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Kloster Reichenbach Marathon

05:15
45,7 km
8,7 km/h
370 m
370 m
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Tourenverlauf

Start
13,8 km
16,6 km
20,1 km
21,2 km
37,1 km
45,7 km
Ziel

Tourenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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Daradla war laufen.

12. Juli 2020

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Kommentare

  • Daradla

    Schon oft bin ich an Kloster Reichenbach vorbei gefahren, unten am Regen. Sowohl mit dem Fahrrad als auch mit dem Auto. Die beiden Türme und die Klostermauern sind weithin über das Tal sichtbar und beeindruckend, aber ich habe es noch nie geschafft, mir die Zeit zu nehmen und das Kloster aus der Nähe zu besichtigen. Da ich sowieso einen längeren Lauf vor hatte, war nun das Kloster das Ziel.Los ging es, an den Fischbacher Weihern und an Nerping vorbei zu den Weihern zwischen Stadl und Sulzmühl. Da ich nun seit diesem Frühjahr weiß, dass man durch das Weihergebiet durchlaufen kann, ist es immer wieder Bestandteil meiner Ausflüge. Wenn dann auch noch die Sonne zwischen den Wolken hervor kommt und das Wasser zum glitzern bringt, sind das herrliche Wege dort.Weiter bei Sulzmühl dann die ST2150 zwischen Bruck und Nittenau gequert. Man hört hier schon die Ultraleichtflieger, die bei gutem Wetter am naheliegenden Flugplatz Nittenau starten und landen. Den Flugplatz lasse ich aber rechts liegen und folge dem Weg in den Wald. Hier führen gute Forstwege in Richtung Reichenbach, aber auch Walderbach wäre gut erreichbar.Bald erreiche ich die Regentalstraße ST2149, auf der ich ein paar Meter laufen muss, bevor wieder ein sicherer Radweg zur Verfügung steht. Dieser führt mich bis nach Reichenbach über die Brücke. Östlich des Klosters erklimme ich den Berg, immer noch - wenn auch langsam - laufend. Das Kloster ist von hier aus kaum zu sehen wegen der Häuser. Oben angelangt, fällt mir zuerst eine kleine Kapelle auf. Meine Route führt mich hier erst noch links an einem Pfad vorbei, der aber wenig vom Kloster offenbart. Daher kehre ich um und biege in das Klostergelände ein. Kloster Reichenbach, gegründet 1118 und lange Zeit unter der Verwaltung der Benediktiner, gehört mittlerweile den Barmherzigen Brüdern, die dort eine Pflegeanstalt für geistig und körperlich Behinderte eingerichtet haben. Die Klosterkirche "Mariä Himmelfart" ist aber eine Filialkirche der Pfarrei Walderbach.
    Obwohl überall Hinweisschilder auf die Klosterschänke zu finden sind, ist am Eingang des Tors zum Bereich der Schänke ein Hinweisschild mit der Aufschrift "Zutritt nur für Berechtigte". Wie ist das zu verstehen? Ich trete trotzdem ein, um recht bald zu erkennen, dass die Klosterschänke wegen Corona nicht für Gäste geöffnet ist. Außerdem schloß sie schon bevor ich ankam - nichts mit einer Erfrischung. Also durchquere ich das Klostergelände noch vollständig, um vor der Haupteinfahrt auf einem der hübschen Bänke Platz für eine kleine Rast zu nehmen.
    Daraufhin sehe ich mir noch die Klosterkirche an - von außen - und den Platz vor der Kirche, der recht schön hergerichtet ist als Sportplatz, Grillplatz und kleiner Park.
    Nun geht es auf den Rückweg nach Hause. Der Weg führt mich nun hinunter an den Regen, den ich aber nicht quere sondern auf dessen Südseite in Richtung Heimhof und Tiefenbach laufe. Dann geht es relativ nah am Regen weiter bis Nittenau. Im Biergarten des Gasthofs Jakob gibt es dann die ersehnte Erfrischung und auch ein Eis.Frisch gestärkt geht es auf den letzten Teil meiner Tour in Richtung Norden nach Thann, das ich aber rechts liegen lasse. Nach Hubhof überquert man die ST2145, die von Steinberg nach Nittenau führt. Kaspeltshub bleibt rechts liegen, stattdessen laufe ich an einem Pferdehof vorbei, an dem mich einige Schimmel und Rößer begrüßen. Aber auch zwei frei laufende Hunde von stattlicher Größe haben mich entdeckt und laufen bellend auf mich zu. Das ist immer eine besondere Situation für einen Läufer: Wird das Herrchen/Frauchen den Hund zurück rufen? Hier hatte ich Glück, und die Hunde hörten auf ihr Frauchen, das sie zu sich beordert hatte. Puh!Nach diesem kleinen Aufreger geht es nur noch ein kleines Stück durch den Wald bergauf, um dann fast die ganze restliche Strecke nur noch bergab zu gehen. Leider bin ich zu spät dran, um den Sonnenuntergang über den Fischbacher Weihern genießen zu können - für mich immer ein besonderer Anblick, wenn sich die Sonne vielleicht sogar noch in den Weihern spiegelt. Ich konnte nur noch den roten Schein des Horizonts sehen. Da es nur noch durch zwei kleine Wäldchen bei Nerping ging und ansonsten der Weg unter freiem Himmel blieb, reichte das immer weniger werdende Dämmerungslicht gut aus, um den Weg nach Hause zu finden. Meine Bessere Hälfte war schon zu Bette, als ich die Haustür aufgesperrt hatte - vielleicht sollte ich nächstes mal doch schon früher los... 😀

    • 17. Juli 2020

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