slueart hat diesen Ort mit komoot entdeckt!

Entdeck auch du mehr von der Welt da draußen!

2020.07.20-29-Breaking Corona G&K ALASKA: Werden-Edersee 251km/6000hm - Tag ACHT: Von der Elper Hirtenwiese zur Hoppecke-Quelle auf dem CLEMENSBERG, 26km, 700hm

11:20
25,7 km
2,3 km/h
730 m
550 m

Tourenverlauf

0 m
Elper Hirtenwiese
Zelten an der Elpe Hirtenweide
1,17 km
1,17 km
Erster Blick auf die Bruchhauser Steine
Früh beginnt die Waldarbeit
Blick auf die Bruchhauser Steine
Erster Blick auf die Bruchhauser Steine
2,38 km
Kahlschlaggebiet
Kahlschlaggebiet
3,93 km
Vor Wülmeringhausen
Feuchtwiese in der Morgensonne
Flinkes Eichhörnchen
5,03 km
5,03 km
Assinghauser Straße
Das Kruzifix steht an der Assinghausen Straße auf 422 Meter Höhe
Kruzifix 422
6,03 km
6,04 km
Bester Laden: Frühstück
Bester Laden!
Golddorf Assinghausen
6,30 km
6,32 km
6,32 km
Golddorf Assinghausen; Schützenfest
Golddorf Assinghausen
Golddorf Assinghausen: St. Katharina
Golddorf Assinghausen
Golddorf Assinghausen
Golddorf Assinghausen: Immer richtig!
6,75 km
6,81 km
Küsterlandkapelle
Regenschutz Kapelle
Lourdesgrotte im Küsterlandpark
6,88 km
6,96 km
Assinghauser Kreuzweg auf den Iberg
6,97 km
7,04 km
Assinghauser Kreuzweg auf den Iberg
Assinghauser Kreuzweg auf den Iberg
7,66 km
Keiner kann mich sehen!
8,82 km
Holzweg im Kahlschlaggebiet
9,51 km
Regen!
9,54 km
11,2 km
11,5 km
Motto des Tages
Corona überall- nur im Wald nicht!
Rosengarten im Bruchhauser Schloss
Gutscafé Rosenbogen im Bruchhauser Schloss
11,6 km
11,6 km
11,6 km
11,6 km
Gutscafé Rosenbogen im Bruchhauser Schloss
Gutscafé Rosenbogen im Bruchhauser Schloss
11,9 km
Da haben wir aber Glück gehabt!
12,5 km
Kurz im Museum
Der erste Stein...
13,2 km
13,4 km
13,4 km
13,4 km
13,4 km
Bruchhauser Steine
Bruchhauser Steine: Bornstein
13,6 km
13,6 km
Bruchhauser Steine: Goldstein
13,7 km
13,8 km
Bruchhauser Steine: Fingerhut
Feldstein: Leider zu voll!
Bruchhauser Steine: Hotspot/Menschen/Massen
16,4 km
Fernsicht.
Rehspur
18,2 km
Prächtiger Fingerhut!
19,0 km
Rothaarsteig
Wanderrastplatz Richtplatz
Wanderpfeiler
Richtplatz
19,7 km
Grenzstein
Hochsauerland (Best Bank)
20,7 km
21,1 km
21,1 km
Gipfelbuch Langenberg
Gipfelkreuz Langenberg
24,0 km
24,0 km
Hochheidehütte/ Verblauung/ Luftperspektive
Verblauung/ Luftperspektive
Verblauung/ Luftperspektive
Hochheidehütte/ Verblauung/ Luftperspektive
Hochheidehütte
Hochheidehütte/ Verblauung/ Luftperspektive
Hoch-Heide-Hütte
24,1 km
24,2 km
24,2 km
24,2 km
24,2 km
Hochheidehütte im Abendlicht
24,2 km
24,3 km
Hochheide NSG
24,4 km
24,5 km
24,6 km
24,6 km
Clemensberg Diabas-Steinbruch
Clemensberg Diabas-Steinbruch
Clemensberg-Kreuz
Clemensberg-Kreuz
24,7 km
24,9 km
NSG Hochheide
NSG Hochheide
24,9 km
25,2 km
NSG Hochheide Bunker (Steinbruch-Sprengungen?)
Bunker
25,4 km
25,4 km
Geheimer Zeltplatz Hoppecke-Quelle auf dem Clemensberg
Geheimer Zeltplatz auf dem Clemensberg
Fitislaubsänger
An der Hoppecke-Quelle auf dem Clemensberg
Zeltplatz Hoppecke-Quelle
25,7 km
25,7 km
25,7 km

Tourenprofil

Klick und zieh mit der Maus über das Profil, um die Statistiken für einen Bereich zu sehen.
Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Klick und zieh mit der Maus über das Profil, um die Statistiken für einen Bereich zu sehen.
Keine Auswahl

slueart und KC waren wandern.

