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Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

Dream-Team on Tour - Mit freundlicher Genehmigung 10.07.2020

Dream-Team on Tour - Mit freundlicher Genehmigung 10.07.2020

05:27
20,8 km
3,8 km/h
450 m
450 m

Tourenverlauf

Start
1,38 km
2,56 km
3,60 km
5,77 km
6,45 km
7,53 km
8,83 km
9,45 km
10,4 km
11,0 km
12,5 km
14,5 km
16,2 km
17,0 km
18,0 km
19,1 km
20,8 km
Ziel

Karte

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Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden war wandern.

10. Juli 2020

Kommentare

  • Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

    Eines vorneweg. Ich war noch nie ein Freund des Militärs und was damit zusammenhängt.
    Werde es wohl auch nie sein.
    Zum einen aus tiefster innerer Einstellung, zum anderen, aufgrund der Tatsache, dass ich, mit dem Truppenübungsplatz Heuberg quasi vor der Haustüre, aufgewachsen bin.
    Auch wenn es heutzutage deutlich ruhiger ist, so sind mir doch die Schießübungen und Luftwaffenmanöver, die oft bis tief in die Nacht andauern, ein Graus
    Was mich aber schon immer interessiert hat, sind die Zeugnisse aus der Zeit vor der militärischen Nutzung. Viele davon liegen jedoch unzugänglich im Sperrgebiet.
    Frei zugänglich ist aber die Dreitrittenkapelle am Rande des Übungsplatzes.
    Normalerweise durch das Kasernengelände bei Stetten akM.
    Da ich nicht durch das Kasernengelände gehen möchte, habe ich mir eine alternative Route ausgedacht. Auf einem kleinen Stichweg von außen her.
    Um möglichen Ärger zu vermeiden, habe ich deshalb an die Standortverwaltung geschrieben.
    Tatsächlich kam einige Tage später die Genehmigung.
    Diese fein säuberlich im Rucksack verstaut, sind wir aufgebrochen.
    Startpunkt ist die kleine Gemeinde Unterglashütte nahe Stetten akM. Wir gehen zunächst Richtung Norden über Oberglashütte zum Truppenübungsplatz. Ein schöner Feldweg führt entlang der Grenze ostwärts. Dort wo dieser scharf nach Süden abbiegt führt ein kleiner Stichweg nordöstlich in den Wald. Es geht einige hundert Meter leicht fallend hinein in den Übungsplatz. Bald schon taucht die kleine Kapelle vor uns auf. Zu unserem Erstaunen, gut gepflegt und instand. Auch das Gelände drumherum, mit den 13 Kreuzwegstationen tip top. Leider ist die Kapelle verschlossen und mit einem Gitter gesichert. Aber einer der drei Fußabdrücke (Tritte), von denen die Kapelle ihren Namen hat, liegt außerhalb. Der Legende nach sollen die Fußabdrücke von Jesus Christus stammen, welcher hier einem Hirtenjungen erschienen sein soll.
    Unweit der Kapelle befindet sich ein Friedhof, auf welchem russische Opfer der beiden Weltkriege bestattet wurden. Ein stummes Mahnmal gegen den Wahnsinn dieser beiden Kriege, welche so viel Leid und Elend über diese Welt gebracht haben.
    Nachdenklich verlassen wir den Truppenübungsplatz wieder auf dem gleichen Weg wieder wie wir ihn betreten haben. Nicht ohne zu bemerken, dass etliche Militärfahrzeuge betont langsam an uns vorbeifahren.
    Nun sind das Kohltal und die Klarahöhle unser Ziel.
    Dazu wandern wie zunächst noch weiter entlang der Platzgrenze Richtung Südosten. Queren die Durchgangsstraße und halten uns Richtung des Mühlgassenhofes. Denn wir wollen über einen aufgelassenen Forstweg in das Kohltal absteigen.
    Der Weg zieht sich jedoch. So faszinierend die weitläufigen Getreidefelder auch sind, So eintönig sind sie auch. Die intensive Bewirtschaftung lässt nur wenig Raum für die Natur.
    Schön, dass wir wenigstens die hübsche kleine Hofkapelle entdecken.
    Wie anders ist es doch als wir den Einstieg zum Kohltal erreichen. Wilde Natur, mannshohes Gras und Gestrüpp lassen oft kaum den Weg erkennen. Einfach toll.
    Schon bald mündet der Pfad in einen Forstweg. Diesem folgen wir Südwärts durch das romantische urwüchsige Kohltal. Ein echter Geheimtipp, da etwas abseits der vielbegangenen Donautalwanderwege.
    Am unteren Talende, an einer großen Wegegabelung entdecken wir die Klarahöhle. Etwas versteckt und oberhalb des Weges. Nur durch eine Naturdenkmaltafel am Höhleneingang kenntlich gemacht.
    Jetzt halten wir uns westlich. Um auf einem wenig benutzten Forstweg zur Stettener Schutzhütte aufzusteigen. Hier wollen wir Vesper machen.
    Von hier aus locken aber auch die Schaufelsen, Spektakuläre Aussichtsfelsen hoch über dem Donautal. Neugierig gehen wir in diese Richtung. Doch schnell wird klar, dass daraus nichts wird. Meine mangelnde Schwindelfreiheit und das Temperament von Philia machen das unmöglich.
    Also folgen wir dem Donauberglandweg Richtung Steighöfe und dem Naturfreundehaus. Da wir aber schon von Weitem erkennen, dass dieses nicht geöffnet hat, lassen wir die Steighöfe rechts liegen.
    An einer unscheinbaren Wegegabelung führt ein schmaler, nicht markierter und nicht gepflegter Pfad in den Wald. Hier kommen wir zur Ruine Heidenschloss, Den Resten einer Burganlage aus den 12. Jahrhundert. Eigentlich schade, dass die Anlage nicht ausgeschildert ist.
    de.wikipedia.org/wiki/Neidinger_Heidenschloss
    Weiter geht es auf dem Donauberglandweg unserem Ausgangspunkt entgegen. Einen Abstecher ins romantische Reiftal lassen wir uns dann doch nicht nehmen. So biegen wir kurzentschlossen links ab und steigen auf einem schönen Pfad hinunter ins Tal.
    Am oberen Talschluss bringt uns ein Forstweg wieder Richtung Ausgangspunkt.
    So ist bald schon das Dörfchen Unterglashütte und unser Ausgangspunkt erreicht.

    • 12. Juli 2020

  • AnHei

    Eine interessante Tour! Mal schauen, ob Heidi im Herbst noch so weit mit kann, deine Beschreibung macht Lust aufs nachlaufen!

    • 12. Juli 2020

  • Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

    Danke Andrea, 😀😀😀
    Vielleicht wäre das mal wieder eine Gelegenheit für eine gemeinsame Runde (???) 😊😊😊

    • 16. Juli 2020

  • AnHei

    Auf jeden Fall! Bei kühlem Wetter und wenn Heidi weiter so fit bleibt sehr gern!

    • 16. Juli 2020

  • Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

    Super, 😀😀😀. Melde dich einfach, wenn du die Runde machen willst. 👍👍👍

    • 19. Juli 2020

Jörg und Philia - Die Alb-Vagabunden

Dream-Team on Tour - Mit freundlicher Genehmigung 10.07.2020