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Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

Dream-Team on Tour - Die unbekannte Seite 03.07.2020

Dream-Team on Tour - Die unbekannte Seite 03.07.2020

05:03
19,4 km
3,8 km/h
540 m
540 m

Tourenverlauf

Start
0 m
1,08 km
1,80 km
2,55 km
4,76 km
6,11 km
7,14 km
8,00 km
8,59 km
9,38 km
10,3 km
11,0 km
11,7 km
14,2 km
15,0 km
15,7 km
16,6 km
17,4 km
19,4 km
Ziel

Karte

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Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden war wandern.

3. Juli 2020

Kommentare

  • Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

    Der Titel dieser Tour hat eine zweifache Bedeutung.
    Zum einen, weil die Ebinger Berge im Norden und Westen sehr gut mit Wanderwegen und touristischer Infrastruktur erschlossen sind, hier aber, vermutlich durch die Einschränkung des Truppenübungsplatzes nur einige Albvereinswege verlaufen. Und diese sind bestenfalls einigen Mountainbikern bekannt.
    Zum anderen, weil mir auf dieser Tour einige dramatische Geschichtsereignisse begegnet sind, welche mir in dieser Dimension nicht bekannt waren.
    Diese Tour ist mir so richtig unter die Haut gegangen. Deshalb war es mir auch nicht möglich, diese mit einigen wenigen Sätzen zusammen zu fassen.
    Doch der Reihe nach.
    Gestartet sind wir am kleinen Parkplatz beim Ehestetter Hof. Von hier aus führt ein breiter Feldweg Richtung Nordwest, vorbei an den Häusern des ehemaligen Dorfes Ehestetten.
    Bereits hier holt uns zum ersten Mal die Geschichte ein. War das Dorf anno 1796 doch Schauplatz einer blutigen Schlacht, bei welcher dieses geplündert wurde.
    Unser Weg führt nun weiter, immer noch Richtung Nordwest durch schönen schattigen Wald. Leider aber auch sehr dicht am Ebinger Industriegebiet vorbei. Dieses und die nahe Bundesstraße mit dem dazugehörigen Geräuschpegel, passen so gar nicht zu den Naturschönheiten, welche hier zu finden sind.
    Langsam steigt der Weg an und entfernt sich allmählich von der Stadt. Wir erreichen den Siebenkreuzleweg. Ein alter Postkutschenweg, bei welchem noch heute die schienenartigen Rillen für die Fuhrwerke sichtbar sind. Etwa auf halber Höhe, ist ein solches Fuhrwerk abgestürzt. Eine Siebenköpfige Familie fand damals den Tod. Für jedes Familienmitglied wurde ein Kreuz in den Felsen gemeißelt. Daher der Name Siebenkreuzleweg.
    Der Siebenkreuzleweg mündet in den Kühbuchenrundweg. Diesem folgen wir Ostwärts.
    Hier oben wechselt sich der lichte Buchenwald mit der für die Alb so typischen Wacholder Heide ab. Hier oben sind die Stadt und der Lärm weit weg. Wir genießen den Ausblick vom Kuh- und Malesfelsen.
    Weiter folgen wir dem breiten Kühbuchenrundweg, zunächst Richtung Süden.
    Nach einiger Zeit, an einer Weggabelung biegt der Kühbuchenrundweg nach Westen ab. Wir folgen aber dem Abzweig Richtung Südosten.
    Bald zweigt ein schmaler Trail vom Weg ab. Weiter geht es durch mannshohes Gras und Gestrüpp und Unterholz. Leider nicht sehr lange. Bald steigt der Weg steil an und der Dschungel wandelt sich in weitläufigen Buchenwald.
    Wir wandern weiter Richtung Südosten. Und da entdecken wir, versteckt einem kleinen Wäldchen, die Mauerreste des ehemaligen Stierhauses. Wäre nicht eine Infotafel aufgestellt, hätten wie diese wohl fast übersehen.
    Dramatische Ereignisse haben sich hier kurz nach dem Ende des 2. Weltkrieges ereignet.
    Durch marodierende Soldaten wurde hier und der nahen Sandgrube eine ganze Familie ausgelöscht und die Gebäude niedergebrannt.
    Tief bewegt setzen wir unseren Weg fort. Der Wald weicht. Landwirtschaftlichen Flächen. Und schließlich haben wir unser heutiges Tagesziel vor Augen. Die Burg oberhalb von Straßberg.
    Zunächst folgen wir einem kleinen asphaltierten Sträßchen Richtung Straßberg. Oberhalb des Skihanges biegen wir aber in einen aufgelassenen Forstweg ab. Dieser bringt uns ins Tal und zur Stadt.
    In Straßberg besuchen wir die schöne St. Verena Kirche,
    Wir durchqueren Straßberg um auf der anderen Talseite zur Burg aufzusteigen.
    Der schmale Trampelpfad ist jedoch sehr schwer zu finden. Da weder ausgeschildert, noch gepflegt.
    Zwischen zwei Häusern (Nr. 20 und 22) entdecken wir eine schmale Treppe. Hier beginnt der Pfad.
    Nach einem kurzen Stück treffen wir auf einen Forstweg. Wer hier, so wie wir, gutgläubig der Rundwegs-Beschilderung folgt, verpasst den Einstieg zum Trampelpfad. Dieser liegt gut versteckt, gegenüber der Stelle, an der wir gerade auf den Rundweg getroffen sind.
    Dann steht sie vor uns. Die imposante Burg Straßberg. Ein mächtiges Gebäude, dessen Ursprünge bis ins Jahr 1150 zurückreichen.
    Auf dem Rückweg statten wir noch der hübschen kleinen Marien-Kapelle oberhalb Straßberg einen Besuch ab.
    Von hier aus geht ein schöner Weg wieder Richtung Ebingen. Mal Forstweg, mal Trampelpfad. Aber immer schön im schattigen Wald und vorbei an interessanten Felsformationen.
    Der aufmerksame Wanderer kann hier auch eine kleine Marienstatue in einer Felsnische entdecken.
    de.wikipedia.org/wiki/Ehestetter_Hofkomoot.de/highlight/426387schwarzwaelder-bote.de/inhalt.albstadt-kriegsgefangene-zuenden-hoefe-an.a2ff8c66-ab89-4cfb-889a-226cea943295.htmlstrassberg.de/burg.html

    • 5. Juli 2020

  • Otmar

    Wie immer wunderbar und ausführlich beschrieben hierfür von mir *** Sterne.

    • 5. Juli 2020

Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

Dream-Team on Tour - Die unbekannte Seite 03.07.2020