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Moritzberg

Moritzberg

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
424 von 443 Wanderern empfehlen das

Tipps

  • 〽️Markus

    Der „Berggasthof Moritzberg“ befindet sich auf dem Gipfel des 603 Meter hohen Moritzbergs. Der Moritzberg liegt im Osten Nürnbergs und bildet das Tor zur Fränkischen Schweiz. Er wird als Nürnberger Hausberg bezeichnet, gilt aber seit dem 1. Juli 1972 auch als Hausberg der Stadt Röthenbach an der Pegnitz.

    • 11. Januar 2017

  • Rombea

    Die im Jahre 1419 erbaute Bergkapelle, die dem heiligen Mauritius geweiht ist, hat dem Berg seinen Namen verliehen – Moritzberg. Sehr schöne kleine Kapelle direkt neben dem „Berggasthof Moritzberg“, da kann man nach der Messe gleich zum Frühschoppen, und dem Hindenburg - Turm. Die Kapelle des heiligen Mauritius auf dem Moritzberg gehört zur Stadt Röthenbach a. d. Pegnitz und wird von der evangelischen Kirchengemeinde in Leinburg betreut.
    moritzbergkapelle.de/geschichte.html

    • 6. Februar 2020

  • Rombea

    Der Moritzberg ist 603 Meter hoch, bildet das Tor zur Fränkischen Schweiz und wird als Röthenbacher und Nürnberger Hausberg bezeichnet. Der Berg ist ein sehr beliebtes Ausflugsziel für Wanderer und Radler. Die Zufahrt mit einem KFz erfolgt über einen Privatweg und bedarf einer Genehmigung für 10 € bei der Gemeinde.

    • 6. Februar 2020

  • 〽️Markus

    1841 wollte Ludwig I., König von Bayern, auf dem Moritzberg eine Befreiungshalle oder die Walhalla errichten. Stattdessen wurde der Bismarckturm gebaut und 1913 fertiggestellt.

    • 11. Januar 2017

  • Biene

    Immer einen Ausflug wert, mit dem MTB und zu Fuß ab Parkplatz zu erreichen. Die Straße hoch zum Parkplatz unter dem Gipfel ist für Fahrräder gesperrt.

    • 24. Oktober 2017

  • Ulrike

    Urige Gaststätte, die nicht täglich geöffnet hat. Der Aufstieg lohnt sich. Vom daneben liegenden Moritzbergturm aus hat man eine wunderschöne Aussicht über das ganze Nürnberger Land, seitdem die Bäume vor Jahren etwas gestutzt wurden.

    • 15. März 2018

  • Susanne

    Er ist 30 m hoch und bietet eine schöne AUssicht. Eintritt 1,- €, für Kinder 0,50 €. Falls der Turm einmal zu ist, kann man den Schlüssel in der Gaststätte nebenan holen!

    • 26. März 2018

  • Daniel Frankenstein

    nach dem ganzen Wandern mal ein wenig Treppen steigen ... nur der Abwechslung wegen

    • 6. November 2015

  • Erich

    Nach dem Aufstieg ein gutes Seidla und leckeres aus der Küche!

    • 20. Oktober 2016

  • Biene

    Im Juli macht der Betreiber auch mal Urlaub. Also auf die Schilder an den Auffahrten und Wegen achten, da ist es angekündigt, damit man nicht enttäuscht und durstig oben steht.

    • 14. August 2017

  • wintermann65

    Zu jeder Jahreszeit zu empfehlen!

    • 30. Oktober 2017

  • Joachim

    Essen war sehr gut 😁 und belohnt für den Aufstieg.

    • 17. März 2018

  • Susanne

    Das kleine Dorf bietet einen schönen Aussichtsturm, welchen man besteigen kann. Den Schlüssel dazu gibt es in der Gaststätte nebenan.

    • 26. März 2018

  • Köster

    Gemütlicher Biergarten und wenn der Turm geöffnet hat, eine tolle Aussicht

    • 2. April 2018

  • Basti

    Leckeres Schäuferle und gutes Bier

    • 27. April 2018

  • Basti

    Gutes Essen, schöne Portionen. Etwas teuerer als der Durchschnitt, aber es ist noch im Rahmen.

