Warum nicht mal den Weg zum wichtigsten Teil deiner Reise machen? Fernradwege sind ideal dafür. Du kommst täglich eine beachtliche Anzahl an Kilometern voran, gleichzeitig hast du die Möglichkeit, jeden Teil deiner Reise genau wahrzunehmen und dir das Ziel selbst zu erradeln.

Das Schöne an Fernradwegen hier in Europa: Sie sind äußerst gut ausgebaut, glatter Asphalt für hunderte Kilometer. Es ist also fast egal, welches Rad du fährst, ob mit unkaputtbaren Trekkingreifen oder knallhart aufgepumpten Rennradreifen, solange es bequem ist, bist du bestens bedient. Noch dazu ist die Strecke ausgeschildert, von Anfang bis Ende. Theoretisch zumindest. Als alte Hasen mit einigen Kilometern in den Beinen empfehlen wir dir, zur Sicherheit trotzdem die Routen auf deinem Smartphone zu speichern. Spart Muskelkraft und Nerven ;)

Du kommst täglich eine beachtliche Anzahl an Kilometern voran, gleichzeitig hast du die Möglichkeit, jeden Teil deiner Reise genau wahrzunehmen und dir das Ziel selbst zu erradeln.

Fernradwege to go

Der Rheinweg von Basel nach Bonn
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Fahrrad-Collection von
Der Oder-Neiße-Radweg
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Alpe Adria Radweg
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Bodensee-Königsee-Radweg
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Der Weser Radweg
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Übernachtung

Wie du übernachtest macht den Charakter deiner Reise aus. Wer komfortabel eine Unterkunft mietet, kommt nicht drumherum, seine Etappen genau vorzuplanen. Campen (besonders die wilde Variante) ist unabhängiger, aber auch mit mehr Gepäck verbunden. Auf jeden Fall ist es ratsam, beides einmal auszuprobieren um herauszufinden, worauf du nach einem langen Tag auf dem Rad Wert legst.

Gepäck verstauen

Radtaschen oder Rucksack?

Wenn du dir vornimmst, mit Rucksack zu fahren, solltest du es auf jeden Fall vorher auf langen (!) Strecken ausprobieren. Auch der leichteste Rucksack kann mit der Zeit zu Schmerzen und Verspannungen führen. Radtaschen sind keine billige Anschaffung, du hast sie aber auch viele Jahre.

Klassische Radtaschen oder Rahmentaschen?

Das kommt vor allem darauf an, ob du dir einen Gepäckträger ans Rad machen willst/kannst und wie viel du mitnehmen möchtest. Rahmentaschen haben den Vorteil, dass du sie ohne Schrauben oder besondere Vorkehrungen einfach an den Rahmen schnallst. Allerdings passt dort weniger rein als in klassische Radtaschen, die an einem Gepäckträger befestigt werden.

Gepäckträger vorne oder hinten?

Das kommt auf den persönlichen Geschmack an. Klassisch werden sie hinten an einem Gepäckträger befestigt, allerdings wird das gesamte Fahrverhalten so träge. Das kannst du verhindern, indem du einen Frontgepäckträger nutzt. Dein Rad wird so wendiger, du musst dich an das Lenkverhalten aber erst gewöhnen. Natürlich kannst du auch vorne UND hinten einen Gepäckträger anbringen, so kannst du mehr mitnehmen – auf langen Strecken spürst du allerdings jedes Gramm. Meistens brauchst du sowieso weniger Wechselkleidung als du zuhause in der Zivilisation denkst ;)

Checkliste

Kleidung zum Fahren

  • Hose in der du viele Kilometer im Sattel sitzen kannst
  • Unterwäsche ohne Nähte (alternativ: Radlerhose)
  • Shirt zum Fahren
  • Regenjacke
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutz für den Kopf (z.B. Helm)
  • Schuhe zum Radeln

Kleidung für abends

  • Bequeme lange Hose
  • Unterhose
  • Shirt
  • Sweatshirt oder Fleece
  • Bequeme leichte Schuhe

Ausrüstung

  • Flickzeug
  • Pumpe
  • Mückenspray
  • Gefäße für mind. 1,5 Liter Wasser
  • Snacks für unterwegs

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