Rathaus

Wander-Highlight

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Tipps

  • Oliver

    Das Würzburger Rathaus ist kein einheitlicher Komplex, sondern eine Gruppe von Bauten ursprünglich unterschiedlicher Zweckbestimmung aus verschiedensten Zeiten. 1256 wird in Würzburg das erste Mal ein städtischer Rat erwähnt. Die Bürger sind damit maßgeblich an der Verwaltung der Stadt beteiligt. 1316 erwerben Bürgermeister und Rat den Grafeneckart – sichtbares Zeichen bürgerlichen Unabhängigkeitsstrebens gegenüber dem bischöflichen Landesherrn.

    Das Gebäude war ursprünglich Sitz eines bischöflichen Beamten und verfügt über einen romanischen Turm und mit dem Wenzelsaal des 13. Jahrhunderts über den ältesten Profanraum der Stadt.

    Heute bildet der Grafeneckart den ältesten Teil des Rathauses, das im Lauf der Jahrhunderte stetig erweitert wurde. Nach Westen schließt sich an den Grafeneckart der 1659/60 im Stil der Spätrenaissance errichtete Rote Bau an, nördlich das säkularisierte Kloster der Beschuhten Karmeliten, das im 19. Jahrhundert vom Stadtrat hinzugekauft wurde.

    Den Bombenhagel des 16. März 1945 überstanden nur der Grafeneckart und die Giebelfront des Roten Baus. 1949 konnte der Rat aber schon wieder in seinen Sitzungssaal im Roten Bau zurückkehren. "Stärker als Tod und Vernichtung ist unser Wille zum Leben." – dieses Bekenntnis an der Eingangstür des Saals dokumentiert die Geisteshaltung jener Jahre. Der an den Roten Bau anschließende Südflügel wurde erst 1986 vollendet. Er beherbergt den neuen Ratssaal. Die monumentalen Fresken von Wolfgang Lenz an den Saalwänden zeigen wichtige Personen und Ereignisse aus der Geschichte Würzburgs.

    Vor dem Grafeneckart steht der barocke Vierröhrenbrunnen, geschaffen um 1765 von L. v. d. Auvera und Peter Wagner.

    • 5. Februar 2017

  • Andreas Seifert

    Das Rathaus Würzburg ist ein Baukomplex in der Altstadt von Würzburg. Er wurde im Zweiten Weltkrieg zerstört und Anfang der 1950er Jahre rekonstruiert und wieder errichtet.

    Die Gebäude werden von der Stadtverwaltung genutzt. Das Rathaus kann vom Grafeneckart bis zur Rückermainstraße durchquert werden. Der neue Ratssaal im ersten Obergeschoss des Südflügels zeigt an den Saalwänden in Fresken von Wolfgang Lenz Szenen aus der Geschichte Würzburgs.

    • 28. August 2017

  • Gerd

    Grafeneckart und Rathaus sind ursprünglicher Sitz eines bischöflichen Beamten mit romanischem Turm und tollem Saal (Wenzelsaal) des 13. Jh. Seit 1316 Rathaus und mehrfach erweitert. Neben dem Grafeneckart der Rote Bau von Preiß und Villinger 1659 in späten Renaissanceformen erbaut sowie das 1712 erbaute Karmelitenkloster, seit dem 19. Jh. ebenfalls als Rathaus genutzt.

    • 31. März 2019

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Ort: Unterfranken, Bayern, Deutschland

Informationen

  • Höhe180 m

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