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Falkenburg

Falkenburg

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Die Falkenburg ist eine Burgruine im Teutoburger Wald bei Detmold. Auf der erhöhten Lage des Falkenbergs (396 Meter) stand jahrhundertelang eine der größten mittelalterlichen Dynastenburgen Westfalens, die mittlerweile nach und nach ausgegraben wird.

Im Jahr 1194 begann Bernhard II. zur Lippe mit seinem Sohn Hermann II. den Bau der mächtigen Burganlage, die bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts das Zentrum der lippischen Landesherrschaft war. 

Ein halbes Jahrhundert später verfiel sie vollständig, nachdem sie zuvor durch einen Brand stark beschädigt wurde. 1802 entschied Fürstin Pauline, die Überreste als Steinbruch zu nutzen.

An der unscheinbaren Ruine der Falkenburg werden seit 2004 Grabungsarbeiten vorgenommen, die die gewaltigen Ausmaße der ursprünglichen Burg mehr und mehr offen legen. Mittlerweile kannst du die Ringmauer, den Bergfried, den Palas, die Vorburg und den Zwinger erkennen.

Die Grabungsarbeiten finden von Anfang Mai bis Ende Oktober statt. Während dieser Zeit kannst du täglich an öffentlichen Führungen der Ruine teilnehmen, die etwa zweieinhalb Stunden dauern. 

Auch Sonderführungen zu verschiedensten Themen werden regelmäßig angeboten. Außerhalb dieser Zeit werden die Führungen je nach Wetterlage angeboten, bei Schnee oder Eis ist dies nicht möglich.

Da die Falkenburg eine archäologische Grabungs- und Baustelle ist und Lebensgefahr besteht, darfst du ausschließlich unter Aufsicht das Gelände erkunden. 

Du erreichst die Ruine der Falkenburg von Johannaberg aus. Vom Landhaus Hirschsprung kannst du über Forst- und Wanderwege zur eineinhalb Kilometer entfernten Kuppe gelangen.

Die herrliche Lage der Falkenburg im Naturpark Teutoburger Wald/Eggegebirge bietet sich dazu an, den Besuch der Ruine mit gemütlichen Spaziergängen oder längeren Wanderungen zu kombinieren. 

Tipps

  • Herr G

    Die Falkenburg liegt als Ruine auf einer strategisch günstigen Bergkuppe oberhalb des „Gauseköte" genannten Osingpasses. Erbaut wurde sie ab 1194. 1453 beschädigte ein Brand die Burg schwer und die Anlage verlor an Bedeutung als die Wasserburg in Detmold ab 1528 zur Residenz der lippischen Grafen ausgebaut wurde. Danach wurde die Burg als Steinbruch genutzt. Die Ruine kann ausschließlich bei vorangemeldeten Führungen besichtigt werden.

    • 17. Juli 2016

  • 🚴‍♂️ Teuto Radler Stukenbrock 🚴‍♂️

    Die Falkenburg ist im Wiederaufbau. Momentan eine Ruine,da die Bevölkerung früher die Steine der Falkenburg für ihre Häuser verwendeten.

    • 11. Januar 2017

  • Andreas Seifert

    Ein interessanter Abstecher, wenn man im Teutoburger Wald wandert. Tolle, große Ruine mit gut erklärten Hinweistafeln:

    Die Ruine Falkenburg liegt im Südostteil des Teutoburger Waldes (Lippischer Wald genannt) im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge rund ein Kilometer südsüdöstlich von Johannaberg, einer südlichen Ortslage des südlichen Detmolder Stadtteils Berlebeck. Sie befindet sich etwa 1,7 km Luftlinie nordnordöstlich der Gauseköte auf einer 372,6 m ü. NHN[1] hohen Nachbarkuppe des 700 Meter (m) nordöstlich liegenden Stembergs (401,9 m), die über einen etwa 337 m hohen Bergsattel mit einem Waldwegabzweig auf 339,6 m[1] Höhe verbunden sind. Etwa 5,5 km südöstlich der Ruine liegt im Silberbachtal die Nahtlinie zum nach Süden gerichteten Eggegebirge.

    • 6. Mai 2017

  • Gennadi

    Ich war letzte Woche oben. Zaun war offen.

    • 16. Mai 2016

  • Daniel

    Ich war im Juli dort, da stand noch ein Zaun vor der Burg und betreten ohne einen Führer war verboten, ist sie nun wieder frei begehbar?

