Fischauktionshalle/Anleger HADAG

Wander-Highlight

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Tipps

  • Biene

    Konzert und Party am frühen Sonntagmorgen zum Fischmarkt. Im Internet findet man die Bands die jeweils auftreten werden.

    • 1. Mai 2017

  • Siegfried LG

    Die Fischauktionshalle ist heute Event-Halle. Das war mal anders.

    "Am Anlandungsplatz der Elbfischer baute der Magistrat der Stadt Altona als Antwort auf den Zollanschluss Hamburgs an das Deutsche Reich diese Halle, um den Fischhandel in Altona zu behalten. Sie ist der Urtyp der römischen Markthalle, eine 3-schiffige Basilika mit mittl. Vierung und Vierungskuppel.
    Aus ihr entstand die christliche Kirche. Die Stahlkonstruktion aus Buddelstahl ist genietet aus einfachen Profilen. Von der Vierungsachse führte eine Schiffsbrücke zu einem Anleger für acht Schiffsdampfer. Reicher Bronzeschmuck von Fischen zierte die Vierungsgabel, farbige Gläser die Bögen."

    Im zweiten Weltkrieg wurden der Bronzeschmuck für Granaten eingeschmolzen, die Kuppel zerstört und das Dach brannte ab. Es wurde notdürftig repariert und Mitte der 50er Jahre hörte die Auktion auf. Die Halle wurde verlassen und verfiel zunehmend bis sie kurz vor dem Abriß stand.

    1973 wurde ein Verein gegründet mit dem Ziel, die Halle einer neuen Nutzung als sozio-kulturelles Zentrum mit Volkstheater, Kino, sozialen Diensten, Fischrestauration und Biergarten zuzuführen. Der Verein erwirkte schließlich 1976 entgegen den Plänen von Teilen des Senats die Unterschutzstellung der Halle als Baudenkmal durch Beschluss der Hamburger Bürgerschaft. Den Antrag hatte Bodo Schümann (SPD) eingebracht. Somit war der drohende Abriss verhindert worden. Die Fischauktionshalle verdankt ihre weitere Existenz dem Engagement ehrenamtlich handelnder Bürger.

    Als einziges Baudenkmal in Hamburg hat die Halle 1984 ein europa-nostra-Diplom für herausragende Leistungen im Bereich der Erhaltung von Kulturerbe des europäischen Denkmalschutz-Verbunds Europa Nostra erhalten.

    Die Auktionshalle sollte ursprünglich ein Ort der Soziokultur werden, wird neben dem Fischmarkttrubel aber vor allem für Werbe- und PR-Events großer Konzerne genutzt. Für Gastronomie und Veranstaltungen ist neuerdings die Firma Stacklies zuständig. Die Halle bietet Platz für etwa 3500 Besucher.

    Bei Sturmflut steht die Halle unter Wasser, das kann sie ab. Dort geparkte Autos nicht.

    Quellen:
    fischauktionshalle.com
    de.wikipedia.org/wiki/Fischauktionshalle
    hamburg.de/sehenswuerdigkeiten/2893120/fischauktionshalle

    • 16. Juli 2018

  • JR56

    Der Hamburger Fischauktionshalle ist wohl eines der berühmtesten Wahrzeichen der Hansestadt. Vor allem für Touristen gehört ein Besuch auf dem Hamburger Fischmarkt einfach zu einem Hamburg-Aufenthalt dazu. Jeden Sonntagmorgen ab 5:00 Uhr (im Winter ab 7:00 Uhr) stehen „Aale Dieter“ & Co mit fangfrischem Fisch bereit. Viele gönnen sich um diese Zeit nach einer ausgiebigen Feier auf der nahegelegenen Reeperbahn ein Fischbrötchen und schauen sich dabei den Sonnenaufgang an. Die angrenzende Fischauktionshalle ist dabei der Anziehungspunkt für einen leckeren Brunch bei live Musik.Heute ist die Fischauktionshalle eine Eventlocation für viele Veranstaltungen wie dem Hamburger Oktoberfest oder der Krabbenpul-Weltmeisterschaft. Außerdem wird die historische Halle gerne für Gala-Abende und Banketts genutzt. Bis zu 4.200 Personen passen in das Gebäude, das eine Fläche von 3.500 m2 bietet. Die Fischauktionshalle wurde im Stil einer römischen Basilika erbaut und versprüht mit seinen roten Mauern aus Backsteinen und dem Dach aus Eisen und Glas einen besonderen, einzigartigen Charme.
    unser-altona.de/fischauktionshalle

    • 4. März 2019

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Ort: Hamburg, Deutschland

Informationen

  • Höhe70 m

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