slueart hat diesen Ort mit komoot entdeckt!

Entdeck auch du mehr von der Welt da draußen!

2020.07.20-29-Breaking Corona G&K ALASKA: Werden-Edersee 251km/6000hm - Tag SIEBEN (Wandertag, 2. Hälfte): Von Ramsbeck zur Elper Hirtenwiese, 9km, 400hm

03:12
8,75 km
2,7 km/h
400 m
170 m

Tourenverlauf

0 m
37 m
Blumenwiese an der Valme
1,99 km
3,19 km
3,19 km
4,47 km
5,09 km
5,88 km
6,92 km
6,98 km
8,09 km
8,09 km
8,75 km

Tourenprofil

Klick und zieh mit der Maus über das Profil, um die Statistiken für einen Bereich zu sehen.
Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Klick und zieh mit der Maus über das Profil, um die Statistiken für einen Bereich zu sehen.
Keine Auswahl

slueart und KC waren wandern.

26. Juli 2020

Kommentare

  • slueart

    2020.07.20-29-Breaking Corona
    G&K ALASKA 2020:
    (Einführung siehe Tag Eins oder ZWEI)Tag SIEBEN (Wandertag, 2. Hälfte): Von Ramsbeck zur Elper Hirtenwiese, 9km, 400hmWie bereits vermutet, beginnt der Aufstieg hinter Ramsbeck gleich mit einer gnadenlosen Steigung. Dass Anstieg das Motto der zweiten Tageshälfte bleibt, zeigt die Tatsache, dass wir auf den folgenden knapp neun Kilometern immerhin 400 Höhenmeter zu verzeichnen haben.Unser heutiges Ziel ist die Elper Hirtenwiese, ein beinahe imaginäres Ziel, habe ich es mir doch lediglich bei der Planung unter anderm in der Luftbildansicht angeschaut und einen fiktiven Biwakplatz dort erahnt oder erträumt.Zwischen Sengershausen, Schwabenberg und Sachsenglück sind die Begrifflichkeiten deutschlandaffin geprägt. Vergessen wir Heinrichsdorf nicht, ebenfalls nordwestlich von Elpe gelegen.
    Neben den üblichen Weihnachtsbaumkulturen, hier auch als Babystube zu finden, können wir etliche schöne Ausblicke genießen.
    Die Elpe durchfließt Elpe von Süden nach Norden und zeigt sich als kleines beschauliches Bächlein, dessen artenreicher Uferbewuchs allmählich unter der invasiven Vorherrschaft des Drüsigen Springkrauts verödet.Trinkwasser bekommen wir von einem zunächst misstrauischen Ehepaar (Verständlich, so wie wir mittlerweile aussehen. Nicht nur die Salzbatiken auf den Hemden, auch das allgemein angeschmuddelte Äußere wirken bestimmt nicht vertrauenseinflößend, dazu kommt die C.-Sorge.), dessen Sonntagsruhe wir zu stören wagen, als wir Elpe am äußersten nördlichen Ende passieren.Wasser muss sein:
    Wir haben noch einen heftigen Aufstieg vor uns.
    Oben auf der Hirtenwiese gibt es nix, heute Abend nicht und morgen früh auch nicht.
    Und werden wir dort überhaupt in 620 Meter Höhe einen Schlafplatz finden?
    (Zum Glück ist die Wiese eher von historischer Bedeutung und kein ausgewiesenes NSG.)
    Oder müssen wir noch weiter ziehen?
    Also.
    Wasser.
    Schleppen.
    Es folgt kein eigentliches Highlight, eher ein Lowlight, kaum jemand wird die Strecke nachlaufen, denn dieses Mal sind es 400 Meter querfeldein, die wir den Berg hochklettern.
    Irgendein vergessener Pfad versteckt sich so gut, dass wir ihn auch mit Navy nicht mehr finden können.
    Am oberen Ende zeugt ein merkwürdiges, komplett verfallenes Ensemble mit eingestürztem Tor von der ehemaligen Existenz einer menschengeprägten Örtlichkeit.
    Oben in über 600 Metern Höhe auf dem Hochplateau der Hirtenwiese gibt es wenig, kein Wasser, aber eine feine Sitzgruppe mit Tisch.
    Zum Glück ist die Wiese eher von historischer Bedeutung und kein ausgewiesenes NSG.
    Früher trieben die "Ein-Kuh-Bauern" ihre Kühe ebenso wie die Schafhirten ihre Tiere hier oben hin zum Weiden.
    1928/29 trugen einige Dörfer auf der Wiese, die kaum einen waagerechten Quadratmeter aufweist, ihre Fußballspiele gegeneinander aus.
    Im frischen Wind trocknet unser triefend nasses Zelt im Nu, wir finden einen halbwegs geraden Quadratmeter direkt an der Sitzgruppe und schaffen uns mittels dieser und unseres schnell aufgestellten Zeltes ein sonntäglich-temporäres Stück Zuhause.Im letzten Sonnenlicht widmen wir uns der Abendmahlzeit und frönen einmal mehr unseren Hartwürsten, den noch älteren Brötchen und viel Wasser.Allein sind und bleiben wir den ganzen Abend, früh lockt der harte Boden zum Schlaf.
    Dieses Mal erwische ich eine Kuhle, die mich in latent embryonaler Stellung, im unteren Teil des Zeltes eingerollt, aufnimmt.
    Ich schlafe so gut wie lange nicht.
    Zehn Stunden am Stück, nur einmal unterbrochen, wobei wir bei dieser Gelegenheit ein himmelweit klares Sternenzelt bewundern können, wie wir ihn aus dem urbanen Raum gar nicht mehr kennen.
    Dem hl. Rochus, Schutzheiligem u.a. der Landstreicher, sei Dank.

    • 2. August 2020

  • Chris Walk

    Auch wenn die Etappe noch so highlightlos erscheint, ist es wieder eine lebendige Beschreibung. Und das warme Licht auf dem letzten Foto entschädigt doch für alle Qualen 😻

    • 4. August 2020

Dir gefällt vielleicht auch

Goldene Zeiten – Wanderherbst im Schmallenberger Sauerland
Wander-Collection von
Schmallenberger Sauerland
Bike Arena Sauerland: Per Mountainbike durchs Land der 1000 Berge
Mountainbike-Collection von
Sauerland Tourismus
Pure Wanderlust – Tagestouren im Sauerland
Wander-Collection von
Sauerland Tourismus
Genießen, erleben, auspowern – Radfahren im Sauerland
Fahrrad-Collection von
Sauerland Tourismus
Über die Kämme des Rothaargebirges
Wander-Collection von
komoot
Rennradtouren im Hochsauerland/Rothaargebirge
Rennrad-Collection von
TOUR Magazin
Auf der GeoRadroute Ruhr-Eder durch das Rothaargebirge
Fahrrad-Collection von
Sauerland Tourismus
Sauerland: Drei Tage mit BIKE auf dem Rothaarsteig
Mountainbike-Collection von
BIKE Magazin
Das Mountainbike-Paradies: Ferienregion Winterberg-Hallenberg
Mountainbike-Collection von
Ferienwelt Winterberg