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2020.07.20-29-Breaking Corona G&K ALASKA: Werden-Edersee 251km/6000hm - Tag DREI: Vom Marienhof (Hagen Süd) nach Nachrodt/Lenne, Waldwiese, Dümpler Weg 23km, 700hm

10:03
22,8 km
2,3 km/h
690 m
550 m

Tourenverlauf

288 m
Marienhof
Marienhof
Sauerlandlinie A45
Marienhof, Blick zurück
Gespensterwald & Sauerlandlinie A45
1,18 km
1,23 km
... und durch!
2,90 km
Kühe und Kahlschlag
Am Himmolshagen ...
... haben die Käfer gewonnen!
3,31 km
3,69 km
Spechtstumpf und blühender Fingerhut
5,09 km
5,09 km
5,45 km
5,45 km
Windrad am Braak
5,52 km
6,38 km
"Worteleys Kopf"
Worteleys Kopf" ist kahlgefressen
Worteleys Kopf" ist kahlgefressen
Wanderwege, wo seid ihr?
8,34 km
Huesecken Drahtfabrik
Im Nimmertal (Könnst'e auch mal aufräumen)
9,01 km
10,2 km
10,3 km
10,5 km
Besser der Hase lahmt als ...
10,8 km
11,1 km
"Grenztor" Hagen/Märkischer Kreis
12,0 km
Gerne gesehen
"Opa Schäfer Trail 1"
12,8 km
12,9 km
12,9 km
13,3 km
Olle Hütte im Wald bei Beckhagen
13,5 km
Olle Bank im Wald bei Beckhagen
14,2 km
15,3 km
15,4 km
15,9 km
Burg Altena (Zoom)
18,4 km
Lenne
Lenne
20,3 km
20,3 km
KLIPPKES in Nachrodt an der Lenne oder Da müssen wir hoch!
St. Joseph in Nachrodt an der Lenne
20,7 km
20,7 km
Nachrodt an der Lenne
Blick auf Nachrodt an der Lenne
22,1 km
22,1 km
KLIPPKES in Nachrodt
Aufstieg auf die KLIPPKES in Nachrodt (NSG)
22,3 km
22,8 km
Zelt"platz" auf Waldwiesenweg
22,8 km
Ziel

Tourenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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slueart und KC waren wandern.

22. Juli 2020

Kommentare

  • slueart

    2020.07.20-29-Breaking Corona
    G&K ALASKA 2020:
    (Einführender Bericht siehe Tag EINS + ZWEI)
    Tag DREI:
    Vom Marienhof nach "Klippkes", Zeltwiese, Nachrodt
    Der dritte Tag beginnt kühl. Wir haben die angebotenen Betten im Marienhof kernig ausgeschlagen, weil wir harte Jungs sein wollen, haben wir draußen unter einer Plane, die einen mit Holzmulch „kuschelig“ aufgefüllten Sitz- (und Liege-)Bereich überspannt, genächtigt und …

