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Lüneburg westliche Altstadt: Johann-Sebastian-Bach-Platz

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
Empfohlen von 51 von 51 Wanderern

Tips

  • Siegfried LG

    Dieser Platz wird beherrscht von St.Michaelis Kirche. Die Reste des ehemaligen Kloster kann man von oben anschauen, wenn man am rosa Fachwerkhaus links hochgeht zur Kreisverwaltung. (Was übrigens auch ein Geheimtip ist). Der Platz hat seinen Namen, weil Johann-Sebastian-Bach hier Chorknabe war in der Zeit 1700 - 1702. Er schloß erfolgreich eine Ausbildung in der Partikularschule des Lüneburger Michaelisklosters ab. Zu dieser Zeit (ab 1698) war Georg Böhm Organist in St.Johannis und hat wohl Johann-Sebastian Bach im Orgelspiel und Komposition unterrichtet. Bekannt sind Ausflüge nach Hamburg zur St. Katharinenkirche, mit der damals bekanntesten und schönsten Orgel Norddeutschlands, um den damals berühmten Organisten an der Katharinenkirche Johann Adam Reinken zu hörenAn dem gelben Eckhaus zur Gasse "In der Techt" sieht man noch einen Haken und eine Öse ("Haken und Ösen"), das diente früher dazu Ketten zwischen den Häusern zu spannen, um eindringende Personen oder jungen Heißspornen auf ihren Pferden aufzuhalten.Ein Lokal ist übrig geblieben, gibt es wohl seid 250 Jahren, und ist umsäumt mit wunderschönen Häusern aus der Renaissance-Zeit.Jedes Jahr am 2. Adventswochende findet hier der mittelalterliche Weihnachtsmarkt statt. Es wird dann immer sehr voll.

  • JR56

    Zu der St. Michaeliskirche auf dem Johann-Sebastian-Bach-Platz gehörte einst eine Latein- und Partikularschule. Sie hatte einen so guten Ruf, dass selbst Schüler aus Thüringen und Sachsen hier unterrichtet wurden.
    Es wurden sogenannte „Freitische" für die Kinder armer Leute bereitgestellt, die gegen freie Kost und Logis die Gottesdienste musikalisch unterstützen konnten. So auch Johann Sebastian Bach, der im Frühjahr 1700 als Vollwaise nach Lüneburg kam. Zwei Jahre lang sang und musizierte er in Lüneburg und profitierte enorm von dem Unterricht, den er von Georg Böhm erhielt, einem der bekanntesten Organisten seiner Zeit, der in der benachbarten St. Johanniskirche wirkte.
    1955 erhielt der Platz seinen heutigen Namen. Der Michaelis-Knabenchor lag in ständiger Konkurrenz mit dem des städtischen Johanneums. Selbst vor handgreiflichen Auseinandersetzungen schreckten die Jungen nicht zurück, um sich ihr Zubrot zu verdienen. Zwei Generationen nach Bach wurde auch der Lüneburger Johann Abraham Peter Schulz hier unterrichtet. Er wurde später der Liedermacher des Volkes genannt und war Hofkomponist des dänischen Königs.lueneburg.info/de/kultur/johann-sebastian-bach-platz

  • Barbara P.

    Auf dem Rückweg zum Parkplatz Sülzwiesen gingen wir durch die Gassen bis zu diesem Platz, der sehr ursprünglich erhalten ist. Die Gassen rund herum sind traumhaft. Ein Abstecher von dem vielbesuchten Altstadtkern in diesen Teil der Altstadt ist absolut empfehlenswert.

  • Kathrin

    Idyllischer Platz zu Fuße der Michaelis-Kirche, umringt von wunderschönen Häusern der Lüneburger Altstadt und benannt nach Johann Sebastian Bach.
    Ein must have been hier, in der schönsten Stadt der Welt an der Ilmenau.

  • Höhe20 m