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Löbauer Berg mit König-Friedrich-August-Turm

Löbauer Berg mit König-Friedrich-August-Turm

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzer:innen erstellt
262 von 272 Wanderern empfehlen das

Tipps

  • Lichtdesigner

    Geniale Architektur, einmalig auf der Welt!

    • 28. Mai 2019

  • Bollerfritze

    Der König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg, benannt nach Friedrich August dem Zweiten, ist der einzige noch erhaltene gusseiserne Aussichtsturm in Europa und wahrscheinlich der älteste gusseiserne Turm.

    • 18. März 2017

  • Sabine

    Der König-Friedrich-August-Turm auf dem Löbauer Berg, benannt nach Friedrich August dem Zweiten, ist der einzige noch erhaltene gusseiserne Aussichtsturm in Europa und wahrscheinlich der älteste gusseiserne Turm überhaupt.
    Er wurde 1854 aus Gusseisen auf einem steinernen Sockel errichtet, weist eine Höhe von 28 Metern und einen Durchmesser von vier Metern auf, hat eine achteckige Form und enthält drei außenliegende Galerien in 12, 18 und 24 Meter Höhe. Die innenliegende Wendeltreppe hat 120 Stufen. Auf der obersten Galerie beziehungsweise Aussichtsplattform befindet man sich insgesamt in einer Höhe von etwa 25 Metern über dem umgebenden Terrain. Vom Turm aus kann man bis zum Zittauer Gebirge und über weite Teile der Landschaft der Oberlausitz blicken.
    Der nach dem sächsischen König Friedrich August II. benannte Turm steht mittlerweile als technisches Denkmal unter Denkmalschutz und ist ein beliebtes, weithin bekanntes Ausflugsziel.
    Quelle: Wikipedia

    • 5. Dezember 2021

  • Uwe Drescher

    Um 1850 wurde die Idee geboren, auf dem Löbauer Berg einen Aussichtsturm zu bauen. 1853 nahm das Vorhaben konkrete Formen an. Man diskutierte über Aussehen und Finanzierung des Baus. Pläne für einen steinernen Turm und für einen aus Gusseisen existierten. Man entschied sich schließlich für die Variante aus Gusseisen.

    Doch noch stand für die Stadtväter das Problem der Finanzierung. Da entschloß sich ein Mann kurzerhand, das Turmvorhaben in die eigenen Hände zu nehmen. Es war der Löbauer Bäckermeister Friedrich August Bretschneider (geb. 1805). Nach Verhandlungen zwischen ihm und dem Stadtrat konnte der Bau 1854 beginnen.

    Ab dem 12. Januar 1854 machte man sich daran, den Platz, auf dem der Turm später einmal stehen sollte, abzuholzen. Mit einem in der projektierten Turmhöhe aufgerichteten Steigebaum hatte man auf dem Berg den besten Aussichtspunkt herausgefunden. Tragende Säulen wurden acht Meter tief in den Felsen verankert und aus 80 Quadratmetern Holz ein Gerüst in achteckiger Form für den Turmaufbau gestellt. Im Februar gab König Friedrich August von Sachsen die Zustimmung, dass der Turm seinen Namen tragen und das sächsische Wappen angebracht werden dürfe. Aus Anlaß des 57. Geburtstages des Königs wurde am 18. Mai 1854 feierlich der eiserne Grundanker eingesetzt. Anfang Juni begann man, den Turm aufzusetzen. Die Montage dauerte trotz der damaligen technischen Möglichkeiten nur zweieinhalb Monate.

    Wider Erwarten hatte der Bau insgesamt rund 25.000 Taler gekostet - für einen Bäckermeister nicht leicht zu bewältigen und deshalb umso ehrenwerter. Um diese Summe zu verdienen, hätte Bretschneider um die 1,6 Millionen Kilogramm Brot backen und verkaufen müssen.

    Die Einweihung des Turmes mußte vom 1. August bis auf weiteres verschoben werden, da der sächsische König in die Tiroler Alpen gereist war. Dort verunglückte er tödlich. Überschattet von diesem Ereignis fand die Einweihung am 9. September 1854 statt. In der Folgezeit wurde der "Gusseiserne" von in- und ausländischen Gästen begeistert aufgenommen. Bretschneider erlebte nicht mehr den Aufschwung, den der Turm nahm. Er verstarb am 22. Juli 1863.

    Quelle; loebau.de

    • 23. Januar 2022

  • THOMAS 1974

    Herrlicher Ausblick 👌

    • 30. Mai 2022

  • Elvira

    Tolle Aussicht. Aber nicht vergessen, Kleingeld einzustecken. Der Eintritt kostet 2 €.

