Es ist der Traum vieler Mountainbiker: Einmal die Alpen überqueren. Die Augen jener, die es schon getan haben, beginnen zu funkeln, sobald sie von den körperlichen und seelischen Strapazen erzählen. Nur von der kniffligen Vorbereitung hört man selten: Welche Route ist perfekt für mich? Wie muss ich trainieren? Und was mitnehmen? Damit du dich ganz auf dein Abenteuer konzentrieren kannst, haben wir dir alle wichtigen Informationen hier zusammengestellt. Welche Route du für deinen Transalp wählst, ist fast egal. Denn alle, die auf zwei Rädern die Alpen überqueren, haben eines gemeinsam: Sie würden es wieder tun.

Einmal die Alpen überqueren. Die Augen jener, die es schon getan haben, beginnen zu funkeln, sobald sie von den körperlichen und seelischen Strapazen erzählen.

Alpencross-Routen mit ausgearbeiteten Touren und allen wichtigen Infos

Wähle aus unseren handverlesenen Collections mit fertig geplanten Touren und vielen nützlichen Infos.

Die beste Jahreszeit

Wann die Zeit ist, um einen Alpencross zu machen, hängt ganz davon ab, welche Route du wählst. In den Bergen kannst du dich einfach nach den Hüttenöffnungszeiten richten. Je nach Höhe können diese oft nur wenige Monate im Jahr geöffnet sein, dann nämlich, wenn sie schneefrei sind. Zu Anfang und Ende der Saison wird es generell kühler sein, dafür ist aber auch weniger los. Hier kommt es darauf an, wie wichtig dir Einsamkeit und warme Temperaturen sind. Ist der Transalp deiner Wahl in wärmeren Breitengraden oder tiefer gelegen, verlängert sich die Saison automatisch – auch hier sind die Unterkünfte ein guter Anhaltspunkt.

So bereitest du dich vor

Es kommt natürlich darauf an, welche Route du wählst und wie fit du bist. Aber generell gilt: Auf allen Routen wirst du einen Großteil des Tages im Sattel sitzen - gewöhne deinen Körper daran! So baust du gleichzeitig Muskeln auf, die es dir unterwegs leichter machen. Solltest du keine Berge zum Trainieren in deiner Umgebung haben, such dir einen Hügel und fahre ihn zehnmal am Stück. Und dann nochmal. Idealerweise beginnst du damit mindestens zwei Monate vorher – Ausdauer kommt nicht über Nacht.

Wenn du es ganz genau machen willst, findest du hier einen Trainingsplan.

Auf allen Routen wirst du einen Großteil des Tages im Sattel sitzen - gewöhne deinen Körper daran!

Packliste

Kleidung am Körper:

Helm, Radhose & -shorts, Trikot, Regenjacke, Socken, Radschuhe, Buff

Im Rucksack (25-30 l):

Ersatzkleidung

Ersatz-Trikot, Ersatz-Radhose, 2 Unterhosen, 2 Paar Socken

Tagsüber

Trinkblase, Sonnencreme, Erste-Hilfe-Set, Stirnlampe, Fahrradschloss, Riegel und Gels, Handy, Powerbank, Bargeld, EC-Karte, Ausweis

Auf der Hütte

Hüttenschlafsack, Flip Flops/Hüttenschuhe,leichte Freizeithose, Fleecejacke oder -pulli, T-Shirt,Zahnputzzeug, Ladekabel

Werkzeug & Ersatzteile

Multitool, Luftpumpe, 2 Ersatzschläuche, Flickzeug, Klebeband & Kabelbinder, Bremsbeläge, Kettenöl, Ersatz-Schaltauge, Ersatz-Speichen, 2 Schalt-/ Bremszüge

Sicher in den Bergen unterwegs

Wetter

Die Wettervorhersage gehört zu einem Tag in den Bergen wie ein reichhaltiges Frühstück. An einem Tag kannst du hier alles erleben, von extremer Hitze, über Schnee, bis Gewitter. Schon beim Packen solltest du dich informieren, wie das Wetter werden soll – und dann trotzdem für alle Eventualitäten gerüstet sein. Unterwegs sind die Hüttenwirte die beste Quelle, außerdem die Website des Alpenvereins und im Zweifel einfach andere Menschen unterwegs.

Gefahren

Ausgesetzte Wege, schmal und steil, Steinschlag – in alpinem Terrain ist besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich ist auch hier gewissenhafte Planung, passende Ausrüstung und eine gesunde Selbsteinschätzung. Hast du selbst noch keine Erfahrung, ist es ratsam, mindestens eine bergerfahrene Person dabei zu haben.

Rücksicht

Egal ob auf einem beliebten Wanderweg oder fernab von jeglicher Zivilisation: Handle stets bedacht und nimm Rücksicht auf andere Menschen und die Natur. Unter steilen Hängen kann immer ein Weg verlaufen, auch wenn du ihn nicht direkt siehst. Vermeide es also, Steine zu lösen. Verlasse einen Ort stets so, wie du ihn vorgefunden hast und begegne anderen Lebewesen mit Respekt und Rücksicht, egal ob Mensch oder Tier.

Notrufnummer

Notiere dir die Nummer der örtlichen Bergrettung und achte immer darauf, noch etwas Restakku am Handy zu haben. Sei dir bewusst, wo du bist, um im Fall der Fälle genaue Angaben machen zu können.

  • Bergrettung Deutschland: 112
  • Bergrettung Österreich: 140
  • Bergrettung Italien: 118

Dieses Thema ist genau dein Ding? Teil es mit deinen Freunden!

Entdeck mehr von der Welt da draußen

oder
Mit E-Mail registrieren