    • 27. April 2018

  • Michael

    Leckere Brotzeiten und a kühles Bier erwarten Euch hier.

    • 2. Juni 2018

  • Marcus

    Der Moritzberg ist ein markanter 603,5 m ü. NHN[1] hoher Zeugenberg in der Schichtstufenlandschaft der Fränkischen Alb. Er liegt in den Stadtgebieten von Lauf an der Pegnitz und Röthenbach an der Pegnitz und im Gemeindegebiet von Leinburg im mittelfränkischen Landkreis Nürnberger Land, Bayern (Deutschland).

    Auf dem Nürnberger Hausberg gibt es Reste vorgeschichtlichen Höhensiedlungen. Auf ihm stehen die St. Mauritius-Kapelle und der Moritzbergturm.

    Geographie
    Lage

    Der Moritzberg erhebt sich 1,3 km ostsüdöstlich von Haimendorf, einem ostsüdöstlichen Stadtteil von Röthenbach an der Pegnitz. Dessen Weiler Moritzberg liegt auf dem Gipfelplateau. Bis nahe an dieses heran reicht im Nordosten das Stadtgebiet von Lauf an der Pegnitz, dessen Kernstadt 5,5 km nordnordwestlich des Gipfels liegt und dessen Ortsteil Weigenhofen sich 2 km nordnordöstlich davon befindet. Auch nahe an das Plateau heran reicht im Südosten über Süden bis Südwesten das Gemeindegebiet von Leinburg, dessen Kernort 1,7 südlich und dessen Ortsteile Weihersberg 1,2 km südöstlich und Diepersdorf 1,4 km westsüdwestlich des Gipfels liegen.
    Naturräumliche Zuordnung

    Der Moritzberg gehört in der naturräumlichen Haupteinheitengruppe Fränkisches Keuper-Lias-Land (Nr. 11), in der Haupteinheit Vorland der Nördlichen Frankenalb (112) und in der Untereinheit Laufer Albvorland (112.0) zum Naturraum Moritzberg mit Umland (112.00).[2]

    Geologie
    Allgemeine Beschreibung

    Geologisch gehört der Moritzberg zum Albvorland. Die markante Jura-Anhöhe wurde im Laufe der Zeit durch Erosionsprozesse von der eigentlichen Alb abgetrennt. Diese Art eines Inselberges wird auch als Zeugenberg bezeichnet. Der Stufenaufbau des Moritzberges ist deutlich erkennbar.

    Die geologische Erhebung befindet sich auf einer durch Feuerletten geprägten Keuperebene aus der lithostratigraphischen Gruppe der Germanischen Trias. Die erste Stufe des Moritzberges besteht aus Liasschichten (Schwarzer Jura). Darauf lagert die weiche und tonreiche Schicht des Opalinustones des Unteren Doggers (Brauner Jura). Die zweite Stufe bildet eine Eisensandstein-Formation aus der Braunjura-Gruppe. Diese Ablagerungen bestehen aus mächtigen Sandsteinen, die Eisenerzflöze enthalten haben. Die dritte und letzte Stufe des Moritzberges wird durch Schichten des Weißen Juras (Malm) gebildet. Die 25 Meter hohe Kappe des Berges zeigt ein unruhiges und gestörtes Profil. Das Deckgebirge jungpaläozoischer und mesozoischer Schichten aus der Jurazeit wird durch helle Kalke und Kalkmergel des Unteren Malms bestimmt.[3][4]
    Klingender Wasserfall in der Hüttenbachschlucht

