Schnarcherklippe (HWN 014)

Wander-Highlight

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Tipps

  • Gabriele

    Die Schnarcherklippen sind eine eindrucksvolle, zweitürmige Granitfelsformation (bis 671 m ü. NN) nahe Schierke im Mittelgebirge Harz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.
    Die beiden rund 20 m voneinander entfernt stehenden und etwa 25 m bis 28 m hohen Felstürme der Schnarcherklippen gehören zum Brockengranitstock und weisen eine deutliche Wollsackverwitterung auf. ( Durch das Zusammenwirken von physikalischen und chemischen Prozessen entstehen bei der Wollsackverwitterung kantengerundete Gesteinsblöcke, die wie Kissen, Matratzen oder eben wie Wollsäcke übereinandergestapelt liegen). Eine Besonderheit der Klippen ist die Ablenkung der Kompassnadel aus ihrer Nordrichtung aufgrund des Vorkommens von Magnetit im Gestein. Bei Wind aus südöstlicher Richtung erzeugen die Klippen eigenartige Geräusche, welche bei der Namensgebung Pate standen.
    An den Schnarcherklippen üben gelegentlich Kletterer.

    • 4. August 2018

  • JR56

    Südlich von Schierke im Harz befinden sich die sehenswerten Schnarcherklippen, zwei etwa 20 Meter voneinander entfernt stehende rund 25 Meter hohe Felsentürme. Sie gehören zum Brockengranitstock und erheben sich über dem Elendstal 671 Meter über NN. Der westliche Felsen ist nur durch Bergsteiger zu bezwingen, auf den östlichen kann man auf einer steilen Eisenleiter klettern. Schwindelfrei sollte man dabei aber sein. Von oben hat man eine fantastischen Ausblick auf Schierke, das Brockenmassiv und den Wurmberg. Am besten erreicht man dieses Sehenswürdigkeit von Schierke aus oder man nimmt den Wanderweg von Elend durch das idyllische Naturschutzgebiet Elendsta im Ostharzl.

    Der Name kommt von den schnarchartigen Geräuschen, wenn der Wind aus südöstlicher Richtung kommt. Das Problem ist jedoch, mittels einem Kompass die Windrichtung zu bestimmen, denn die Kompassnadel wird durch die Schnarcherklippen abgelenkt. Der Grund hierfür liegt in der Anreicherung der Felsen mit Magnetit (Eisenerz) und deren Magnetisierung durch Blitzeinschläge. Die Schnarcherklippen wurden auch von Johann Wolfgang von Goethe auf seiner dritten Harzreise besucht und fanden in seinen Werken Faust I und Faust II Erwähnung:

    „Seh die Bäume hinter Bäumen,
    wie sie schnell vorüberrücken,
    und die Klippen, die sich bücken,
    und die langen Felsennasen,
    wie sie schnarchen, wie sie blasen!“

    harz-sehenswuerdigkeiten.de/schnarcherklippen.html

    • 2. November 2019

  • Alwin

    Eine sehr beeindruckende Klippe, die kletterei wird mit einer grandiosen Aussicht belohnt.
    Sie läßt sich prima in eine Wanderrunde um Schierke und Elend einbauen.

    • 2. Februar 2020

  • 🚴🏻Steffen

    Wer den Schnarchen nicht sieht, ist selber einer 😄

    • 22. Februar 2020

  • Fabian

    Ein echtes Highlight in der Region: die Schnarcherklippen, die selbst Goethe in Faust I und Faust II beschäftigt haben (und die Klippen, die sich bücken, und die langen Felsennasen, wie sie schnarchen, wie sie blasen!). Zwischen dem Barenberg und den Mäuseklippen gelegen, erreichst du die Schnarchenklippen relativ zügig nach dem Start in Elend. Auch wenn der Aufstieg etwas abschreckend wirken kann: ein Aufstieg lohnt sich wirklich. Vom Gipfel der Klippen - du stehst dann auf etwa 700m Höhe über dem Meeresspiegel - ist der Ausblick Richtung Elend, Schierke, Wurmberg und Bodetal wirklich atemberaubend. Da der Aufstieg über Treppen und Metallstufen geht, ist Trittsicherheit und ein wenig Schwindelfreiheit unbedingt erforderlich.

