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Mountainbiken mit Aussicht

Trails, Trails, Trails. Von ihnen können wir nie genug bekommen. Egal ob besonders flowig, mit Wurzeln gespickt oder alpin und steinig, sie sind alles, was wir brauchen – besonders wenn sie mit richtigen Dosis Herausforderung kommen. Unterwegs ist der Blick stets nach unten gerichtet, auf ein paar Meter weiter vorne, um die für uns perfekte Linie zu finden. Wenn die gelingt, gibt es eine kleine Endorphinparty.

Das einzige, was so einem perfekten Trailerlebnis noch ein Sahnehäubchen aufsetzen kann, ist die Aussicht zwischendrin. Oben, am Einstieg oder auch mal am Trail direkt zum Durchatmen und Hände auslockern. Hier schweift der Blick, der Kopf kann entspannen und Zeit zu realisieren, wie gut das hier eigentlich alles ist. Touren, die beides haben, Trails und Aussicht, sind nicht leicht zu finden, das wissen wir. Daher haben wir für dich schon mal gesucht. Herausgekommen sind diese Collections für die Extraportion Bikevergnügen.

Das einzige, was so einem perfekten Trailerlebnis noch ein Sahnehäubchen aufsetzen kann, ist die Aussicht zwischendrin.

Trails mit Aussicht für dich

Wähle aus unseren handverlesenen Collections mit fertig geplanten Touren und vielen nützlichen Infos.

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Wie gehe ich es an?

Rauf

Der Weg auf den Berg kostet einiges an Kraft und Ausdauer, aber du liebst es ja, dich selber herauszufordern und deinen inneren Schweinehund zu besiegen. Oben einmal angekommen vergisst du sofort die Anstrengungen, die hinter dir liegen, und freust dich auf die Abfahrt. Genau deshalb am besten schon beim Hochfahren die Kraft richtig einteilen, um auch wieder gut ins Tal zu kommen. Besser gemütlich und mit niedrigen Gang gleichmäßig nach oben kurbeln, als an jeder zweiten Kurve eine Pause zu machen. Das laugt nämlich viel mehr aus und kann den Weg auch unerträglich lang erscheinen lassen. Viel trinken und die Umgebung genießen. Nach oben geht es genauso wie nach unten in deinem eigenen Tempo.

Runter

Eines vorweg: Geh es langsam an. Erst mal Schotterstraßen, dann flowige Trails, kleine Waldwege und dann steinigere und steilere Wege. Es macht nämlich nichts weniger Spaß, als sein Bike den Berg hinunter zu schieben. Fahrtechnik einfach Schritt für Schritt angehen. Es steckt schon etwas Können dahinter, Spitzkehren zu fahren oder über Felsen zu hüpfen. Ja sogar richtiges Bremsen will gelernt sein. Also fang mit einfachen Trails an und fühl dich hinein. Denn das Wichtigste an der ganzen Sache ist ja, dass du Spaß hast.

Draußen gute Fotos machen

Damit deine Fotos so schön werden, wie deine Erinnerungen es sind, hier ein paar einfache Tipps, um während deinen Touren schöne Fotos zu machen.

Die Kamera

Das erste Kriterium für gute Fotos ist eine Kamera, die auch gute Fotos machen kann. Das muss nicht unbedingt die neueste Spiegelreflex-Kamera sein, auch austauschbare Objektive mit Weitwinkel brauchst du nicht unbedingt, ein einfaches Zoomobjektiv mit Brennweite zwischen 24 und 70mm tut es auch. Vielleicht reicht sogar dein Telefon, wenn du danach keine großformatigen Ausdrucke oder professionelle Bearbeitung deiner Bilder geplant hast. Sei dir einfach bewusst, dass die Qualität deiner Kamera sich direkt auf deine Bilder auswirkt und überlege, ob deine jetzige für deine Ansprüche genügt.

Nimm dir Zeit

Gute Fotos entstehen selten nebenbei und aus der Hüfte geschossen. Mach lieber weniger wirklich gute Fotos (also auch weniger Pausen) als viele halbgute Fotos, die du später nur aussortieren wirst. Probier ein bisschen herum, überlege dir, ob es auch zuhause und ohne deine momentanen Glücksgefühle noch gut aussehen wird.