    Hüttenbachschlucht

    Am Fuße des Moritzberges bei Haimendorf befindet sich eine der schönsten Rätschluchten des Albrands im Fränkischen Keuper-Lias-Land. In der Schlucht des Hüttenbachs ist der Klingende Wasserfall gelegen. Den geologischen Unterbau des Wasserfalls formen Rhät-Lias-Übergangsschichten aus dem Mesozoikum, auch Rhätsandstein genannt. Eine markante, überstehende Platte aus groben und härteren Sandstein bildet den Abschluss des wertvollen Geotops. Eine kleine und etwas rückversetzte Stufe bestehend aus Numismalismergel (Schwarzer Jura) wird bachaufwärts von Lockersedimenten (Hangschutt) überlagert. Nach mehreren Frosttagen entwickelt sich ein mächtiger Eiszapfenvorhang mit meterbreiten Eiskaskaden, hinter denen der Hüttenbach rauscht und plätschert, dann wird das Wasser seinem klingenden Namen gerecht.[4][5]

    Bodentypen

    Die Bodentypen des Moritzberges spiegeln den Aufbau der Schichtstufe und die spezifischen geologischen Verhältnisse wider. Auf der karbonatreichen Kuppe des Moritzberges hat sich fast ausschließlich ein flachgründiger Rendzina-Boden mit Malmkalkscherben entwickelt. Die darunter liegenden Schichten zeichnen sich durch Pararendzina-Böden aus. Eine Stufe tiefer dominieren die Bodentypen Regosol und Braunerde-Regosol. Auf der Keuperebene ist Braunerde vorherrschend. Zudem kommen spät- und nacheiszeitliche Flugsande häufig vor. Im Bereich von Haimendorf treten diese äolischen Sedimente vermehrt auf.[6][4]

    Schutzgebiete

    Schürfgrubenfeld

    Auf dem bewaldeten Moritzberg liegen Teile des 166,84 km² umfassenden Landschaftsschutzgebiets Südlicher Jura mit Moritzberg und Umgebung (CDDA-Nr. 396095; 2001 ausgewiesen).[1] Auf der Hochfläche des Berges befinden sich mehrere Steinbrüche und Schürfgruben, die vermutlich aus der Bronzezeit stammen. Hier wurden vermutlich Bohnerze gefördert. Das Schürfgrubenfeld ist vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als Geotop Schürfgrubenfeld am Moritzberg (Geotop-Nr. 574G004)[7] ausgewiesen.

    Geschichte

    Vorgeschichte

    Der stark durch mittelalterlichen Kalkstein- und Eisenerzabbau gestörte plateauförmige Gipfelbereich des Berges wurde schon in vorgeschichtlicher Zeit besiedelt. Zahlreiche Lesefunde, die aus keramischen Bruchstücken, Steingeräten, Steinabschlägen und einem Spiralring aus Bronzedraht bestehen, zeugen von dieser Vergangenheit.[8] Die ältesten am Moritzberg gefundenen Keramikscherben sind der mittleren Bronzezeit (Hügelgräberbronzezeit) zuzuordnen.[4]

    Die erste kurzzeitige Besiedlung fand während der frühen Mittelsteinzeit (Mesolithikum) statt, diese Freilandstation befand sich am Sattel zum sich nach Osten anschließenden 538,9 m hohen Reuther Berg. Heute ist der Platz ein Bodendenkmal.[9]

    Aus der Jungsteinzeit (Neolithikum) und aus der Bronzezeit liegen nur wenige Funde vor, so dass über Umfang, Art und Dauer der Besiedlung keine konkreten Aussagen getroffen werden können. Die überwiegende Anzahl der vorgeschichtlichen Funde stammen aus der späten Bronzezeit. Es wird vermutet, dass die Höhensiedlung befestigt war.[4]

    Eine erneute Besiedlung fand während der mittleren bis späten Urnenfelderzeit statt, Funde daraus stammen von der nördlichen Hälfte des Gipfelplateaus. Ob auch das restliche Plateau besiedelt war, lässt sich wegen des Steinabbaus nur schwer nachweisen. Am Ende der Urnenfelderzeit bricht auch hier die Besiedlung ab, ein Vorgang wie er sich an vielen Höhensiedlungen, zum Beispiel bei der in der Nähe liegenden Houbirg, zeigt.