27. Juli 2020

Kommentare

  • slueart

    2020.07.20-29-Breaking Corona
    G&K ALASKA 2020:
    (Einführung siehe Tag Eins oder ZWEI)Tag ACHT:
    Von der Elper Hirtenwiese zur Hoppecke-Quelle auf dem CLEMENSBERG,
    26km, 700hm
    Der Tag der Tage.
    Wenn wir von einem Höhepunkt im Sinne "Bester Tag", sprechen können und wollen, dann hat dieses Kompliment der achte Tag unserer Tour verdient.
    Denn nicht nur, dass wir von dem einem Lieblingsbiwak (Wir nennen das jetzt mal so, auch wenn ein Zelt drumherum war, immerhin schlafen wir erst auf 600, dann auf 800 Metern Hochsauerlandhöhe.) zum anderen Lieblingsbiwak laufen, sondern wir durchwandern Highlights von Rang und Namen, wie die Bruchhauser Steine, besuchen zuvor das Gutscafé Rosenbogen im Schloss Bruchhausen, besteigen und überqueren mit dem Langenberg den höchsten Berg von NRW.
    Am Ende landen wir auf dem Clemensberg, einem steinbrecherisch südseitlich abgetragenen Achthunderter, der uns wegen seines Namens viel bedeutet.
    Dort wiederum endet dieser hervorragende Wandertag an der Hoppeckequelle, an der wir verbotenerweise unser Zelt aufschlagen. Dass die Quelle noch im Hochheide NSG liegt, ist uns nicht bewusst, das zugehörige Schild steht hinter der Quelle, die Karte heute spricht eine andere Sprache.
    (Ohne Sorge: Ein Pfadfinder hinterlässt NICHTS als seinen Dank!)
    Wunderbar beginnt der Tag in der Morgensonne, das Zelt ist trocken und hurtig abgebaut, waschen fällt einmal mehr aufgrund fehlenden Wassers aus, das karge Frühstück werfen wir nebenbei ein.Wir wandern durch den Wald, der schon in der Frühe von Waldarbeitern beackert wird.Bald haben wir eine gute erste Sicht auf die Bruchhauser Steine: Vorfreude und Vorschmerz geben sich ein Stelldichein.Wieder passieren wir ein regelrechtes Kahlschlaggebiet, allerdings sind die befallenen und zerstörten Waldstücke hier in HS deutlicher weniger zu finden als in tiefer gelegenen Waldgebieten.Wülmeringhausen bietet laut digitaler Ansage keine Frühstücksgelegenheit, so müssen wir weiter bis Assinghausen, Frühstück gibt es erst bei Kilometer sechs.An der Assinghauser Straße befinden sich auf 422 Meter Höhe ein Kruzifix und mehrere Bänke an einer Straßenkreuzung.
    Ein exponierter Ort, der viele Aussichten ins Umland bietet.
    (Tja, wenn wir die Bänke gerade mal nicht brauchen, erscheinen sie zahlreich.)
    Bei Kilometer sechs stoßen wir neben den Schautafeln mit den Gästeinformationen auf ein hervorragendes Lebensmittelgeschäft.
    (Häufig fehlen die sehr wichtigen Angaben zu LM in Wanderinformationen, dabei ist das nicht sachdienlich, schließlich müssen viele wandernde Menschen sich unterwegs verpflegen.)
    Der Besitzer, darauf angesprochen, dass er wohl das „bestsortierteste uns bekannte Geschäft“ führe, antwortet lakonisch freundlich, dass er selbst nur bei sich einkaufe, der Laden deshalb alles aufweisen müsse, was er persönlich zum Leben brauche.
    Guter Mann!
    Wir frühstücken erfreut am Tisch vor dem Geschäft.
    Das Timing stimmt, wir beginnen gerade mit dem Aufbruch, da beginnt es zu regnen!
    Damit haben wir heute überhaupt nicht gerechnet!
    (Alaska 2019 Schluchtensteig-Spruch: „Gedacht, gesacht, ausgelacht!“)
    Unvorhergesehenes bestimmt den Ablauf, wir stecken nur die Rucksäcke unter die Ponchos, selbst sind wir so nass geschwitzt, dass der Regen nur die Salzbatiken der Hemden verwischt.
    Assinghausen ist ein "Golddorf" und so sieht es auch aus.
    Heute leider ein Golddorf im Regen.
    Alles fein erhalten und herausgeputzt, selbst im Wald finden sich noch von Schützenkönigen gesponserte Wegweisersteine.