    • 8. August 2015

  • Sebastian

    Wunderschöne Natur, toller Wald mit gut ausgebauten Wegen. Die Falkenburg selber ist zwar noch immer in der Sanierung, ist aber eine tolle Ruine... Super auch für Kinder zum toben und staunen...

    • 10. Februar 2017

  • AndyPB

    Homepage mit Infos zur Burg und zu Führungen: falkenburg-lippe.de

    • 20. Oktober 2017

  • Simone

    Ist seit letztem Jahr begehbar

    • 8. Mai 2016

  • Sheep Shelter

    Wieder offen und super schön restauriert - endlich ohne latent schlechtes Gewissen, weil man sich durch den Zaun gequetscht hat 😁, alle Gemäuer erkunden. Wer die Falkenburg aus alten Tagen vor der Restauration kennt, als einfach nur ein halber Meter Turm aus dem Boden ragte, wird wohl nie vermutet haben, wie weit sich die Mauern unter dem Hügel ausbreiten. Kompliment an alle an den Arbeiten der letzten Jahre Beteiligten!
    @ alle Besucher: Bitte haltet euch an die wenigen Benimm-Regeln und betretet die Mauern nicht - es gibt genug Wege dazwischen, man kommt auch so überall hin 🙂

    • 13. Oktober 2019

  • Jesswell

    Tolle Ruine, von hier kann man bei guter Sicht bis zum Hermannsdenkmal schauen und hat generell einen Panoramablick. Lädt zum verweilen ein.

    • 12. November 2019

  • Jesswell

    Tolles Ausblick rundherum. Bei guter Sicht bis zum Hermannsdenkmal.

    • 15. Januar 2020

  • Andreas Seifert

    Der Bau der Falkenburg, von der heute nur noch eine Ruine zu sehen ist, wurde zwischen 1190 und 1194 durch Bernhard II. und seinen Sohn Hermann II., Edelherren zur Lippe, veranlasst.Im Jahr 1405 ging der Besitz auf Graf Simon III. zur Lippe über. In der Burg war aus Anlass der Eversteiner Fehde (1403–1407) der Herzog Heinrich I. von Braunschweig längere Zeit in Gefangenschaft. Mitte des 15. Jahrhunderts zerstörte ein Brand die bereits große Anlage, die aus einer Haupt-, einer Vorburg und einem Zwinger bestand. Unter der Fürstin Pauline zur Lippe wurden Teile der Burg zum Ausbau der Gauseköte verwendet, außerdem nutzten die Bewohner von Berlebeck viele Steine der Burg zur Errichtung der Fundamente ihrer Häuser. Die Ruine ist heute im Besitz von Stephan Prinz zur Lippe, einem direkten Nachfahren der Erbauer. Ende 2004 gründete sich auf private Initiative hin der Förderverein Die Falkenburg e. V. zum Erhalt und zur Sanierung der Burg, seit 2005 finden archäologische Grabungen auf der Ruine statt. 2016 wurde Stephan zur Lippe für seinen Einsatz für das Bau- und Bodendenkmal vom Deutschen Nationalkomitee für Denkmalschutz mit dem Deutschen Preis für Denkmalschutz (Silberne Halbkugel) ausgezeichnet.

    • 9. September 2020

  • Andreas Seifert

    Mittlerweile toll instand gesetzte Burgruine. Die einstige Höhenburg wurde ab etwa 1190 erbaut und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen. Der Bau der Falkenburg, von der heute nur noch eine Ruine zu sehen ist, wurde zwischen 1190 und 1194 durch Bernhard II. und seinen Sohn Hermann II., Edelherren zur Lippe, veranlasst. 2012 wurde ein winziges Schmuckstück, einer Art Brosche, gefunden. Die Archäologen und Historiker vermuten, dass durch dieses Fundstück nachgewiesen werden kann, dass „Hermann II. zur Lippe um das Jahr 1200 kurz davor stand, zum König von "Livland" (heute Estland und Lettland) zu werden, wo schon sein Vater – Bernhard II. – Bischof war.

    • 22. September 2019

  • Jojo

    Eine schöne Ruine, in der man super toben und verstecken spielen kann. Wir haben hier wahrend einer Wanderung eine tolle Pause verbracht.

