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2020.07.20-29-Breaking Corona G&K ALASKA: Werden-Edersee 251km/6000hm - Tag FÜNF: Von Balve nach Grevenstein, Camping am Einberg, 29km, 650hm

09:45
28,9 km
3,0 km/h
650 m
470 m

Tourenverlauf

Start
334 m
334 m
Balve am Morgen
Alten-WG!
St. Blasius, Balve
St. Blasius, Balve
4,06 km
Langenholthausen: Insektenhochhaus als Marienaltar?
5,69 km
... heißt auch "windig"
7,08 km
Lesen im Stehen oder Wo ist die Bank?
Bollenberg, Meller Hochheide
7,27 km
7,47 km
... manchmal nur Schneisen ...
Auch dies sind unsere Wege ...
... bis in einen Farnwald. Zweimal verlaufen, weil wir es nicht glauben konnten.
8,96 km
Letzte Riesen
10,4 km
Sorpetalsperre
10,4 km
10,9 km
Sorpetalsperre
Ungeheuer im Wald
12,1 km
12,2 km
KRAUSE EICHE oberhalb Amecke/Sorpe
KRAUSE EICHE
Hochsitz oder Kommandozentrale?
Hochsitz
Jagd an der Bermecke
Schwarzer Milan
Schwarzer Milan
12,8 km
Illingheimer Straße
13,4 km
Milangebiet
"Zur Krausen Eiche"
13,6 km
13,7 km
"Zur Krausen Eiche", Rosier's Kreuz
Stolzer Eichensolitär
14,6 km
Bei Seidfeld (Sauerland)
15,7 km
Wunde Schulter
Zwischen Grafen- und Winzenberg (Sauerland)
16,4 km
16,5 km
Land der Weihnachtsbäume
Ganz übler Scherz.
16,7 km
17,4 km
Kamerascheues Sikawild bei Recklinghausen (Sauerland)
17,5 km
17,7 km
17,7 km
Sundern-Recklinghausen (Sauerland)
18,0 km
18,1 km
Recklinghausen (Sauerland)
18,7 km
20,6 km
Immer trocken!
Wanderparkplatz Rammstall
Wanderparkplatz Rammstall
20,6 km
21,4 km
Im Senkohl
23,5 km
23,5 km
Linneper Hütte
24,3 km
24,3 km
Seilbachtal
25,6 km
Über 500 Meter hinaus ...
26,4 km
... nach Grevenstein.
Veltinsbrauerei in Grevenstein
27,8 km
27,9 km
Biker willkommen. (Wenn sie leise fahren.)
28,2 km
Nothelfer-Kapelle auf der Klusenwiese/Grevenstein
28,9 km
Camping am Einberg: Stillberg im Abendrot
Camping am Einberg: Ausblick vom Zelt
Camping am Einberg
28,9 km

Tourenprofil

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slueart und KC waren wandern.

