Burg Hohenecken

Mountainbike-Highlight

Empfohlen von 53 von 54 Mountainbikern

Tipps

  • Arno

    Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht bekannt. Während in der älteren Literatur oft von einer Errichtung direkt nach dem Neubau der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) ausgegangen wird, sprechen neuere Befunde eher für einen Baubeginn 50 Jahre später. Vor allem der fünfseitige Bergfried und die massive Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200 hin.In der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg einem Kaiserslauterer Ministerialengeschlecht zu Lehen gegeben. Dabei handelte es sich um die Nachfahren des Ritters Reinhard von Lautern, der 1214 durch den König und späteren Kaiser Friedrich II. mit dem Patronatsrecht zu Ramstein beschenkt worden war. Die Burgverwalter nannten sich fortan von Hohenecken. Zu der Burg gehörte eine Herrschaft, die sich über mehrere Siedlungen erstreckte: die am Fuße des Burgberges entstandene Talgemeinde Hohenecken sowie Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler, heute Stockborn. Alle gehören mittlerweile zur Stadt Kaiserslautern. Burg und Herrschaft galten noch nach Jahrhunderten als Reichslehen.Mit Beginn der Neuzeit setzte der Niedergang von Burg Hohenecken ein. Im Bauernkrieg (1525) wurde sie von aufständischen Bauern eingenommen. 1668 erfolgte eine längere Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz, die mit der teilweisen Zerstörung der Burg endete. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde sie im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.

    • 23. April 2018

  • Birrn

    Echt tolle Burgruine zum Pausieren. Schöne Aussicht auf Hohenecken.

    • 25. Juni 2017

  • Luis

    Wunderschöne Burg.

    • 21. Juni 2017

  • Luis

    Empfehlenswerte Burg

    • 24. Juni 2017

  • Birrn

    Immer wieder eine Reise wert. Verleitet zum länger Pause machen.

    • 29. August 2017

  • Arno

    Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht bekannt. Während in der älteren Literatur oft von einer Errichtung direkt nach dem Neubau der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) ausgegangen wird, sprechen neuere Befunde eher für einen Baubeginn 50 Jahre später. Vor allem der fünfseitige Bergfried und die massive Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200 hin.In der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg einem Kaiserslauterer Ministerialengeschlecht zu Lehen gegeben. Dabei handelte es sich um die Nachfahren des Ritters Reinhard von Lautern, der 1214 durch den König und späteren Kaiser Friedrich II. mit dem Patronatsrecht zu Ramstein beschenkt worden war. Die Burgverwalter nannten sich fortan von Hohenecken. Zu der Burg gehörte eine Herrschaft, die sich über mehrere Siedlungen erstreckte: die am Fuße des Burgberges entstandene Talgemeinde Hohenecken sowie Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler, heute Stockborn. Alle gehören mittlerweile zur Stadt Kaiserslautern. Burg und Herrschaft galten noch nach Jahrhunderten als Reichslehen.Mit Beginn der Neuzeit setzte der Niedergang von Burg Hohenecken ein. Im Bauernkrieg (1525) wurde sie von aufständischen Bauern eingenommen. 1668 erfolgte eine längere Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz, die mit der teilweisen Zerstörung der Burg endete. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde sie im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.

    • 23. April 2018

  • Arno

    Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht bekannt. Während in der älteren Literatur oft von einer Errichtung direkt nach dem Neubau der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) ausgegangen wird, sprechen neuere Befunde eher für einen Baubeginn 50 Jahre später. Vor allem der fünfseitige Bergfried und die massive Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200 hin.In der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg einem Kaiserslauterer Ministerialengeschlecht zu Lehen gegeben. Dabei handelte es sich um die Nachfahren des Ritters Reinhard von Lautern, der 1214 durch den König und späteren Kaiser Friedrich II. mit dem Patronatsrecht zu Ramstein beschenkt worden war. Die Burgverwalter nannten sich fortan von Hohenecken. Zu der Burg gehörte eine Herrschaft, die sich über mehrere Siedlungen erstreckte: die am Fuße des Burgberges entstandene Talgemeinde Hohenecken sowie Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler, heute Stockborn. Alle gehören mittlerweile zur Stadt Kaiserslautern. Burg und Herrschaft galten noch nach Jahrhunderten als Reichslehen.Mit Beginn der Neuzeit setzte der Niedergang von Burg Hohenecken ein. Im Bauernkrieg (1525) wurde sie von aufständischen Bauern eingenommen. 1668 erfolgte eine längere Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz, die mit der teilweisen Zerstörung der Burg endete. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde sie im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.Die Ruine misst, inklusive Zwinger, Graben, Ober- und Unterburg, ungefähr 50 m mal 90 m. Sie besitzt eine mächtige Schildmauer (25 m breit, 11 m hoch) und einen fünfeckigen Bergfried. Die Burg gilt unter Experten als eine der sehenswertesten Burgen der Stauferzeit. Sie ist heute ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen weiten Ausblick.Aus dem nach der Burg benannten Adelsgeschlecht der Herren, später Freiherren von Hoheneck gingen u. a. hervor:Landolf von Hoheneck († 1247), Bischof von Worms
    Johann Adam von Hoheneck († 1731), Domdekan in Worms
    Johann Franz Jakob Anton von Hoheneck (1686–1758), Domdekan in Mainz
    Philipp Karl von Hoheneck (1735–1808), Domkantor und kurfürstlicher Geheimer Rat in Mainz

    • 24. Mai 2018

  • eli

    Die Burg ist ohne große Mühe zu erreichen, und sehr schön

    • 3. Juni 2018

  • Arno

    Das genaue Gründungsdatum der Burg ist nicht bekannt. Während in der älteren Literatur oft von einer Errichtung direkt nach dem Neubau der Barbarossaburg in Kaiserslautern (1156) ausgegangen wird, sprechen neuere Befunde eher für einen Baubeginn 50 Jahre später. Vor allem der fünfseitige Bergfried und die massive Schildmauer deuten auf eine Bauzeit um 1200 hin.In der 1. Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg einem Kaiserslauterer Ministerialengeschlecht zu Lehen gegeben. Dabei handelte es sich um die Nachfahren des Ritters Reinhard von Lautern, der 1214 durch den König und späteren Kaiser Friedrich II. mit dem Patronatsrecht zu Ramstein beschenkt worden war. Die Burgverwalter nannten sich fortan von Hohenecken. Zu der Burg gehörte eine Herrschaft, die sich über mehrere Siedlungen erstreckte: die am Fuße des Burgberges entstandene Talgemeinde Hohenecken sowie Erfenbach, Espensteig, Siegelbach und Stockweiler, heute Stockborn. Alle gehören mittlerweile zur Stadt Kaiserslautern. Burg und Herrschaft galten noch nach Jahrhunderten als Reichslehen.Mit Beginn der Neuzeit setzte der Niedergang von Burg Hohenecken ein. Im Bauernkrieg (1525) wurde sie von aufständischen Bauern eingenommen. 1668 erfolgte eine längere Belagerung durch Kurfürst Karl Ludwig von der Pfalz, die mit der teilweisen Zerstörung der Burg endete. Während des Pfälzischen Erbfolgekrieges wurde sie im Jahre 1689 durch französische Truppen endgültig gesprengt.

    • 7. August 2018

  • eli

    Schöner Blick zur Burg

    • 3. Juni 2018

  • Der mit dem Wolf tanzt

    die

    übersetzt vonOriginal anzeigen
    • 12. August 2018

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Ort: Pfalz, Rheinland-Pfalz, Deutschland

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