Routenplaner
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Kalkberg

Wander-Highlight

Von komoot-Nutzern erstellt
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Tips

  • Kathrin

    Eigentlich müsste der Kalkberg „Gipsberg“ heißen - denn der unter Lüneburg lagernde Salzstock brachte das kostbare Baumaterial Gips an die Erdoberfläche. Im Mittelalter stand hier die "Hliuniburg", eine der Keimzellen der Stadt. Später wurde der Berg zur Gipsgewinnung abgetragen. Im Jahre 1878 wurde die oberste Bergkuppe vor weiterem Abbau geschützt. 1932 erklärte man den Gipsbruch und den restlichen Berg zum Naturschutzgebiet und Naturdenkmal. Der Berg war ursprünglich etwa 70m hoch und damit die höchste Erhebung weit und breit. Durch den Abbau des Gipses für Bauchstoffe wurde der überwiegende Teil des Kalkberges im Laufe der Jahre abgetragen. So weist der Kalkberg heute mit seiner Höhe von 58m nur noch 1/16 seines ursprünglichen Umfangs auf.Heute kann man vom Kalkberg, der mitten in der Stadt liegt, eine wunderbare Aussicht auf die Lüneburger Altstadt geniessen. Rund um den Kalkberg gibt es befestigte Rundwege, so dass auch der "Aufstieg" nicht zu mühsam ist.Die schroffen Steilwände und ein kleiner See mit Sumpfzonen bieten vielen z. T. mediterranen Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum. Auf halber Höhe erinnert ein Obelisk an die Garnisonskirche, die 1663 für die herzoglichen Truppen auf dem Kalkberg errichtet und wegen Baufälligkeit 1783 abgerissen wurde. Die Kanone auf dem Gipfel ist neueren Ursprungs; sie wurde nur abgefeuert, wenn Sträflinge aus dem benachbarten Zuchthaus entflohen waren.Quellen:
    lustauflueneburg.de/kalkberg
    lueneburger-heide.de/stadt/sehenswuerdigkeit/85/lueneburg-kalkberg.html

  • Maik Richter

    Der Kalkberg liegt ziemlich zentral in Lüneburg und ist aus der Innenstadt, in wenigen Minuten, zu Fuss erreichbar. Rund um den Berg gibt es viele Fusswege und Treppen. Von der Bergkuppel aus hat man eine sehr schöne Aussicht über die Stadt. Auch das Gebiet rund um den Kalkberg, z.B. der ehemalige Kalkbruch, ist sehr sehenswert.Früher (Mitte des 10. Jahrhunderts, bis 1371) stand auf dem Kalkberg eine Burg, von der aus das Fürstentum Lüneburg-Braunschweig regiert wurde. Von 1663 - 1783 befand sich auf dem Kalkberg eine Garnisonskirche für die herzoglichen Truppen.Bis 1878 wurde hier Gips abgebaut, wodurch der ehemals 80 Meter hohe Kalkberg auf 58 Meter und 1/16 seines ehemaligen Umfangs schrumpfte.

  • Höhe30 m