24. Juli 2020

Kommentare

  • slueart

    2020.07.20-29-Breaking Corona
    G&K ALASKA 2020:
    (Einführung siehe Tag EINS +ZWEI)
    Tag FÜNF:
    Von Balve nach Grevenstein, Camping am Einberg, 29km, 650hm
    Zeltverräter, im Hotel weich geschlafen und gut gefrühstückt, verlassen Balve durch das „Arme Sünder Gäßchen“, wie es ihnen gebührt, wo obendrein heute abend noch der Luxus eines Campingplatzes avisiert ist.
    Hoffnung haben wir da aber wenig, weil zwei Anfragen anderenorts negativ beschieden wurden. Heute wollen wir es mit der „Müde Wanderer“-Überrumpelung versuchen.
    Balve hat uns wandernden Menschen mit Verpflegung, warmem Abendessen, Betten und einer eindrucksvollen Kirche, St. Blasius erfreut und so gestärkt nehmen wir es gelassen, dass wir beim Verlassen des Ortes gleich eine steile, asphaltierte Straße hinaufschwitzen müssen.Der Bollenberg (390 m) an der Meller Hochheide bietet viel "Lesen im Stehen", Tafeln und Wanderhinweise, aber auch eine kleine Schutzhütte, in der wir unsere erste Rast des Tages einlegen.
    Ein Schnadestein markiert die Grenze Märkischer Kreis und Hochsauerlandkreis.
    Obwohl ein ausgewiesener Wanderweg zur Sorpetalsperrenmauer führt, wählen wir treu unsere ausbaldowerte Route, dieses Mal mit dem Ergebnis, dass wir zweimal versuchen, uns durch irgendwelche Schneisen bergab gen Osten zu schlagen.
    Nachdem wir im Farnwald versunken sind, taucht der richtige Weg vor uns auf.
    Kartenfehler?
    Die angezeigte Route existiert an dieser Stelle auf jeden Fall nicht, das können wir nach dem Irrweg als sicher konstatieren.
    Die Mauer des Vorbeckens der Sorpetalsperre öffnet uns den Blick auf eine traurig leere Talsperre, aber auch auf ein randvolles Vorbecken.
    Auf Nachfrage haben wir im Vorfeld eine Komplettabsage von allen fünf Campingplätzen am See erhalten. Das ist jetzt aber auch unwichtig, da die Routeneinteilung hier eh keine Pause mehr vorsieht.
    Wir erreichen einen eindrucksvollen Solitärbaum,
    die Krause Eiche:
    "Typ: Naturdenkmal
    Zugang: öffentlich zugänglich
    Land: Deutschland
    Bundesland: Nordrhein-Westfalen
    Kreis: Hochsauerlandkreis
    Ort: 59846 / Amecke
    Geo-Koordinaten:
    E7°57.7578' / N51°18.4174'
    Baumart: Stiel-Eiche (Quercus robur)
    Alter: 300 Jahre
    Umfang: 3.6 m (ca. Angabe)
    Höhe: 14.50 m
    Einzelb. oder Gruppe: Einzelbaum
    Zustand: vital"
    Quellenangaben: Wege zu alten Bäumen - Nordrhein-Westfalen, Volkmar Brockhaus
    Bald ein Superlativ der anderen Art:
    Auf der Weide vor uns erhebt sich ein Hochsitz, der uns an die alten DDR-Wachtürme oder andere furchteinflössende Überwachungsstützpunkte erinnert. Wie eine gesicherte Kommandozentrale überragt der Turm die Wiesen an der Bermecke.
    Erfreulicher locken uns die vielen Schwarzen Milane, die über den Feldern an der Illingheimer Straße ihre Jagdkreise ziehen. So schön, dass wir wieder einmal versuchen, einen von ihnen gelungen zu „zoomen“.
    Das fotografische Ergebnis hat gemäß unseren kleinen Kameras eher dokumentarischen Wert.
    Dann ein schöner Blick, eine feine Bank, ein erbauliches Holzkreuz, Rosier’s Kreuz geheißen, wieder eine fette Eiche. Ein angenehmer Pausenort um das Treiben der Milane über der Illingheimer (Land)Straße zu beobachten.Bei Seidfeld zwischen Grafen- und Winzenberg der Eintritt ins Land der Weihnachtsbäume.
    Müssen ja irgendwo herkommen.
    Aber für das naturverwöhnte Auge ist der monokulturelle Anblick jener in Reih und Glied stehenden Bäumchen kein so erhebender Anblick.
    An einem Jagd-Hochsitz der Hinweis, das Wild nicht zu stören.
    Irgendwie makaber, oder?
    Hinter den Ortsnamen auf der Karte steht jetzt immer (Sauerland).
    Wir sind also wirklich dort angekommen.
    Wir durchqueren das Sauerland.