    • 28. August 2017

  • Peter

    Einfach mal raufklettern und die Aussicht genießen!

    • 1. April 2019

  • Chris

    Imposantes geologisches und literaturhistorisches Highlight. Durch Abweichungen der Magnetnadel von Nord soll Goethe zu Motiven im Faust angeregt worden sein.

    • 26. Januar 2020

  • Evildeadchen

    Die klippe unbedingt besteigen und den Ausblick genießen

    • 24. Dezember 2017

  • Nebelsang Adventures

    Die Schnarcherklippen sind eine eindrucksvolle, zweitürmige Granitfelsformation (bis 671 m ü. NN) nahe Schierke im Mittelgebirge Harz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt. 😃

    • 29. März 2018

  • 🚴🏻Steffen

    Wer den Schnarchen nicht sieht ist selber einer. 😄

    • 23. Februar 2020

  • John

    Schnarcherklippen - lohnen sich, über Leiter begehbar, schöne Aussicht über Schierke hinweg

    • 23. Oktober 2018

  • Alwin

    Imposante Felsfornmation mit tollen Aussichtspunkt.
    Und Stempelstelle 😎

    • 2. September 2019

  • Norman II.

    Schöne Aussicht zum Brocken.

    • 1. Oktober 2017

  • Jake the hiker

    Von den Gipfeln der Schnarcherklippen hat man einen tollen Rundumblick

    • 21. August 2018

  • ThomasB

    Immer ein wenig überlaufen, weil von Schierke aus einfach zu erreichen. Die Klippen selbst können bestiegen werden. Sei es als Bergsteiger oder als "Normalmensch" über Treppen.

    • 22. Dezember 2018

  • Schotte

    Sehr schöner Rund um Bick.

    • 3. Juni 2019

  • MOF

    Zwei tolle - und hohe - Klippen gibt es zu bewundern. Eine davon kann über eine Metaltreppe bestiegen werden und bietet eine tolle Aussicht!

    • 19. Januar 2020

  • Wanderlotte

    Wer den relativ steilen Anstieg (Bei nassem Wetter sehr rutschig!) angeht, wird mit einem schönen Ausblick belohnt. Auch von unten sind die Klippen ein lohnenswerter Anblick.

    • 28. Januar 2020

  • Klausi

    Auch Goethe war schon hier.

    • 12. November 2020

  • Stefan (Torte I.)

    Oberhalb von Elend am Barenberg befindet sich die Schnarcherklippe. Diese ist durch eine Leiter behgehbar und mann hat eine tolle Aussucht auf den Wurmberg

    • 4. März 2017

  • Gabriele

    Die Schnarcherklippen sind eine eindrucksvolle, zweitürmige Granitfelsformation (bis 671 m ü. NN) nahe Schierke im Mittelgebirge Harz im Landkreis Harz in Sachsen-Anhalt.
    Die beiden rund 20 m voneinander entfernt stehenden und etwa 25 m bis 28 m hohen Felstürme der Schnarcherklippen gehören zum Brockengranitstock und weisen eine deutliche Wollsackverwitterung auf. ( Durch das Zusammenwirken von physikalischen und chemischen Prozessen entstehen bei der Wollsackverwitterung kantengerundete Gesteinsblöcke, die wie Kissen, Matratzen oder eben wie Wollsäcke übereinandergestapelt liegen). Eine Besonderheit der Klippen ist die Ablenkung der Kompassnadel aus ihrer Nordrichtung aufgrund des Vorkommens von Magnetit im Gestein. Bei Wind aus südöstlicher Richtung erzeugen die Klippen eigenartige Geräusche, welche bei der Namensgebung Pate standen.
    An den Schnarcherklippen üben gelegentlich Kletterer.

    • 26. August 2019

  • Vanessa

    Es lohnt sich auf die Klippen rauf zu gehen, außerdem ist hier auch eine Stempelstelle der Harzerwandernadel

    • 26. Januar 2020

  • Wandervogel

    wunderbarer mystischer Ort um Wald. Goethe war auch hier...

    • 26. Januar 2020

  • Celi

    Wenn man genau hinsieht, kann man ihn erkennen. 😎

    • 28. Februar 2020


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Ort: Schierke, Harz, Harz, Deutschland

Informationen

  • Höhe670 m

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