    Die historischen Fachwerkbauten strahlen im regnerischen und im Glanz des Wohlstandes, die Straßen empfangen uns menschenleer.
    Montagmorgen.
    Ein freundlicher Ort, aber sicher auch ein anstrengender Ort für nicht angepasste Einwohner, so stellen wir uns das vor, als wir die uniformen Namensschilder an den Häusern betrachten.
    ("Da schau, der macht nicht mit, der hat's bestimmt nicht leicht im Dorf!“)
    Ein Brunnen spendet Wasser und Waschgelegenheit am Ortsausgang, der kleine Küsterland-Park dahinter bietet ungezählte Bänke, die, anders verteilt, ausreichend für eine lange Wanderung wären.
    Zwei Radwanderinnen suchen in der Kapelle Schutz vor der Nässe.
    Eine Marienstatue gemahnt in der gemauerten Felsenhöhle zur Andacht.
    Die nächste Steigung.
    Der Kreuzweg, der sich nun hinter Assinghausen steil den Iberg (569 m) bis zur Grabeskapelle hochzieht, schont die Sünder nicht.
    Aber er wartet mit einer bestaunenswerten Besonderheit auf:
    Die Bildnisse zu den einzelnen vierzehn Stationen sind in einer Art verschlossenem Tabernakel eingefügt; Gläubige müssen den Weg seitlich verlassen, um die jeweilige Türe zu öffnen und das farbenprächtige Relief zu betrachten.
    Wir verlassen den Kreuzweg hinter Station IX, geraten kurzzeitig und fälschlicherweise in eine „Jägerfalle“ und ziehen bei stärker werdendem Regen den Berg hinauf, lassen allerdings das Gipfelkreuz des Iberges linker Hand erhöht liegen.Bei Kilometer neun verlieren wir in einem kleinen Kahlschlaggebiet den Weg unter den Füßen und krauchen regennass durch’s verwüstete Gelände.Wir lassen uns nicht „unterkriegen“, in einer trockenen Bushaltestelle vor St. Cyriakus in Bruchhausen eröffnet sich uns dann das Motto des Tages:
    „Gute Laune im Sauerland!“
    Im Nieselregen ziehen wir weiter, die altbewährte Beschwörungsformel. „Gleich kommt die Sonne raus“ singend und als wir das Gutscafé Rosenbogen im Bruchhauser Schloss erreichen, können wir (Gottseidank!) schon wieder draußen unter dem Schirm sitzen.
    Das Gutscafé, indem wir einen herzhaften, kleinen, aber warmen Eintopf zu uns nehmen, ist Teil von Schloss Bruchhausen.
    Beim Verlassen des Geländes erfreut und erheitert uns ein überklebtes Schild, das den Montag als ehemaligen Ruhetag ausweist.
    Ein schmaler Pfad durchschneidet die Serpentinen der Auffahrt zum Eingang ins NSG Bruchhauser Steine, auch Zubringerweg zum berühmten Rothaaarsteig.Das Museum "Nationales Naturmonument Bruchhauser Steine" bietet einen kleinen, aber feinen Überblick über die geologischen, biologischen und historischen Besonderheiten des NSG. Wir sind Wanderer, haben mal wieder wenig Zeit im Gepäck, oder ist es eher die mangelnde Geduld?
    Ich fege nur kurz durch die Räume, schieße einige Fotos und wir bezahlen den Eintritt von 5,50 € p.P., nachdem wir es uns nicht verkneifen konnten, anzufragen, ob wir als „Durchwanderer“ nicht ohne Ticket passieren dürfen.
    Müdes Lächeln.
    Wir könnten uns auch einige Meter vor der Ampel in den Wald und hindurch schlagen, aber wir wollen nicht übertreiben und zahlen brav unseren Obolus.
    Kurz darauf erleben wir etwas Einzigartiges.
    Nicht die Bruchhauser Steine als felsgewordenes Naturereignis sind gemeint, sondern die Masse an Menschen, die hier plötzlich ameisengleich den Berg von mehreren Seiten emporkrabbeln und sich a l l e vor und auf dem Feldstein versammeln.
    Sowas kennen wir „Waldläufer“ gar nicht mehr.
    Wo kommen die alle her?
    Irritiert kämpfen wir einen inneren Kampf und diskutieren kurz, ob es unseren Reiseeindrücken ernsthaft schadet, wenn wir