    • 31. Oktober 2021

  • Uwe Drescher

    DER TURM - EISENGUSS BESONDERER ART
    Die Fachwelt über den Löbauer Turm

    "...einem Eisengußobjekt sehr seltener Art..., dem Gußeisernen Aussichtsturm von Löbau in Sachsen, der 1854, also nur drei Jahre nach seinem technischen Vorbild, Paxtons Londoner Kristallpallast, entstanden ist. Dieses wie eine filigrane Pagode anmutendes achteckiges, fast netzhaft durchsichtiges Gebilde ist der einzige Gußeiserne Aussichtsturm in Europa. Er ist wie Paxtons Werk ein Montagebau, ein Werk des Bildhauers und Modelleurs Marquart aus der Bernsdorfer Gießerei."



    Technische Daten

    28 Meter hoch
    4 Meter Durchmesser
    achteckige Form
    8 Meter in den Fels gegründet
    4 Stockwerke im Innern
    3 Galerien in 12, 18 und 24 Metern Höhe
    120 Stufen - Wendeltreppe
    Verwandt wurden über 1.000 Einzelteile mit einem Gewicht von 70 Tonnen. Die Teile sind hauptsächlich zusammengesteckt und mit Blei verschlagen. Die Architektur des Turmes entspricht einem Neostil des 19. Jahrhunderts, der sich vor allem an der byzantinischen und gotischen Ornamentik orientiert.

    Öffnungszeiten für Besichtigungen & Eintritt

    2,00 Euro

    Mai bis September (Montag - Freitag 9 Uhr - 20 Uhr | Sonnabend, Sonntag 9 Uhr - 22 Uhr)

    Oktober bis April (Montag - Freitag 10 Uhr - 18 Uhr | Sonnabend, Sonntag 10 Uhr - 20 Uhr)

    Quelle: loebau.de

    • 23. Januar 2022

  • Uwe Drescher

    Um 1850 wurde die Idee geboren, auf dem Löbauer Berg einen Aussichtsturm zu bauen. 1853 nahm das Vorhaben konkrete Formen an. Man diskutierte über Aussehen und Finanzierung des Baus. Pläne für einen steinernen Turm und für einen aus Gusseisen existierten. Man entschied sich schließlich für die Variante aus Gusseisen.

    Doch noch stand für die Stadtväter das Problem der Finanzierung. Da entschloß sich ein Mann kurzerhand, das Turmvorhaben in die eigenen Hände zu nehmen. Es war der Löbauer Bäckermeister Friedrich August Bretschneider (geb. 1805). Nach Verhandlungen zwischen ihm und dem Stadtrat konnte der Bau 1854 beginnen.

    Ab dem 12. Januar 1854 machte man sich daran, den Platz, auf dem der Turm später einmal stehen sollte, abzuholzen. Mit einem in der projektierten Turmhöhe aufgerichteten Steigebaum hatte man auf dem Berg den besten Aussichtspunkt herausgefunden. Tragende Säulen wurden acht Meter tief in den Felsen verankert und aus 80 Quadratmetern Holz ein Gerüst in achteckiger Form für den Turmaufbau gestellt. Im Februar gab König Friedrich August von Sachsen die Zustimmung, dass der Turm seinen Namen tragen und das sächsische Wappen angebracht werden dürfe. Aus Anlaß des 57. Geburtstages des Königs wurde am 18. Mai 1854 feierlich der eiserne Grundanker eingesetzt. Anfang Juni begann man, den Turm aufzusetzen. Die Montage dauerte trotz der damaligen technischen Möglichkeiten nur zweieinhalb Monate.

    Wider Erwarten hatte der Bau insgesamt rund 25.000 Taler gekostet - für einen Bäckermeister nicht leicht zu bewältigen und deshalb umso ehrenwerter. Um diese Summe zu verdienen, hätte Bretschneider um die 1,6 Millionen Kilogramm Brot backen und verkaufen müssen.

    Die Einweihung des Turmes mußte vom 1. August bis auf weiteres verschoben werden, da der sächsische König in die Tiroler Alpen gereist war. Dort verunglückte er tödlich. Überschattet von diesem Ereignis fand die Einweihung am 9. September 1854 statt. In der Folgezeit wurde der "Gusseiserne" von in- und ausländischen Gästen begeistert aufgenommen. Bretschneider erlebte nicht mehr den Aufschwung, den der Turm nahm. Er verstarb am 22. Juli 1863.
    Quelle: loebau.de

    • 23. Januar 2022

  • Uwe Drescher

    Eine originelle Idee für ein Gipfelbuch.

    • 23. Januar 2022

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Ort: Löbau, Görlitz, Oberlausitz, Sachsen, Deutschland

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  • Höhe1 625 ft

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