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Abenteuer in den Bergen

Es gibt Süchte, die handelt man sich gerne ein. Die Bergsucht ist so eine. Wer einmal dort war, ist ihnen verfallen. Dabei ist egal, um welches Gebirge es sich handelt – ab einer bestimmten Höhe scheint über allem ein gewisser Zauber zu liegen, roh und ursprünglich, ruhig und wild. Egal wo auf der Welt, einmal erlebt, verspürt man eine magische Anziehungskraft zu den felsigen Riesen.

Dabei ist egal, um welches Gebirge es sich handelt – ab einer bestimmten Höhe scheint über allem ein gewisser Zauber zu liegen, roh und ursprünglich, ruhig und wild.

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Die beste Jahreszeit

Wann die beste Zeit ist, um in die Berge zu gehen, hängt ganz davon ab, wo genau du hin möchtest. Meist kannst du dich einfach nach den Hüttenöffnungszeiten richten. Je nach Höhe können diese oft nur wenige Monate im Jahr geöffnet sein, dann nämlich, wenn sie schneefrei sind. Zu Anfang und Ende der Saison wird es generell kühler sein, dafür ist aber auch weniger los. Hier kommt es darauf an, wie wichtig dir Einsamkeit und warme Temperaturen sind. Ist das Gebirge deiner Wahl in wärmeren Breitengraden oder tiefer gelegen, verlängert sich die Saison automatisch – auch hier sind die Unterkünfte ein guter Anhaltspunkt.

Draußen gute Fotos machen

Damit deine Fotos so schön werden, wie deine Erinnerungen es sind, hier ein paar einfache Tipps, um während deinen Touren schöne Fotos zu machen.

Die Kamera

Das erste Kriterium für gute Fotos ist eine Kamera, die auch gute Fotos machen kann. Das muss nicht unbedingt die neueste Spiegelreflex-Kamera sein, auch austauschbare Objektive mit Weitwinkel brauchst du nicht unbedingt, ein einfaches Zoomobjektiv mit Brennweite zwischen 24 und 70mm tut es auch. Vielleicht reicht sogar dein Telefon, wenn du danach keine großformatigen Ausdrucke oder professionelle Bearbeitung deiner Bilder geplant hast. Sei dir einfach bewusst, dass die Qualität deiner Kamera sich direkt auf deine Bilder auswirkt und überlege, ob deine jetzige für deine Ansprüche genügt.

Nimm dir Zeit

Gute Fotos entstehen selten nebenbei und aus der Hüfte geschossen. Mach lieber weniger wirklich gute Fotos (also auch weniger Pausen) als viele halbgute Fotos, die du später nur aussortieren wirst. Probier ein bisschen herum, überlege dir, ob es auch zuhause und ohne deine momentanen Glücksgefühle noch gut aussehen wird.

Der Schnitt

Wenn du mal drauf achtest, wirst du merken, dass fast alle guten Fotos auf die Drittel-Regel passen und daher besonders ästhetisch wirken. Du kannst dich selbst einfach danach richten, indem du das wichtigste Objekt, zum Beispiel einen Menschen, einen Baum oder ein Gebäude, auf einem der Punkte platzierst, wo sich die Drittel-Linien kreuzen (siehe Abbildung).

Beleuchtung

Die wichtigste Grundvoraussetzung für qualitative Fotos ist schönes Licht. Schau also, dass dein Motiv nicht im Schatten liegt, sondern von der Sonne beleuchtet ist. Die Tageszeit spielt auch eine wichtige Rolle, die Sonne sollte nicht zu hoch stehen, idealerweise sollte dein eigener Schatten länger sein als du selbst. Besonders schöne Fotos gibt es in der goldenen und der blauen Stunde, also direkt nach Sonnenauf- und vor Sonnenuntergang.

Natürliche Bewegung

Wenn du oder andere Menschen im Bild sind, wirst du dich später noch besser an dein Abenteuer erinnern können. Allerdings nur, wenn das nicht seltsam unnatürlich und gestellt wirkt. Daher lass die Protagonisten etwas tun, dass sie sowieso den ganzen Tag tun, beispielsweise wandern oder fahren, in die Landschaft schauen oder miteinander reden.

Wenn du dein Wissen noch vertiefen möchtest, können wir dir diesen Artikel empfehlen.

Sicher in den Bergen unterwegs

Wetter

Die Wettervorhersage gehört zu einem Tag in den Bergen wie ein reichhaltiges Frühstück. An einem Tag kannst du hier alles erleben, von extremer Hitze, über Schnee, bis Gewitter. Schon beim Packen solltest du dich informieren, wie das Wetter werden soll – und dann trotzdem für alle Eventualitäten gerüstet sein. Unterwegs sind die Hüttenwirte die beste Quelle, außerdem die Website des Alpenvereins und im Zweifel einfach andere Menschen unterwegs.

Gefahren

Ausgesetzte Wege, schmal und steil, Steinschlag – in alpinem Terrain ist besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich ist auch hier gewissenhafte Planung, passende Ausrüstung und eine gesunde Selbsteinschätzung. Hast du selbst noch keine Erfahrung, ist es ratsam, mindestens eine bergerfahrene Person dabei zu haben.

Rücksicht

Egal ob auf einem beliebten Wanderweg oder fernab von jeglicher Zivilisation: Handle stets bedacht und nimm Rücksicht auf andere Menschen und die Natur. Unter steilen Hängen kann immer ein Weg verlaufen, auch wenn du ihn nicht direkt siehst. Vermeide es also, Steine zu lösen. Verlasse einen Ort stets so, wie du ihn vorgefunden hast und begegne anderen Lebewesen mit Respekt und Rücksicht, egal ob Mensch oder Tier.

Notrufnummer

Notiere dir die Nummer der örtlichen Bergrettung und achte immer darauf, noch etwas Restakku am Handy zu haben. Sei dir bewusst, wo du bist, um im Fall der Fälle genaue Angaben machen zu können.

  • Bergrettung Deutschland: 112
  • Bergrettung Österreich: 140
  • Bergrettung Italien: 118

Nicht vergessen

  • Wanderkleidung für jedes Wetter (Stichwort Zwiebelschichten!)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Hüttenschlafsack / Schlafsack (je nach Unterkunft, dabei unbedingt die Temperatur-Angaben beachten)
  • Blasenpflaster (kann man nicht oft genug sagen)
  • Messer
  • Erste Hilfe Set mit Pflastern, Zeckenzange und ggf. Medikamente gegen Kopfschmerz, Übelkeit, Durchfall
  • Notfall-Müsliriegel (kleine Snacks für schnelle Energie)
  • Behälter für viel viel Wasser
  • Aufbereitungstabletten für Wasser (Chlor oder Silbernitrat)

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