Stahlkunst „Stahlhalla“

Fahrrad-Highlight

Empfohlen von 30 von 33 Fahrradfahrern

Tipps

  • Manfred

    Volker Eisenhut (*1954)
    2009
    Stahl
    „Stahlhalla“ wurde im Auftrag des Umweltservice Bochum (USB) von dem Architekturbüro Planwerk in Dortmund entworfen. Der Architekt Volker Eisenhut sollte eine markante Eingangssituation für das Gewerbegebiet Obere Stahlindustrie schaffen, in dem seit 2003 der Recyclingbetrieb EKOCityCenter des USB angesiedelt ist. Die Materialien Stahl und Stein erinnern an die industrielle Vergangenheit und den Abraum der Fabrikbrachen.Das drehbare horizontale Windrad soll über einen kleinen Generator den für die nächtliche Beleuchtung erforderlichen Strom erzeugen.Der als obere und untere Stahlindustrie bezeichnete Werksteil des Bochumer Vereins wurde 1870 als „Aktiengesellschaft für Stahlindustrie“ gegründet. Gründer der Firma war der ehemalige Stellvertreter Jakob Mayers, Vital Daelen, der sich mit dem Wissen über die profitabelsten Erzeugnisse selbstständig gemacht hatte. Die Stahlindustrie hatte eigene Hammer-, Walz-, Bessemer- und Siemens-Martin-Werke. Der Bochumer Verein übernahm das Werk 1889 und führte es als relativ selbstständigen Betrieb weiter. Mit der Übernahme verbunden war der Zugang zur Zeche Engelsburg. Im gleichen Jahr wurde auch der Bau von kompletten Eisenbahnwaggons für den Güterverkehr aufgenommen.Der gesamte Bereich der oberen und unteren Stahlindustrie wurde während des Zweiten Weltkriegs als besonders kriegswichtig eingestuft. Deshalb wurden hier mit hohem Aufwand betriebswichtige Anlagen unter die Erdoberfläche verlegt.Von den Werksteilen der Stahlindustrie sind heute von der oberen Stahlindustrie noch ThyssenKrupp Weichenbau in der ehemaligen Kanonenhalle/Festhalle und von der unteren Stahlindustrie an der Bessemer Straße die Heintzmann-Hütte und Doncasters Precision Castings übrig geblieben.Volker Eisenhut (*1954)
    2009
    Stahl
    „Stahlhalla“ wurde im Auftrag des Umweltservice Bochum (USB) von dem Architekturbüro Planwerk in Dortmund entworfen. Der Architekt Volker Eisenhut sollte eine markante Eingangssituation für das Gewerbegebiet Obere Stahlindustrie schaffen, in dem seit 2003 der Recyclingbetrieb EKOCityCenter des USB angesiedelt ist. Die Materialien Stahl und Stein erinnern an die industrielle Vergangenheit und den Abraum der Fabrikbrachen.Das drehbare horizontale Windrad soll über einen kleinen Generator den für die nächtliche Beleuchtung erforderlichen Strom erzeugen.Der als obere und untere Stahlindustrie bezeichnete Werksteil des Bochumer Vereins wurde 1870 als „Aktiengesellschaft für Stahlindustrie“ gegründet. Gründer der Firma war der ehemalige Stellvertreter Jakob Mayers, Vital Daelen, der sich mit dem Wissen über die profitabelsten Erzeugnisse selbstständig gemacht hatte. Die Stahlindustrie hatte eigene Hammer-, Walz-, Bessemer- und Siemens-Martin-Werke. Der Bochumer Verein übernahm das Werk 1889 und führte es als relativ selbstständigen Betrieb weiter. Mit der Übernahme verbunden war der Zugang zur Zeche Engelsburg. Im gleichen Jahr wurde auch der Bau von kompletten Eisenbahnwaggons für den Güterverkehr aufgenommen.Der gesamte Bereich der oberen und unteren Stahlindustrie wurde während des Zweiten Weltkriegs als besonders kriegswichtig eingestuft. Deshalb wurden hier mit hohem Aufwand betriebswichtige Anlagen unter die Erdoberfläche verlegt.Von den Werksteilen der Stahlindustrie sind heute von der oberen Stahlindustrie noch ThyssenKrupp Weichenbau in der ehemaligen Kanonenhalle/Festhalle und von der unteren Stahlindustrie an der Bessemer Straße die Heintzmann-Hütte und Doncasters Precision Castings übrig geblieben.

    • 26. April 2019

Du kennst dich aus? Melde dich an, um einen Tipp für andere Outdoor-Abenteurer hinzuzufügen!

Die beliebtesten Radtouren zu Stahlkunst „Stahlhalla“

Ort: Ruhrgebiet, Regierungsbezirk Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Informationen

  • Höhe80 m

Meistbesucht im

  • Jan
  • Feb
  • Mär
  • Apr
  • Mai
  • Jun
  • Jul
  • Aug
  • Sep
  • Okt
  • Nov
  • Dez

Wetter - Ruhrgebiet