    n i c h t oben auf dem Gipfel am Kreuz gekratzt haben. Es ist beileibe keine Faulheit, die uns dann wirklich davon abhält, diese letzte Höhe zu besteigen.
    Wir ergreifen die Flucht.Gesagt werden muss aber schon, dass die Felsen eindrucksvoll sind, dass sie prächtige Steinmonumente in der Landschaft mit fabelhaften Ausblicken ins Hochsauerland darstellen.
    Schade, dass dies sehr viele Menschen wissen.
    Eines Rätsels Lösung erschließt sich bald in Form des Wanderparkplatzes „Vesperhütte“, denn bis hierhin können die Besucher sich in ihren Fahrzeugen bewegen und "zwei Meter weiter oben“ als Wanderer ankommen.
    Lässt uns jetzt kalt, denn „zwei Meter weiter“ im Wald ist es wieder so gewohnt einsam, dass wir bald auf unzertretene Rehspuren stoßen.
    Wir sind -ausschließlich heute- in Nord-Süd-Richtung unterwegs, die Wege sind ausgebaut, die Pfade erkennbar, die Steigungen vergleichsweise moderat.
    Unter unseren Wanderschuhen der „Rothaarsteig“ und der „Uplandsteig“. So nähern wir uns auf prominenten Wegen flott dem geschichtsträchtigen „Richtplatz“, an dem wir auf einem modernistischen Bank-Ensemble kurz rasten.
    "Knapp 1 km südsüdwestlich des Hoppernkopfgipfels liegt oberhalb des Quellbereichs der Schmala ein ehemaliger Richtplatz des Kurkölner Gogerichts. Er befindet sich direkt südöstlich der Landesgrenze auf hessischem Gebiet bei 762,6 m Höhe (statt 800 m Höhe laut Inschrift am dortigen Gedenkstein).
    Inschrift der Bronzetafel des Gedenksteins:
    „Hier, im ehemals kurkölnisch-waldeckischen Grenzgebiet befand sich seit dem 13. Jhd. eine Gerichtsstätte des kurkölnischen Gogerichtes und Amtes Medebach. Als Richter amtierten damals die von Gaugreben, deren Name aus ihrer Amtbezeichnung als Gograf abgeleitet ist.“ (Wiki)
    Wie wichtig es sein kann, einmal vom geplanten Wege ab und eine Ecke weiter zu gehen, erfahren wir, als wir bei Kilometer 20,2 trotz der einsetzenden Erschöpfung einen kleinen Abstecher zu einem nur in der Karte beschilderten Aussichtspunkt wählen.
    Vor einem traumhaften Ausblick übers Fichtenland steht wie gewachsen eine Bank am Hang. Eines von diesen neuartigen, ergonomisch geformten „Baumelbein“-Modellen, die den Ruhenden in den Himmel träumen lassen, wenn nicht, wie in unserem Fall, nach etwa drei Minuten kontemplativer Meditation und Staunen, der Himmel erneut die Schleusen öffnet und wir die Idylle fluchtartig verlassen.
    Kurzer Fotostop am Gipfelkreuz des Langenberges, mit 843 Metern als NRWs höchster Berg ausgewiesen, in herber Konkurrenz -wie uns erzählt wird- zu dem ungleich bekannteren Kahlen Asten bei Winterberg, der es nur auf schlappe 841 Meter bringt.Der Regen lässt nach und unser „Montagsglück“ bleibt uns hold, als wir die Hochheide-Hütte (805 hm) bei Kilometer 24 erreichen. Eigentlich schon ab achtzehn Uhr geschlossen, hat sich der Hüttenwirt mit zwei Streckenwanderern, die hier schon vor Stunden gestrandet sind, verplaudert und wir laben uns mit Frischgezapftem, bekommen auch unsere Wasservorräte coronascheu aufgefüllt, so dass wir anschließend beruhigt in den ungewissen Abend starten können.
    Das Bier, auch das alkoholfreie, aus Westheim ist übrigens köstlich.
    Ein Lob auf die kleinen, regionalen (nicht nur) Brauereien.
    Der Abend nähert sich und die Verblauung der Bergketten ist in der untergehenden Sonne ein berührendes Schauspiel, das wir auch in Form luftperspektivischer Photographien festzuhalten versuchen."Das Wanderziel im benachbarten Niedersfeld!
    Die aus Naturholz gebaute Hütte bietet Ihnen eine erfrischende Pause in 805 m Höhe, keine drei Kilometer vom höchsten Berg des Sauerlandes entfernt, dem 843,5 Meter hohen Langenberg.
