Ruine Wildenburg

Wander-Highlight

Empfohlen von 49 von 51 Wanderern

Tipps

  • Sebastian Kowalke

    Die nahezu 900 Jahre alte Burg wurde im Bauernkrieg durch Bauern unter der Führung des Ritters Götz von Berlichingen niedergebrannt. Seitdem ist es eine Ruine. Trotz allem wirst du erstaunt sein, wie gut das riesige Gemäuer noch erhalten ist. Wenn du über das uralte Steinpflaster läufst und dir die gewaltigen Mauern ansiehst, wird die die Handwerkskunst alter Baumeister beeindrucken.

    • 23. November 2017

  • TOSK

    Die Ruine der Höhenburg liegt auf einem nach Nordosten vorgeschobenen Bergsporn des Schlossberges in 365,2 m ü. NN über dem Tal der Mud, drei Kilometer südöstlich von Kirchzell nur wenige Hundert Meter nordöstlich des Zentrums von Preunschen, etwa 13 Kilometer südwestlich der Kreisstadt Miltenberg.

    Geschichte
    Die Herren von Dürn, verdiente Gefolgsleute der Stauferkaiser und Schutzvögte des Klosters Amorbach, gelten als Erbauer der Burg, deren Entstehung auf zwischen 1180 und um 1200 datiert wird. Nach der Amorbacher Klosterchronik begann aber erst sein Enkel Konrad I. von Dürn (gestorben 1258) um 1216 mit dem Bau. Wahrscheinlich ist damit aber wohl nur der Bau des Torturmes gemeint.
    In den Jahren 1271 und 1272 wurde die Burg nach finanziellen Schwierigkeiten der Dürner teilweise an das Erzstift Mainz verkauft und später zum Amtssitz der Mainzer Verwaltung, nachdem die Herrschaft Walldürn 1292 von Mainz komplett erworben wurde. Die Verwaltung erfolgte zunächst durch Offiziate, später durch Vogt oder Burggraf. 1291 war ein Heinrich Offiziat, um 1320 war es Konrad Rüdt von Collenberg. Im Jahr 1337 söhnte sich Erzbischof Heinrich mit seinem Domkapitel aus und überantwortete für kurze Zeit den Domherren auch Burg Wildenberg. 1350 wurde das Amt der Burg an Eberhard von Rosenberg verpfändet, 1354 löste Konrad Rüdt von Collenberg das Pfand wieder aus. Durch eine Aufstockung seiner Anleihen an das Erzstift Mainz erhielt Konrad auch die Ämter Walldürn und Buchen. 1356 soll ein Erdbeben die Burg stark beschädigt haben. Erzbischof Gerlach verpfändete im Januar desselben Jahres, ohne Zustimmung seines Domkapitels, dem Engelhard von Hirschhorn die Burg Wildenburg, die Stadt Amorbach und eine Gülte in Miltenberg. Ein Jahr später leiht er sich bei seinem Wildenburger Burggrafen Konrad Rüdt von Collenberg Geld.[1]
    Ab 1368 waren Wiprecht von Dürn, Eberhardt Rüdt von Bödigheim, Fritz von Dürn und Eberhard von Fechenbach Mainzer Burgmänner. In der Folgezeit bis ins 15. Jahrhundert sind zumeist Vertreter dieser Familien als Amtmänner erwähnt.
    In den Jahren 1400 bis 1511 wurde die Burg spätmittelalterlich ausgebaut. Der Westturm und die Sperrmauer durch den Burghof entstanden, die Kapelle wurde erneuert. Die Burg war noch bis 1525 Sitz eines mainzischen Amtmannes des Amtes Amorbach. Im Bauernkrieg waren es Bauern aus dem „Hellen Haufen“ des Ritters Götz von Berlichingen, die die Burg Wildenberg am 4. Mai 1525 niederbrannten. Seitdem ist sie eine Ruine.

    Quelle Wiki

    • 10. Februar 2017

  • Striezel

    Allgemeines zur Burg, Baubestand und Beschreibung, Historie und Anfahrt unter:

    burgenarchiv.de/burg_wildenberg_in_bayern

    • 22. Juli 2018

  • Roger

    Gemütlicher Spaziergang mit schönem Blick von der Burgruine aus ins Mudbachtal.

    • 4. April 2016

  • Eliott

    Interessant, nicht nur für Freunde der Steinmetzarbeit.

    • 1. Juni 2017

  • Matze 🆓

    Sehenswerte Alte Burganlage. Ganz toll für Kinder.

    • 31. März 2019

  • Matze 🆓

    Tolle alte Burg . Ideal für Kinder .

    • 31. März 2019

  • Matze 🆓

    Wunderbares Ziel der Wanderung, essen nicht vergessen.

    • 31. März 2019

  • Matze 🆓

    Tolle Burg , essen einpacken , hinlaufen, schmecken lassen . 👍

    • 31. März 2019

  • Eremi

    Tolle Burgruine!

    • 5. September 2019

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Ort: Kirchzell, Miltenberg, Unterfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe350 m

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