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Donau-Radweg E12 - Von Deggendorf nach Passau

Mittelschwer
03:54
60,5 km
15,5 km/h
240 m
270 m
Mittelschwere Fahrradtour. Gute Grundkondition erforderlich. Überwiegend befestigte Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

Tourenverlauf

Start
10,3 km
© OSM

Basilika St. Mauritius

Mountainbike-Highlight

Seit 700 Jahren beherrscht die große, ursprünglich gotische Hallenkirche die niederbayerische Donaugegend. Das Kirchen-Innere besticht durch seine ansprechende Architektur, die leichten Stuckaturen und die farbenfrohen Fresken. Besonders schön und selten sind die ovalen Deckenöffnungen mit ihren Gitter-Umrandungen in den Seitenschiffen des Langhauses sowie die prachtvoll ausgestattete Sakristei mit Schnitzereien. Tipp: Nach der Besichtigung kannst du im Klosterladen stöbern und dich in der Gaststätte "Klosterhof" mit idylischem Biergarten stärken. Hier gibt es bayerische Schmankerl, warme und kalte Brotzeiten, Bierspezialitäten, Kaffee, hausgemachte Kuchen oder ein leckeres Eis.Öffnungszeiten der Gaststätte
Mai bis September: 11 - 23 Uhr
Oktober bis April: ab 11 Uhr (Montag Ruhetag)
abtei-niederaltaich.de

Tipp von
Inga Meyer
17,5 km

Burgruine Winzer

Burg / Schloss
29,7 km
58,7 km
© OSM

Stephansdom

Wander-Highlight

Der prunkvolle Stephansdom steht am höchsten Punkt der Passauer Altstadt. Nach dem verheerenden Stadtbrand im Jahre 1662, als er fast völlig abbrannte, wurde er bis heute mehrfach umgebaut. So vereint er mehrere Stilepochen auf einmal. Die gesamte Innenausstattung mit ihrem üppigen Stuckwerk und den Altaraufbauten stammen von Giovanni Battista Carlone. Die Fresken schuf Carpoforo Tencalla. Dank ihnen entstand der größte barocke Kircheninnenraum nördlich der Alpen und die bedeutendste Barockkirche italienischer Prägung auf deutschem Boden. Aber das Highlight ist die Domorgel, mit ihren fünf Orgelwerken, 17.974 Pfeifen und 233 Registern ist sie die größte Domorgel der Welt.Tipp: Das Domschatz- und Diözesanmuseum ist ebenfalls einen Besuch wert. Hier sind Meisterwerke romanischen bis barocken Kunstschaffens ausgestellt, wie kostbare Gewänder oder Tafelbilder. Du findest es, wenn du vom rechten (südlichen) Seitenschiff der Wendeltreppe folgst. bistum-passau.de

Tipp von
Inga Meyer
59,5 km
© OSM

Die Luitpoldbrücke ist eine 208 Meter lange Hängebrücke in Passau aus dem jahr 1911. Kurz vor Ende des Zweiten Weltkriegs wurde sie teilweise gesprengt. Spenden und die Unterstützung durch die bayerischen Ministerien ermöglichten aber eine zügige Instandsetzung und erneute Freigabe für den Verkehr im Jahr 1948. Mit einer Durchfahrtshöhe von nur 5,15 Meter (im Scheitel 5,95 Meter) ist sie eine der niedrigsten Brücken über die Donau.

Tipp von
Inga Meyer
60,1 km
© OSM

Schaiblingsturm

Wander-Highlight

Der Schaiblingsturm ist eines der Wahrzeichen Passaus. Er steht auf der Südseite der Passauer Altstadt nahe der Ortspitze auf einem aus dem Inn aufragenden Felsen am Innkai. Von der Kegelform des Turmgemäuers ist wohl auch sein Name ableitbar: Scheibe – Schaibling. Der Rundturm mit dem hohen Spitzhelm ist ein Zeuge der mittelalterlichen Stadtbefestigung von Passau.Der Turm befindet sich heute in Besitz der Stadt Passau, die Schlüsselgewalt hat der Direktor des Leopoldinums. Der Schaiblingsturm wurde um 1250 als Bollwerk gegen Angriffe in den Inn hinein ragend gebaut. Er ist ein stummer Zeuge aus der Zeit, in der Passau wichtiger Handelsplatz war. Eine weitere wichtige Funktion des Turmes war der Schutz vor den Wellen des Inns für die anlandenden Innschiffe. Im Jahr 1481 wurde der Turm renoviert. Laut Stadtchronik wurden damals Bäume gefällt für den Kegeldachstuhl, der heute zu den wenigen von den Stadtbränden nicht zerstörten mittelalterlichen Dachwerken gehört. Die Urkunde nennt damals den „Scheibling Yhnn Thurn und Stadl“. Rueland Frueauf der Ältere malte 1481 im Auftrag der Schifferzeche auf der Flussseite ein Wandbild, das Christophorus und Nikolaus, die Schutzpatrone der Schiffer, zeigte. Es wurde 1921 restauriert, verwitterte dann aber sehr stark.Der Turm diente auch als Speicher für Pulver und zu Zeiten des Salzhandels legten hier die Inn-Schiffe, die so genannten „Hallaschen“, an. Unmittelbar vor dem Turm flussabwärts bestand bis 1957 eine Seilfähre zur Innstadt. Er beherbergte auch Wachpersonal und blieb von den Stadtbränden verschont. Nach der Säkularisation diente er als Lagerhaus und zeitweise als Veranstaltungsgebäude.Im letzten Jahrhundert residierte ab 1935 die Hitlerjugend im Turm. 1946 zog Albert Hehn (der Vater Sascha Hehns) dort ein, der damals bei den Kammerspielen Passau engagiert war. Im 20. Jahrhundert soll der Turm zeitweise auch von Künstlern und Redakteuren bewohnt worden sein. Die Idee, ihn als Obdachlosenheim zu nutzen, konnte sich in der Vergangenheit nicht durchsetzen.1970 wurde der Turm in die Obliegenschaft des Gymnasiums Leopoldinum gegeben und wird seither bis zu 20-mal im Jahr für Lesenächte, Seminarveranstaltungen, Fachschaftssitzungen und teilweise auch für Unterricht genutzt.
Quelle: regiowiki.pnp.de/index.php/Schaiblingsturm

Tipp von
Heinz
60,5 km
© OSM

Eine wirklich sehr schöne Ecke.

Höhenprofil

Auswahl
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Wegtypen

Fahrradweg: 34,0 km
Weg: 7,48 km
Nebenstraße: 11,7 km
Straße: 6,41 km
Bundesstraße: 909 m

Wegbeschaffenheit

Loser Untergrund: 7,58 km
Pflaster: 1,13 km
Straßenbelag: 33,8 km
Asphalt: 17,5 km
Unbekannt: 498 m

Wetter

Geplant von komoot

29.05.2017

Kommentare

  • komoot

    Nur noch knapp 60 Kilometer sind es auf der zwölften und letzten Etappe von Deggendorf bis nach Passau. Die Dreiflüssestadt ist ein lohnenswertes Ziel. Das malerische Stadtbild wird von barocken Gebäuden und engen Gassen geprägt. Treffend wird Passau auch als das bayerische Venedig bezeichnet. Zu den besonderen Kulturdenkmälern zählt u.a. der Stephansdom mit der größten Domorgel der Welt. Tipp: Mach' zum Abschluss der Radtour eine schöne Rundfahrt auf der Donau, die dich so lange begleitet hat.

    • 29.05.2017