Einstellung der Papierfabrikation – wird die Mühle als landwirtschaftlicher Betrieb geführt, ehe der Ratzeburger Johann August Theodor Marwitz 1856 hier eine Tuchfabrik eröffnet. „Wo vorher die Papiere, wurden jetzt die Tuche im Obergeschoss getrocknet“ (Fischer-Hübner, ebd.). Noch in der Endphase der Papierfabrikation erhielt die Mühle übrigens eine Schankkonzession, die später aber auf die benachbarte Malzmühle überging (heute Hotel Restaurant Farchauer Mühle).
    ln-online.de/Lokales/Lauenburg/Hof-Farchau-erstrahlt-in-neuem-Glanz

    • 20. Januar 2019

  • R🅰️ndn🅾️tiz

    Das doppelte Hauptgebäude von Hof Farchau, einer ganz frischen Komplettsanierung unterzogen, kann man leider nur durch den Zaun bewundern. Es stammt aus dem 17. Jahrhundert, war ursprünglich eine Kupfermühle, später dann eine Papiermühle. Nun, nach der Sanierung, werden dort wohl Ferienwohnungen entstehen.

    • 11. Januar 2019

  • Torsten Reibestein

    Hier könnt ihr ein funktionierendes Mühlrad sehen. In der heutigen Zeit sicher bemerkenswert.

    • 21. Juni 2020

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Ort: Ratzeburg, Herzogtum Lauenburg, Schleswig-Holstein, Deutschland

Informationen

  • Höhe-30 m

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