Der Schnitt

Wenn du mal drauf achtest, wirst du merken, dass fast alle guten Fotos auf die Drittel-Regel passen und daher besonders ästhetisch wirken. Du kannst dich selbst einfach danach richten, indem du das wichtigste Objekt, zum Beispiel einen Menschen, einen Baum oder ein Gebäude, auf einem der Punkte platzierst, wo sich die Drittel-Linien kreuzen (siehe Abbildung).

Beleuchtung

Die wichtigste Grundvoraussetzung für qualitative Fotos ist schönes Licht. Schau also, dass dein Motiv nicht im Schatten liegt, sondern von der Sonne beleuchtet ist. Die Tageszeit spielt auch eine wichtige Rolle, die Sonne sollte nicht zu hoch stehen, idealerweise sollte dein eigener Schatten länger sein als du selbst. Besonders schöne Fotos gibt es in der goldenen und der blauen Stunde, also direkt nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang.

Natürliche Bewegung

Wenn du oder andere Menschen im Bild sind, wirst du dich später noch besser an dein Abenteuer erinnern können. Allerdings nur, wenn das nicht seltsam unnatürlich und gestellt wirkt. Daher lass die Protagonisten etwas tun, dass sie sowieso den ganzen Tag tun, beispielsweise wandern oder fahren, in die Landschaft schauen oder miteinander reden.

Wenn du dein Wissen noch vertiefen möchtest, können wir dir diesen Artikel empfehlen.

Sicher in den Bergen unterwegs

Wetter

Die Wettervorhersage gehört zu einem Tag in den Bergen wie ein reichhaltiges Frühstück. An einem Tag kannst du hier alles erleben, von extremer Hitze, über Schnee, bis Gewitter. Schon beim Packen solltest du dich informieren, wie das Wetter werden soll – und dann trotzdem für alle Eventualitäten gerüstet sein. Unterwegs sind die Hüttenwirte die beste Quelle, außerdem die Website des Alpenvereins und im Zweifel einfach andere Menschen unterwegs.

Gefahren

Ausgesetzte Wege, schmal und steil, Steinschlag – in alpinem Terrain ist besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich ist auch hier gewissenhafte Planung, passende Ausrüstung und eine gesunde Selbsteinschätzung. Hast du selbst noch keine Erfahrung, ist es ratsam, mindestens eine bergerfahrene Person dabei zu haben.

Rücksicht

Egal ob auf einem beliebten Wanderweg oder fernab von jeglicher Zivilisation: Handle stets bedacht und nimm Rücksicht auf andere Menschen und die Natur. Unter steilen Hängen kann immer ein Weg verlaufen, auch wenn du ihn nicht direkt siehst. Vermeide es also, Steine zu lösen. Verlasse einen Ort stets so, wie du ihn vorgefunden hast und begegne anderen Lebewesen mit Respekt und Rücksicht, egal ob Mensch oder Tier.

Notrufnummer

Notiere dir die Nummer der örtlichen Bergrettung und achte immer darauf, noch etwas Restakku am Handy zu haben. Sei dir bewusst, wo du bist, um im Fall der Fälle genaue Angaben machen zu können.

  • Bergrettung Deutschland: 112
  • Bergrettung Österreich: 140
  • Bergrettung Italien: 118

Packliste

Kleidung am Körper:

Helm, Radhose & -shorts, Trikot, Regenjacke, Socken, Radschuhe, Buff

Kleidung am Abend

Lange bequeme Hose, frisches Shirt und Unterwäsche, langer Fleece oder Iso-Jacke, leichte Schuhe

Camping

Isomatte, Schlafsack, Stirnlampe, Kocher, Topf, Taschenmesser, Göffel, Tasse, Müllbeutel

Oft unterschätzt

Mückenschutz, Sonnencreme, Erste-Hilfe-Set, extra Feuerzeug für den Kocher, Wäscheleine, Ersatzschlauch und Werkzeug, Toilettenpapier (vergraben oder mitnehmen!), Powerbank, Organspendeausweis (kleiner Scherz)

Oft überschätzt

Zelt, Fertignahrung, Deo, Spüli, mehr als ein Set Wechselkleidung

Noch mehr Tipps gibt’s unter bikepacking.com

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