    Die letzte vorgeschichtliche Siedlung stammt aus dem Zeitraum zwischen später Hallstattzeit und früher Latènezeit. Aus dieser Zeit sind Funde vom gesamten Plateau bekannt, welches heute ebenfalls ein Bodendenkmal darstellt.[10][11]

    Mittelalter

    Die auf dem Gipfelplateau des Moritzbergs gelegene St. Mauritius-Kapelle

    Auf dem Gipfelplateau des Moritzberges steht die im Jahr 1419 erbaute und dem heiligen Mauritius geweihte Bergkapelle St. Mauritius (bzw. auch als Moritzbergkapelle bezeichnet). Nach dem Bau dieser Kapelle wurde der ursprünglich als „Leinburg“ bezeichnete Berg, der auch der an seinem Fuß liegenden Gemeinde ihren Namen gab, in Moritzberg umbenannt. Diese Kapelle hatte der nürnbergische Patrizier Herdegen Valzner errichten lassen und ihre Geschichte war eng mit Schloss Haimendorf und Rockenbrunn verknüpft.

    Neuzeit

    Während des 17. und 18. Jahrhunderts wurde auf dem Gipfelplateau des Berges ein Bruderschaftshaus errichtet, das zeitweise als Unterkunft eines Einsiedlers diente. Heute wird dieses teilweise als Fachwerkhaus ausgeführte Gebäude als Gastwirtschaft genutzt.
    Der Moritzbergturm

    Aufgrund der exponierten Lage des Berges soll der bayrische König Ludwig I. im Jahre 1841 beabsichtigt haben, auf dem Moritzberg entweder die später bei Kelheim errichtete Befreiungshalle oder aber eine Walhalla zu errichten. Diese Pläne wurden jedoch nie verwirklicht.[12]

    Zu Beginn des 20. Jahrhunderts kam es zur Realisierung eines größeren Bauvorhabens. Ab 1910 wurde in unmittelbarer Nachbarschaft zum einstigen Bruderschaftshaus ein seit längerem geplanter Aussichtsturm – der Moritzbergturm – errichtet, der 1913 provisorisch fertiggestellt wurde. Die ursprünglich konzipierte Ausbauhöhe des Turmes konnte allerdings nicht realisiert werden, weil die hauptsächlich aus Geldspenden aufgebrachten Finanzmittel dafür nicht mehr ausreichten.

    Der Berg ist beliebtes Ausflugsziel, unter anderem für Einwohner des 17 km westsüdwestlich liegenden Nürnberg, weswegen er teils als Hausberg der Nürnberger bezeichnet wird.

    Flugzeugabsturz am Moritzberg

    Am 17. November 1936 stürzte eine Passagiermaschine am Nordhang des Moritzberges ab. Die dreimotorige Junkers Ju 52/3m befand sich auf dem Flug von Berlin nach München. Die Maschine zerbarst unterhalb der Sankt-Mauritius-Kapelle entlang des Cockpits in zwei Hälften, wobei der Bordfunker aus dem Flugzeug geschleudert wurde und den Absturz nicht überlebte. Trotz der harten Landung überlebten der Pilot und 14 der 16 Passagiere, wenn auch mit teils schweren Verletzungen. Der Abtransport der Verletzten gestaltete sich aufgrund der ungünstigen Boden- und Wetterverhältnisse schwierig. Die Verunglückten mussten einzeln zu einem nahe gelegenen Feldweg getragen werden. Eine Woche lang dauerten die Aufräumarbeiten an.[13]

    (Quelle: Wikipedia)

    • 5. Mai 2019

  • Nurcan Demirci-Aydin

    Abenteuer im Wald..... märchenhaft

    • 30. Juni 2020

  • Bastl

    Egal ob zu Fuß oder mit dem Rad,immer einen Aufstieg wert.

    • 26. November 2020

  • Robert 😎

    Sommer wie Winter ein gute Ziel. Sei es zu Fuß oder mit dem MTB.

    • 20. Dezember 2020

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Ort: Röthenbach an der Pegnitz, Nürnberger Land, Mittelfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe580 m

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