Routenplaner
5

Levinscher Park (Göttingen)

Fahrrad-Highlight

Empfohlen von 18 von 19 Fahrradfahrern

Tips

  • codo786

    Der Levinsche Park ist eine Grünanlage in der Weststadt in Göttingen mit einer Größe von 35.800 m². Er ist eine Hinterlassenschaft der Wollweberei in Göttingen. Heute ist er eine Grün- und Wasserfläche am Rande des Göttinger Industriegebietes und fällt durch seinen Vogelreichtum, unter anderem durch eine Kolonie von Graureihern auf.
    Das Gelände gehörte von 1712 bis 1846 zur Camlotten- unt Drogetten-Fabrique, einer Manufaktur von Johann Heinrich Grätzel. Nach dessen Konkurs wurde das Gelände von Albert Hermann Levin, der bereits in Rosdorf eine Wollfabrik betrieb, übernommen. Um die mechanischen Webstühle zu betreiben, wurde 1873 die Grone aufgestaut und ein größerer Teich angelegt. Um 1880 ließ der Sohn des Fabrikbesitzers einen Garten um den Teich anlegen, der auch als Pausenbereich für die Arbeiter dienen sollte. Auch ein kleines Badehaus wurde 1897 am Teich eingerichtet (Levinstaße 8; 2017 als Restaurant genutzt). 1929 schloss die Fabrik. Ab 1934 wurde westlich von Göttingen ein Flugplatz eingerichtet, auch das Parkgelände wurde militärisch genutzt. Der größte Teil des Parks diente dem Personal des Luftzeugamtes als Erholungs- und Freizeitgelände. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Flugplatz aufgelöst und der Park wurde 1959 zur städtischen Grünanlage umgestaltet. Seit 1961 ist der Levinsche Park im Besitz der Stadt Göttingen. 1978 wurde ein großer Spielplatz angelegt.
    Der Levinsche Park ist seit 1982 als Baudenkmal ausgewiesen, er bildet zusammen mit zwei Fabrikantenvillen und ehemaligen Gebäuden der Levinschen Spinnerei eine geschützte Gruppe baulicher Anlagen.
    (Quelle: wikipedia.de)

  • Höhe200 m