Sender Wiederau

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Tipps

  • Papsdorf

    Blick auf den Sender in Wiederau

    • 15. Mai 2015

  • Bollerfritze

    Seit 1931 dient der Standort als Rundfunksendeanlage der deutschen Reichspost, im gleichen war der Baubeginn der der beiden 125 Meter hohen Holzfachwerktürme mit einem Abstand von etwa 308 Meter errichtet (Fertigstellung 05.Juli 1932). Der Vertikalstrahler zwischen den Masten wurde dabei von einem Hanfseil gehalten.
    Am 28.Oktober 1932 erfolgte der Betrieb der 120 KW Mittelwellensender. Am 14.Januar 1934 kam es am östlichen Holzturm in 98 Meter Höhe zu einem Brand, Ursache: elektrische Aufladung.
    1935 wurden beide Holztürme abgerissen und durch einen 150 Meter hohen Holzfachwerkturm (Pechkiefer) als Mittelwellen-Antennenträger ersetzt. Am 27. Oktober 1953 wurde der Turm durch Sprengung abgerissen.

    • 8. März 2017

  • Bollerfritze

    1939 Errichtung der Dreiecksflächenantenne für 100 KW Sendeleistung. Diese Anlage wurde 1998 neu errichtet und wird für MDR Info auf Mittelwelle genutzt.
    Ab 1943 wurden 4 Feuerkreissender installiert um den alliierten Funkverkehr zu stören.
    Ab 2. September 1945 Wiederaufnahme des Sendebetriebes auf Mittelwelle 782 KHz
    Am 19. September 1953 wurde ein 156 Meter hoher abgespannter Stahlröhrenmast, der J1-Mast für Mittelwellenfrequenzen errichtet. J1 steht als Bezeichnung für Hauptmast 1. Dieser Mast wurde am 18. Juli 1958 auf 236 Meter aufgestockt. Ab 1960 diente dann der Mast zur Übertragung von UKW, MW und TV Frequenzen.
    Im November 1969 wurde ein weiterer Sendemast errichtet, dieser wie der Hauptmast ein abgespannter Stahlröhrenmast, Höhe 211 Meter, Übertragung von UKW und UHF Frequenzen. Beide Mastanlagen sind im Schaft gegen Erde isoliert.

    • 8. März 2017

  • Bollerfritze

    Ab 15. Juni 1972 standen für einen 100 KW Sender 4 Rhombusantennen zur Verfügungen. Diese wurden mittlerweile abgerissen (1995). Entsorgt wurden auch die Reusenantennen für den Kurzwellenbetrieb.
    Das Funkamt Leipzig DP Sender Wiederau strahlte ab 1945 folgende Programme aus: Deutschlandsender, Berliner Rundfunk, Radio DDR, Radio Berlin International, DFF, Radio Leipzig, Radio Moskau, Messewelle (5 KW), später ARD, ZDF, MDR und private Hörfunkprogramme.
    Am 12.Mai 1960 wurden die ersten UKW Sender in Betrieb genommen. In den Gebäuden die ab 1931 ständig erweitert wurden befanden ein Kurzwellensender mit einer Leistung von 100 KW, 4 Mittelwellensender (3 x 100 KW, 1 x 5 KW).
    Für die autonome Stromversorgung wurde 1953 das NEA Gebäude und Umspannhaus (15 KV Einspeisung) errichtet. Zur Stromversorgung wurden 2 Schiffsdiesel aus der Maschinenfabrik Görlitz mit einer Leistung von je 1000 PS installiert. Die Leistungen der Generatoren wurden mit jeweils 736 KW angegeben.
    Mit Inbetriebnahme der neuen DVB-T-Sender am Schornstein des ehemaligen Heizkraftwerkes Süd in Leipzig, wurden in Wiederau nach und nach die analogen Senderanlagen abgeschaltet. Letzter analoger Senderbetrieb fand am 09.Oktober 2007 statt.

    • 8. März 2017

  • Bollerfritze

    Am 30. April 2013 endete die Mittelwellenübertragung von MDR Info an diesem Standort mit der Aufschaltung einer Hinweisschleife,
    die auf den alternativen Empfangsweg DAB+ verwies und sollte noch bis voraussichtlich 6. Mai 2013 um 6Uhr laufen.
    Nach der Abschaltung der Hinweisschleife um 6 Uhr lief ein Leerträger, bis der Sender um 7 Uhr komplett abgeschaltet wurde.
    Um 9 Uhr wurde die Hinweisschleife nochmals auf allen Sendern (Wiederau, Wilsdruff und Reichenbach) aufgeschaltet.
    Die Sendeanlage wurde um 11:30 Uhr von einem Techniker des Senderbetreibers Media Broadcast vor Ort manuell endgültig abgeschaltet.
    Mitte September 2013 wurden die Dreiecksflächenantenne sowie der 51 Meter hohe Reservesendemast für Mittelwelle abgebaut.
    Der seit der Abschaltung des analogen Fernsehens im Jahr 2007 funktionslos gewordene und zudem stark sanierungsbedürftige 236 Meter hohe
    Stahlrohrmast wurde am 25. Oktober 2013 um 13:30 Uhr gesprengt, nachdem die beiden ursprünglichen Termine am 28. September 2012
    und in der Woche vom 29. Oktober und 2. November 2012 abgesagt wurden.

    • 8. März 2017

  • Bollerfritze

    Der AM-Teil der Sendestation wurde 2013 verkauft. Ein Vertreter des neuen Eigentümers erklärte seinerzeit,
    hier ein Museum einrichten zu wollen. Auch die aktuelle Programmankündigung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz führt aus,
    es sei geplant, „das Objekt für Interessierte begehbar zu machen“.

    • 8. März 2017

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Ort: Pegau, Leipzig, Sachsen, Deutschland

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