Routenplaner
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Teufelskanzel

Wander-Highlight

Empfohlen von 114 von 116 Wanderern

Tips

  • Michel

    Dieses Ziel ist ein Pflichtprogramm für alle Eichsfeld-Besucher! Wunderschöne und relativ leichte Wanderung vom Hanstein zur Teufelskanzel. Als Belohnung winkt dort diese herrliche Aussicht auf das Werratal und gute Hausmannskost in der urigen Gaststätte vor Ort!

  • Wanderkaiser Opilio Martinus I.

    Top-Aussichtspunkt aus dem Höheberge!

  • Wanderkaiser Opilio Martinus I.

    Ein Wahnsinnsblick ins Werratal.
    Insgesamt ein richtig mystischer Ort! 👍

  • Kress Reinhard

    Eine wunderschöne Hütte.

  • Ingo Menge

    Toller Blick in das Werratal. Nette Wirtsleute in der urigen Berghütte.

  • codo786

    Der Blick in das ferne Tal ist fantastisch, ich hatte aber auch Freude an den Inschriften zu meinen Füßen.

  • wuseltiere

    Die Teufelskanzel ist ein schöner Aussichtspunkt mit hervorragender Gastronomie

  • Stefan (Torte I.)

    Sehr schöne urige und rustikale Gaststätte

  • Dustin de Wind

    Wunderschöne Aussicht vom Teufelskanzelfelsen ins Tal der Werra und nach Lindewerra.
    Gemütliche Einkehr in der Gaststätte Teufelskanzel direkt am Aussichtspunkt mit schön im Halbschatten liegenden Biergarten möglich.

  • Juergen Kaetzler

    Ein toller Blick ins Werratal

  • Carmen

    So stellt man sich das "Wirtshaus im Spessart" vor: urig, idyllisch, ... tolle Aussicht, nette Bedienung!

  • Birte 🌼

    Sehr schöne Aussicht über das Tal

  • Matthias 🚲

    Schönes Wanderziel, Uriges Wirtshaus Preise allerdings saftig!

  • Christian Beykirch

    Ein ganz und gar herrlicher Ort...eine wundervolle Aussicht auf Lindewerra und auf die Flussbiegung der Werra. Und direkt dran ist ein sehr einladenes Wirtshaus wo man sehr gut speisen kann.

  • Christian Beykirch

    Ein durch und durch sehenswerter Ort....

  • Hardi

    Landschaftlich sehr schön! Aber anstrengend!!!

  • Thomas

    Für mich ist es eines der schönsten Ausflugsziele des Eichsfeldes. Ausgehend vom geräumigen, kostenfreien Parkplatz oberhalb der auch empfehlenswerten Burg Hanstein, läuft man in ca. 40min zur Teufelskanzel. Oberhalb des Parkplatzes nimmt man den linken Weg in den Wald und hält sich an der nächsten Gabelung wieder links. Schon bald gelangt man auf breitem Wege zur Teufelskanzel. Zurück gehe ich rechts neben dem Felsen auf dem Kamm zurück zum Parkplatz.

    Die Sage (Quelle burgruine-hanstein.de/teufelskanzel.0.html) erzählt:

    Die Sage der Teufelskanzel
    Als einmal in der Walpurgisnacht die Hexen auf dem Brocken ihre alljährliche Zusammenkunft hielten, bei der auch immer der Teufel anwesend war, wurde dieser von der Versammlung gefragt, ob er wohl imstande sei, den gewaltigen Felsenkoloss, auf dem er soeben gestanden hatte, auf den Hohen Meißner in Hessen zu tragen. Allerdings dürfe er den Felsen keinmal absetzen und auch keine Rast einlegen.

    Als Satan dieses mit höhnischem Gelächter bejahte, gingen einige junge Herren, die mit den Hexen gekommen waren, mit ihm die Wette ein, dass er sein Vorhaben nicht schaffen würde.

    Sobald die Tanzerei beendet war, fuhr der Satan wie ein Sturmwind mit dem Felsen von dannen. Eine Weile ging die wilde Fahrt auch gut, aber dann fühlte der Teufel doch, dass er seine Kräfte überschätzt hatte. Der Stein wurde von Sekunde zu Sekunde schwerer, und als der Böse am Höheberg angekommen war, fühlte er sich so matt, dass er beschloss, ein Stündchen zu ruhen. Die Hexen, so dachte er, könnten ihn hier in den dichten Wäldern nicht sehen. Daher überlegte er nicht lange, setzte seinen Stein nieder und streckte sich aus.

    Doch die Hexen waren misstrauisch. Sie wollten sehen, wie er mit seiner Felsenkanzel auf dem Meißner ankäme. Daher schickten sie ihm einige Beobachterrinnen nach. Wenn er selbst unter den dichten Bäumen des Waldes auch nicht zu sehen war, so war doch der Felsen schon von weitem zu erkennen. Wo der Felsen ist, dachten die Hexen, kann sein Träger nicht weit sein! Und nach kurzer Zeit hatten sie den Schlafenden gefunden.
    "Hans, du Faulpelz, was machst du da?" riefen sie ihm zu und lachten ihn aus.


    Erschrocken fuhr der Teufel aus dem Schlaf auf, und beschämt, sich so ertappt zu sehen, fuhr er in die Lüfte, zerriss die neugierigen Hexen und stob davon, ohne sich noch einmal um den vom Brocken hierher geschleppten Felsblock zu kümmern.

    Als das Volk die Geschichte erfuhr, nannte es den vor dem Berge stehenden Felsen die Teufelskanzel.

    Eine andere Sage berichtet, dass sich vom Höheberg ein Stück Felsen gelöst habe und nun seit undenklichen Zeiten vor dem Bergmassiv stehe und vom Teufel als Kanzel benutzt worden sei, bis eines Tages ein Eichsfelder Bauer, der sich unter dem Vorsprung des Felsens niedergesetzt hatte, um sein Vesperbrot zu essen, dem mit seiner Predigt beginnenden Teufel zurief:

    „Ihr habt was vergessen! Jede richtige Predigt muss anfangen mit: Im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.“

    Als der Teufel die heiligen Namen hörte, entsetzte er sich so sehr, dass er mit sausendem Sprunge in die Tiefe und in die Fluten der Werra sprang. Dabei drückte sich sein Pferdehuf tief ins Land ein. Der Fluss aber wollte mit dem Bösen nichts zu tun haben. Er wich von diesem eingedrückten Mal zurück und schlängelte sich drum herum. Und so fließt noch heute die Werra an dieser Stelle in der Form eines riesigen Hufeisens durch das fruchtbare Tal.

  • Höhe500 m