    • 19. November 2019

  • Uwe 12

    Eine doch schon recht große Ruine einer sicher erhabenen damaligen Burg. Toller Pausenplatz mit super Fernsichten.

    • 21. Juni 2020

  • Heylander

    Von da kann man noch schnell ein Abstecher zu den Externsteinen machen.
    Mit den Füßen 1 Std oder Fahrrad 30 min .

    • 10. Januar 2016

  • Andreas Seifert

    Ein interessanter Abstecher, wenn man im Teutoburger Wald wandert. Tolle, große Ruine mit gut erklärten Hinweistafeln:
    Die Ruine Falkenburg liegt im Südostteil des Teutoburger Waldes (Lippischer Wald genannt) im Naturpark Teutoburger Wald / Eggegebirge rund ein Kilometer südsüdöstlich von Johannaberg, einer südlichen Ortslage des südlichen Detmolder Stadtteils Berlebeck. Sie befindet sich etwa 1,7 km Luftlinie nordnordöstlich der Gauseköte auf einer 372,6 m ü. NHN[1] hohen Nachbarkuppe des 700 Meter (m) nordöstlich liegenden Stembergs (401,9 m), die über einen etwa 337 m hohen Bergsattel mit einem Waldwegabzweig auf 339,6 m[1] Höhe verbunden sind. Etwa 5,5 km südöstlich der Ruine liegt im Silberbachtal die Nahtlinie zum nach Süden gerichteten Eggegebirge.

    • 30. Juni 2017

  • Andreas Seifert

    Mittlerweile toll instand gesetzte Burgruine. Die einstige Höhenburg wurde ab etwa 1190 erbaut und in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts verlassen. Der Bau der Falkenburg, von der heute nur noch eine Ruine zu sehen ist, wurde zwischen 1190 und 1194 durch Bernhard II. und seinen Sohn Hermann II., Edelherren zur Lippe, veranlasst. 2012 wurde ein winziges Schmuckstück, einer Art Brosche, gefunden. Die Archäologen und Historiker vermuten, dass durch dieses Fundstück nachgewiesen werden kann, dass „Hermann II. zur Lippe um das Jahr 1200 kurz davor stand, zum König von "Livland" (heute Estland und Lettland) zu werden, wo schon sein Vater – Bernhard II. – Bischof war.

    • 22. September 2019

  • Alexander Märtin

    Ein lohnenswertes Ziel. Viele schöne Wandermöglichkeiten. Aber es ist auf keinen Fall zu raten, Teile der Wanderung an der Paderborber Straße entlangzugehen. Dort gibt es keine Wege, und die Autos fahren einfach viel zu schnell. Im Moment zwar nicht - wegen der Sperrung der Gauseköte, aber grundsätzlich schon.

    • 24. Oktober 2019

  • buskultur

    Heute (20.09.2015) leider noch gesperrt

    • 20. September 2015

  • Mandelkern

    Die Burgruine wird seit vielen Jahren zu einem «ungewöhnlichen» touristischen Ziel herausgeputzt. Die Sanierung soll noch in diesem Jahr vollendet sein. Heutiger Burgherr - Stephan Prinz zur Lippe - macht sich Gedanken. Ein Veranstaltungsort soll entstehen und noch nicht klar sei, ob es einen offenen Burgzugang rund um die Uhr geben wird, oder abends die Anlage durch ein Tor verschlossen werden soll. Ich bin gespannt.

    • 27. Januar 2018

  • Sebastian

    Die Ruine lädt zum entdecken und verweilen ein... Man wünscht sich gern in die Zeit zurück, wo noch alles in takt war...

    • 10. Februar 2017

  • MrIdea

    Nach langer Bau/ Restaurationsphase ist die Burg nun zugänglich (Stand Spe.2018)

    • 9. September 2018

  • Jesswell

    Oben angekommen, kann man eine sehr schöne Weite Aussicht genießen. Auch das Hermannsdenkmal sieht man von hier. Ein schattiges Plätzchen findet sich immer.

    • 25. August 2019


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Unsere Tourenvorschläge basieren auf tausenden von Aktivitäten, die andere Personen mit komoot durchgeführt haben.

Ort: Detmold, Lippe, Regierungsbezirk Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

Informationen

  • Höhe360 m
  • Öffnungszeiten

    1. Mai-31. Oktober

  • Eintritt

    Erwachsene: 5 Euro, Kinder bis 14 Jahre: 2 Euro

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