Weg vom luxuriösen Alltag. Hinein in die Einfachheit. Tschüss Informationsflut. Hallo Gedankenwelt. Hier geht es einmal nicht um extravagante Abenteuer, nicht um die weite Landschaft (obwohl die oft beeindruckend ist), sondern um die Zeit mit dir selbst.

Wie und wohin es genau geht ist ganz allein deine Sache. Allseits bekannter Klassiker ist der Jakobsweg, von dem es zahlreiche Varianten gibt. Wer es lieber etwas einsamer mag wählt einen Weg in weniger besiedelten Breitengraden. Ist die Zeit knapp – geh nur ein Stück des ganzen Weges. Wenn du lieber Rad fährst – tu es. Beim Pilgern gibt es keine strengen Regeln. Wichtig ist nur, dass du es für dich tust.

Hier geht es einmal nicht um extravagante Abenteuer, nicht um die weite Landschaft (obwohl die oft beeindruckend ist), sondern um die Zeit mit dir selbst.

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Planen mit Köpfchen

Jeder pilgert anders. Für die körperliche und mentale Vorbereitung hilft es, sich vorher einige Fragen zu stellen.

Worum geht es mir?

Egal was es ist, um deinen Plan wirklich durchzuführen und vor Ort leichter Entscheidungen treffen zu können (Komfort der Unterkunft, Weitergehen bei jedem Wetter, …) ist es hilfreich, sich seines Beweggrundes bewusst zu sein.

Was muss ich vorher organisieren?

Für einige Wege ist es sinnvoll, Unterkünfte vorher zu buchen. Manche erfordern einen Pilgerpass. Ein kurzer Check, ob deine Krankenversicherung die Reise abdeckt ist ratsam. Du musst sie nicht unbedingt vorher planen, es kann allerdings hilfreich sein, sich vorher schon über Rückreise-Möglichkeiten zu informieren.

Was ist der beste Zeitpunkt für diesen Weg?

Einige Pilgerwege führen über hohe Gebirge oder sind so weit nördlich gelegen, dass sie nur an einigen Monaten im Jahr empfehlenswert sind. Andere sind zur Hauptreisezeit überfüllt. Check das am besten, bevor du dir Urlaub nimmst :)

Muss ich mich körperlich vorbereiten?

Das kommt natürlich ganz auf deine generelle Fitness, den Weg und deinen Anspruch an. Wie weit möchtest du täglich gehen? Wie ist der Weg ausgebaut? Auch wenn du sehr fit bist, schadet es sicher nicht, vorher mal ein Wochenende wandern zu gehen – um deine Ausrüstung zu testen und das Gewicht des Rucksacks zu spüren (und dann weniger einzupacken).

Verpflege ich mich selbst?

Hier entscheidest du ganz nach persönlicher Präferenz, natürlich hängt es auch von deinem Budget ab. Entlang mancher Wege gibt es Restaurants und Einkaufsmöglichkeiten, andere erfordern komplette Selbstverpflegung. Eine Mischung ist natürlich auch erlaubt.

Tipps für deine Füße

1

Schuhe einlaufen

Mama sagt es, der Verkäufer sagt es – und sie haben tatsächlich Recht. Geh sicher, dass du deine Schuhe stundenlang tragen kannst und lauf sie gut ein, bevor du dich auf den Weg machst.

2

Verschieden dicke Socken

Deine Füße verändern sich beim dauerhaften Gehen. Sollten Druckstellen entstehen, helfen oft dickere, dünnere oder einfach andere Socken.

3

Blasenpflaster

Nimm sie mit. Tu’s einfach. Und kleb sie frühzeitig auf, wenn du eine Druckstelle spürst, anstatt zu warten bis sie offen ist.

4

Mach Pausen

Schuhe aus, Socken aus und Füße ins kühle Wasser halten. Wirkt manchmal Wunder.

5

Zehennägel schneiden

Beugt Druckstellen und anderen üblen Schmerzen vor. Aber vorsicht: Übertreibe es nicht, ungewohnte Nagellängen können auch Grund für Entzündungen sein.

6

Schnürsenkel checken

Schau ab und zu mal, ob irgendwas reibt. Bevor sie sich durchscheuern (und du mit offenem Schuh gehen musst), schieb sie einfach ein Stückchen weiter.

Das muss mit

  • Wanderkleidung für jedes Wetter (Stichwort Zwiebelschichten!)
  • Sonnenschutz für den Kopf
  • Hüttenschlafsack / Schlafsack (je nach Unterkunft, dabei unbedingt die Temperatur-Angaben beachten)
  • Blasenpflaster (kann man nicht oft genug sagen)
  • Messer
  • Erste Hilfe Set mit Pflastern, Zeckenzange und ggf. Medikamente gegen Kopfschmerz, Übelkeit, Durchfall
  • Notfall-Müsliriegel (kleine Snacks für schnelle Energie)
  • Behälter für viel viel Wasser
  • Aufbereitungstabletten für Wasser (Chlor oder Silbernitrat)

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