    ,,, haben ordentlich gefroren.
    Aber das lehrt uns schon mal hier „unten“, dass es oben im Hochsauerland (HS) kaum erbaulich sein wird, ohne schützendes Zelt draußen zu übernachten.
    (Sprich: Biwakpläne gecancelt)
    Wir stapfen vom Marienhof hoch zur Sauerlandlinie, das Gebrumme des Fernverkehrs wird immer lauter und kurz vor der Autobahnbrücke stehen wir in einem Gespensterwald, durch den die gigantische Brücke zu sehen ist. Ein wenig dystopische Atmo macht sich breit, aber als wir das Bauwerk unterquert haben und die Lärmpiste langsam hinter uns in geräuscharme Vergessenheit gerät, ergreift uns jäh die Wanderlust ……bis zum Käferfrust.Am westlichen Himmolshagen haben die Käfer gewonnen. Im Schatten der wenigen Laubbäume dösen ein paar Kühe den sie umgebenden Kahlschlag an.
    Wir kämpfen uns über breitgefahrene Wirtschaftswege durch die mittlerweile prall scheinende Sonne die Hügel hoch.
    Auf der östlichen Seite verbessert sich nix:
    Die Wege sind von schweren Waldarbeiten aufgewühlt, wir schauen ins Kahle, verwüstete Wurzel- und Geästreste säumen den Weg: Hier haben Klimawandel und Käferplage größte Schäden angerichtet.
    Und Worteleys Kopf ist kahlgefressen.
    Uns beschleicht die zunächst noch leise Sorge:
    „… Sauerland,
    ist abgebrannt!“
    Wenn das so weiter geht, wird es ein Depri-Trip.
    Da reisst uns ein Eichhörnchen aus den trüben Gedanken.
    Nach dem Queren den Nimmertals wird die Situation am "Lahmen Hasen" etwas grüner, spätestens als wir zum „Höchsten“ an der Wiblingwerder Straße aufsteigen, ändert sich alles.
    Denn ich habe beim Entwerfen der Route nicht bemerkt, dass wir über den "Opa Schäfer Trail" (Namensgeber unbekannt) für MB aufsteigen. Der ist so steil, dass uns das Übergewicht der Rucksäcke beinahe den Berg hinunterreißt.
    Hammer.
    Oben angekommen und bei blau-weißem Himmel die Aussicht genießend, wird alles wieder ein wenig optimistischer.Bevor es stetig ins Tal der Lenne und nach Nachrodt hinab geht, taucht Altena mit der gleichnamigen Burg im Dunst südlich von uns auf.Wir quälen uns ein bisschen bis zum Ort Nachrodt, aber die Route muss halt so gelegt werden, dass die Versorgung gesichert ist, deshalb führt sie uns jetzt über ein böses Stück entlang der B236 zu einem Lebensmittelgeschäft, bevor wir am Lennestrand in Kirchennähe auf ein erholsames Kaltgetränk einkehren.
    Jetzt beim Einkaufen und in der Gaststätte ist das Virus plötzlich wieder da.
    Im Wald gibt es kein Corona.
    Im Gasthausgarten sitzend erschrecken uns die „Klippkes“ am gegenüberliegenden Lenneufer, die wir anschließend besteigen müssen, wenn wir unsere Wanderung fortsetzen.
    Ein Spruch: "Ein Bier, einmal verlaufen!“ bestätigt sich gleich wieder, allerdings ist der Weg, den Komoot als Klippenweg erkennt, für uns nicht erkennbar, deshalb nehmen wir ein zweites Verlaufen in Angriff.
    Schließlich keuchen wir mit unserem Gepäck den absolut steilen Hang hinauf. Die Zeit ist uns davon gerannt, sodass wir beschließen, den erst möglichen Biwak-, sprich „wilden Zeltplatz“, der sich uns anbietet, zu besiedeln.
    Kurz hinter dem „Klippkes-NSG“ öffnet sich der Pfad ein wenig und wir stehen auf einer Lichtung am Wald, unserer Waldwiese, die von etlichen Pfaden durchzogen wird.
    Es scheint absolut einsam zu sein, als wir nach kurzer Pause unser Zelt aufstellen.
    Als das Zelt steht, feiert der Märkische Kreis sein „After-Work-Stelldichein“, wir zelten auf dem Jogging-, Walking- und Wandeling-Hotspot der Gegend.
    Misstrauisch bis freundlich werden wir beäugt, ein Paar unterhält sich mit uns, wir beruhigen uns und schließlich kehrt abendliche Ruhe im stillen, einsamen Wald ein.

    • 31. Juli 2020

  • Jörg & Leo

    Ich sags nochmal. Zeile Geschichte, gehört als Geschichte niedergeschrieben. 👍👍👌👌👍👍

    • 31. Juli 2020

  • Mario aus Witten

    Und wieder sehr toll geschrieben!!

    • 31. Juli 2020

  • slueart

    Danke für die Komplimente!

    • 31. Juli 2020

  • chilifish

    Coole Sache, das gibt ein fettes Radfahrer Like!

    • 31. Juli 2020

  • Chris Walk

    So lebendig, als sei man selbst dabei... Danke fürs dauerhafte Mitnehmen👏👏👏

    • 3. August 2020

  • slueart

    Danke! Heute keine Zeit gehabt zu dokumentieren, bin jetzt bei Tag ACHT. Und der war lang!

    • 3. August 2020