Es muss nicht immer das ganz große Abenteuer sein, manchmal reichen ein paar Tage. Und egal ob nah oder fern, für den Kopf ist es auf jeden Fall erfrischend, mal wieder so richtig raus zu kommen aus dem gewohnten Rhytmus, von morgens bis abends etwas anderes zu tun als sonst - und sei es nur einen Fuß vor den anderen zu setzen und über die nächste Pause nachzudenken. Das lange Osterwochenende kommt da wie ein Segen, auf einmal stehen vier Tage Freiheit vor der Tür. Falls du noch nicht weißt, was du mit ihnen anfangen möchtest - wir hätten da ein paar Ideen. Mit allen Tipps und Infos, die du zur Vorbereitung und unterwegs brauchst. Die einzige Herausforderung, die auf dich zukommt, wird die Entscheidung, welches unserer Vier-Tage-Abenteuer es sein soll. Viel Freude dabei.

Es muss nicht immer das ganz große Abenteuer sein, manchmal reichen ein paar Tage.

Osterwanderungen für dich

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Wanderungen im Frühling

Wenn die Sonne sich wieder öfter zeigt und der Natur frisches Leben einhaucht, ist eine Wanderung perfekt, um den Frühling in jeder Zelle zu spüren. Mit Vorfreude und Sonne im Kopf kann man allerdings auch schnell vergessen, dass so ein Frühlingslüftchen nicht immer nur warm ist. Um zu verhindern, dass du unterwegs auskühlst und dich wieder vor den warmen Ofen wünschst, hier ein paar Tipps zum Wandern in der Übergangszeit:

  • Kleide dich nach dem Zwiebelprinzip, also in mehreren dünnen Schichten, die du unterwegs leicht ausziehen kannst, damit dir unterwegs weder zu warm noch zu kalt ist.
  • Die Temperatur kann morgens und abends noch immer stark abkühlen. Besonders wenn du deinen Körper nicht bewegst, ist es wichtig, direkt mindestens eine extra Schicht anzuziehen. Idealerweise gegen Kälte und Wind. Sobald du frierst, ist es zu spät und es dauert ein wenig, bis du durch Bewegung wieder warm wirst.
  • Deine Haut hat lange keine Sonne gesehen - Sonnenschutz nicht vergessen.
  • Nimm Handschuhe und ein Stirnband oder eine Mütze mit, besser nicht brauchen als frieren. Auch ein Schal oder Buff kann nicht schaden.

Allgemeine Ausrüstungstipps zum Wandern und Bergsteigen findest du hier.

Tipps für deine Füße

1

Schuhe einlaufen

Mama sagt es, der Verkäufer sagt es – und sie haben tatsächlich Recht. Geh sicher, dass du deine Schuhe stundenlang tragen kannst und lauf sie gut ein, bevor du dich auf den Weg machst.

2

Verschieden dicke Socken

Deine Füße verändern sich beim dauerhaften Gehen. Sollten Druckstellen entstehen, helfen oft dickere, dünnere oder einfach andere Socken.

3

Blasenpflaster

Nimm sie mit. Tu’s einfach. Und kleb sie frühzeitig auf, wenn du eine Druckstelle spürst, anstatt zu warten bis sie offen ist.

4

Mach Pausen

Schuhe aus, Socken aus und Füße ins kühle Wasser halten. Wirkt manchmal Wunder.

5

Zehennägel schneiden

Beugt Druckstellen und anderen üblen Schmerzen vor. Aber vorsicht: Übertreibe es nicht, ungewohnte Nagellängen können auch Grund für Entzündungen sein.

6

Schnürsenkel checken

Schau ab und zu mal, ob irgendwas reibt. Bevor sie sich durchscheuern (und du mit offenem Schuh gehen musst), schieb sie einfach ein Stückchen weiter.

Sicher in den Bergen unterwegs

Wetter

Die Wettervorhersage gehört zu einem Tag in den Bergen wie ein reichhaltiges Frühstück. An einem Tag kannst du hier alles erleben, von extremer Hitze, über Schnee, bis Gewitter. Schon beim Packen solltest du dich informieren, wie das Wetter werden soll – und dann trotzdem für alle Eventualitäten gerüstet sein. Unterwegs sind die Hüttenwirte die beste Quelle, außerdem die Website des Alpenvereins und im Zweifel einfach andere Menschen unterwegs.

Gefahren

Ausgesetzte Wege, schmal und steil, Steinschlag – in alpinem Terrain ist besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich ist auch hier gewissenhafte Planung, passende Ausrüstung und eine gesunde Selbsteinschätzung. Hast du selbst noch keine Erfahrung, ist es ratsam, mindestens eine bergerfahrene Person dabei zu haben.

Rücksicht

Egal ob auf einem beliebten Wanderweg oder fernab von jeglicher Zivilisation: Handle stets bedacht und nimm Rücksicht auf andere Menschen und die Natur. Unter steilen Hängen kann immer ein Weg verlaufen, auch wenn du ihn nicht direkt siehst. Vermeide es also, Steine zu lösen. Verlasse einen Ort stets so, wie du ihn vorgefunden hast und begegne anderen Lebewesen mit Respekt und Rücksicht, egal ob Mensch oder Tier.

Notrufnummer

Notiere dir die Nummer der örtlichen Bergrettung und achte immer darauf, noch etwas Restakku am Handy zu haben. Sei dir bewusst, wo du bist, um im Fall der Fälle genaue Angaben machen zu können.

  • Bergrettung Deutschland: 112
  • Bergrettung Österreich: 140
  • Bergrettung Italien: 118

Nicht vergessen

  • Wanderkleidung für jedes Wetter (Stichwort Zwiebelschichten!)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Hüttenschlafsack / Schlafsack (je nach Unterkunft, dabei unbedingt die Temperatur-Angaben beachten)
  • Blasenpflaster (kann man nicht oft genug sagen)
  • Messer
  • Erste Hilfe Set mit Pflastern, Zeckenzange und ggf. Medikamente gegen Kopfschmerz, Übelkeit, Durchfall
  • Notfall-Müsliriegel (kleine Snacks für schnelle Energie)
  • Behälter für viel viel Wasser
  • Aufbereitungstabletten für Wasser (Chlor oder Silbernitrat)

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