    Auch hier gibt es ein Recklinghausen, dem wir uns an einem privaten Wildgehege entlang gehend nähern.
    Groß der Unterschied zu den uns bekannten stadtnahen Gehegen, in denen die Tiere stoisch die Besucher ignorieren, denn das hier äsende Sikawild gerät bei unserer Ankunft sichtlich aus der Fassung und flüchtet in einer Stampede ans andere Ende des Geheges.
    Sauerland ist schon einsamer.
    "Sikahirsche sind deutlich kleiner als ein Rothirsch und entsprechen in ihrer Größe etwa dem Damhirsch. Sie erreichen bei männlichen Exemplaren eine Kopf-Rumpflänge zwischen 95 und 140 Zentimeter. Die Widerrist-/Schulterhöhe beträgt 64 bis 100 Zentimeter, der Schwanz wird 7,5 bis 13 Zentimeter lang. Sie wiegen bis zu 80 Kilogramm. Weibliche Tiere erreichen erkennbar geringere Maße und Gewichte.“ (Wiki)
    Soviel dazu.
    Am Wanderparkplatz Rammstall erwartet uns leuchtendes Blau im Grün.
    Ein Kneippsches Wassertretbecken lockt täuschend uns Wanderer.
    Trocken und nur optisch erfrischend ist auch dieses Becken, genauso wie zwei weitere auf unserer Tour.
    Eigentlich schade.
    Aber hätten wir uns wirklich die Schuhe von den Füßen gepellt?
    Wir wandern durch Linneper Hütte am Seilbach, der Anblick eines kleinen Wasserrades erfreut uns ebenso wie ein „Marterl“ an der schmalen Brücke über den Bach.
    Richtung Grevenstein (Ansage: Acht Kilometer durchs Grüne.) erwarten uns hintereinander drei beeindruckende Erhebungen, deren steile Wegführung sich dem Auge gradlinig und unbarmherzig erschließt.
    Grevenstein selbst wird von den gewaltig groß erscheinenden Werksgebäuden der Veltins-Brauerei am nördlichen Rand dominiert.
    Allerdings ist diese Dominanz rein optisch, anders als beispielsweise in Rothaus im Schwarzwald wird in Grevenstein augenscheinlich keine Bierkultur betrieben und so gibt es auch keinen durstlöschenden Brauereiausschank.
    Hinter Grevenstein steht schüchtern ein Kapellchen mitten in der Wiese:
    "Die katholische Nothelferkapelle ist ein denkmalgeschütztes Kirchengebäude in Grevenstein, einem Ortsteil von Meschede im Hochsauerlandkreis in Nordrhein-Westfalen. Es steht auf der Klusenwiese.
    Der kleine Bruchsteinbau mit einem Vordach auf Holzpfosten wurde 1728 errichtet. Im Inneren befinden sich ein Barockaltar und die vierzehn Figuren der heiligen Nothelfer." (Wiki)
    Jetzt kommt es darauf an.
    Werden wir auf dem Campingplatz unser Tagesziel erreichen?
    Oder werden wir müde weiterziehen und uns etwas zum Schlafen im Wald suchen müssen?
    Angekommen, die Erleichterung:
    Nach mehreren Klingelanläufen im stillen Hof erscheint die Bäuerin und hat Platz für uns.
    Ein Campingplatz vom Feinsten.
    Drei flache Wiesenterrassen laden zum Zelten ein. Von unserem Zelt in erster Reihe außen genießen wir den unverstellten Blick ins südlichere Hochsauerland mit einer phantastischen Luftperspektive (Verblauung) am Abend.
    Die zugehörigen Anlagen auf dem Bauernhof selbst machen einen etwas provisorischen Eindruck, sind aber intakt.
    Leider sind die Anweisungen in Niederländisch verfasst und in meinem ausgedörrten Schädel ergibt sich der Sinn, dass das Wasser um 19 Uhr abgesperrt wird, was
    erstens zur Folge hat, dass ich um fünf vor sieben die Dusche ungeduscht wieder verlasse und
    zweitens, dass wir später beide ungeduscht auf’s Lager kriechen, um
    drittens kurz vor dem Tagesende festzustellen, dass das Wasser ab 19 Uhr fließt und floss.
    Getränke im Kühlschrank, auch leckeres alkoholfreies Bier, auf das ich meistens verzichten muss.Der Kettenhund ein Lieber. Das Frühstück (8€ p.P.) ist prima und reichhaltig genug für ein kleines Vesperpaket.
    (Zumal es gestern am Abend wieder einmal alte Brötchen und Hartwurst gab.)
    PERFEKT!

    • 1. August 2020

  • Chris Walk

    HERRLICH!!! 😸😸😸

    • 3. August 2020

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