Die Landschaft von oben betrachten, über Hügel und Täler blicken, die schmalen Straßen verfolgen, die auf gewundenen Wegen winzige Miniaturhäuser wie Perlen auf einer Schnur aufsammeln. Wandern in der Höhe schenkt dir dieses erhabene Gefühl, das du sonst nur vom Fliegen kennst. Das Licht ist anders, die Luft ist dünner, Murmeltiere pfeifen und ab und zu siehst du etwas Schnee, der aussieht, als habe er hier oben extra auf dich gewartet. Und während du in dieser weiten Stille nach Enzian und Alpenveilchen suchst, hast du, ganz ohne es zu bemerken, den Alltag im Tal zurückgelassen.

Bergauf und bergab gehst du, wie es dir am besten gefällt. Nimm die Seilbahn oder geh zu Fuß, oder wechsle einfach ab. Alles ist erlaubt, es ist deine Tour. Nur eine Regel gibt es: Schau dir den Wetterbericht an, bevor du in die Höhe startest. Und, auch wenn es freundlich aussieht, sei trotzdem für alles gerüstet, denn dort oben ist es kühler als im Tal und das Wetter kann sehr schnell umschlagen.

Ein paar Abenteuer in luftiger Höhe haben wir hier für dich vorbereitet. Du brauchst nur deines herauszupicken – alle weiteren Infos wie Route, Anreise und nützliche Tipps bekommst du in der Collection.

Wandern in der Höhe schenkt dir dieses erhabene Gefühl, das du sonst nur vom Fliegen kennst.

Dein Abenteuer in luftigen Höhen

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Die beste Jahreszeit

Wann die beste Zeit ist, um in die Berge zu gehen, hängt ganz davon ab, wo genau du hin möchtest. Meist kannst du dich einfach nach den Hüttenöffnungszeiten richten. Je nach Höhe können diese oft nur wenige Monate im Jahr geöffnet sein, dann nämlich, wenn sie schneefrei sind. Zu Anfang und Ende der Saison wird es generell kühler sein, dafür ist aber auch weniger los. Hier kommt es darauf an, wie wichtig dir Einsamkeit und warme Temperaturen sind. Ist das Gebirge deiner Wahl in wärmeren Breitengraden oder tiefer gelegen, verlängert sich die Saison automatisch – auch hier sind die Unterkünfte ein guter Anhaltspunkt.

Sicher in den Bergen unterwegs

Wetter

Die Wettervorhersage gehört zu einem Tag in den Bergen wie ein reichhaltiges Frühstück. An einem Tag kannst du hier alles erleben, von extremer Hitze, über Schnee, bis Gewitter. Schon beim Packen solltest du dich informieren, wie das Wetter werden soll – und dann trotzdem für alle Eventualitäten gerüstet sein. Unterwegs sind die Hüttenwirte die beste Quelle, außerdem die Website des Alpenvereins und im Zweifel einfach andere Menschen unterwegs.

Gefahren

Ausgesetzte Wege, schmal und steil, Steinschlag – in alpinem Terrain ist besondere Vorsicht geboten. Maßgeblich ist auch hier gewissenhafte Planung, passende Ausrüstung und eine gesunde Selbsteinschätzung. Hast du selbst noch keine Erfahrung, ist es ratsam, mindestens eine bergerfahrene Person dabei zu haben.

Rücksicht

Egal ob auf einem beliebten Wanderweg oder fernab von jeglicher Zivilisation: Handle stets bedacht und nimm Rücksicht auf andere Menschen und die Natur. Unter steilen Hängen kann immer ein Weg verlaufen, auch wenn du ihn nicht direkt siehst. Vermeide es also, Steine zu lösen. Verlasse einen Ort stets so, wie du ihn vorgefunden hast und begegne anderen Lebewesen mit Respekt und Rücksicht, egal ob Mensch oder Tier.

Notrufnummer

Notiere dir die Nummer der örtlichen Bergrettung und achte immer darauf, noch etwas Restakku am Handy zu haben. Sei dir bewusst, wo du bist, um im Fall der Fälle genaue Angaben machen zu können.

  • Bergrettung Deutschland: 112
  • Bergrettung Österreich: 140
  • Bergrettung Italien: 118

Packliste für Bergwanderungen

  • Regen- oder Isolationsjacke für Pausen
  • Sonnenschutz für den Kop
  • Behälter mit mindestens einem Liter Wasser
  • Jausenpaket oder zumindest einen Notfall-Müsliriegel
  • Messer
  • Heruntergeladene Route auf deinem Telefon
  • Blasenpflaster (nur für den Fall)
  • Erste Hilfe Set mit Pflastern, Zeckenzange und ggf. Reise-Medikamente

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