    Frische Delikatessen aus der Küche erwarten Sie an einem der schönsten Plätze im Hochsauerland. Zum Beispiel: leckere regionale Speisen, Omas Landkuchen, frische Waffeln oder einen guten Kräuterlikör und Westheimer Bierspezialitäten.“ (meine-gastronomie-willingen.de)
    Die Wirtsleute der Hütte können endlich in den Feierabend starten und fahren, als wir einen Wiesenweg zum NSG Neuer Hagen, der eigentlichen Hochheide, hinaufsteigen, mit ihrem Auto zu Tal.
    Blicke zurück in die Abendstimmung über der Hütte hinaus begleiten uns zunächst auf unserem Weg zum nächsten „großen“ Ziel, dem CLEMENSBERG.
    Es sei nur soviel verraten, dass uns der Berg wegen seines Namens nahesteht, ja, wir der Route sogar wegen IHM den Verlauf an dieser Stelle gegeben haben.
    So richtig ans Herz wächst ER uns, als wir am Fuße SEINES Gipfelkreuzes in ordentlich auffrischendem Wind weit über das Land schauen.
    Südlich, direkt vor unseren Augen, liegen der riesige Krater des Diabas-Steinbruches und das dahinter stehende Werk.
    Der Ort, an dem wir stehen, wird auch „neuer Clemensberg“ benannt, weil der alte Berg dem Krater durch Abtragen weichen musste.
    Möglich, dass sich auch an diesem Hotspot oft die Menschen tummeln, jetzt, kurz vor halb acht am Montagabend, ist die Kuppe menschenleer und wir genießen die windige Einsamkeit.
    Der Endspurt des Tages zieht sich, auf schlottrigem Wege dem Rothaarsteig folgend, über eine wunderschöne, leicht dämmrige Heidelandschaft an dem Zaun des Steinbruchs entlang.
    Zweimal stoßen wir auf fingerhutförmige Bunker, die wohl irgendwie den Sprengungen im Steinbruch geschuldet sind.
    Unser Ziel naht, als auch der Uplandsteig wieder unter unsere Füße findet: Die Hoppeckequelle am nordöstlichen Rand des Clemensberges.
    Ebenso wie die Elper Hirtenwiese ist auch diese „kleine Oase“ (Komoot) als Schlafplatz ein Produkt von Phantasie und Hoffnung.
    Im Luftbild zuvor als Idylle deklariert, steuern wir tatsächlich auf ein in der Realität angesiedeltes Refugium zu.
    Wir nehmen an, dass die Grenze des NSG hinter der Quelle liegt, da erst dort ein Schild darauf verweist. Die Quelle liefert klares, kühles Wasser, mit dem wir uns erfrischen.
    Drei Bänke stehen im Halbkreis, hinter der einen findet sich ein halbwegs waagerechtes Stückchen Wiese, auf dem wir unser Zelt aufstellen.
    Ganz diskret versucht es sich an der Bank zu verstecken, ohne Erfolg allerdings, denn die plötzlich (schon wieder!) im Schwall auftauchenden Gebirgsradler staunen nicht schlecht, sind aber zu schnell um großartig zu reagieren.
    Uns zwackt das schon, aber nach einer Weile kehrt wieder Ruhe ein und wir widmen uns dem Abendbrot, heute auch mit Käse „Alter Schwede“.
    MannMannMann: „Alter Schwede!"
    Im Gebüsch ein munteres Fitispaar, mehr Unterhaltung braucht es nicht.Ruhige Nacht.Danke!

    • 4. August 2020

  • Chris Walk

    Wunderschön beschrieben, danke😻
    Und frei nach Johannes Oerding : "Ich fang an mit dem Anfangen, hör auf mit dem Aufhören" habt ihr alles richtig gemacht, super👌👏

    • 4. August 2020

Dir gefällt vielleicht auch

Goldene Zeiten – Wanderherbst im Schmallenberger Sauerland
Wander-Collection von
Schmallenberger Sauerland
Bike Arena Sauerland: Per Mountainbike durchs Land der 1000 Berge
Mountainbike-Collection von
Sauerland Tourismus
Pure Wanderlust – Tagestouren im Sauerland
Wander-Collection von
Sauerland Tourismus
Genießen, erleben, auspowern – Radfahren im Sauerland
Fahrrad-Collection von
Sauerland Tourismus
Das Mountainbike-Paradies: Ferienregion Winterberg-Hallenberg
Mountainbike-Collection von
Ferienwelt Winterberg
Über die Kämme des Rothaargebirges
Wander-Collection von
komoot
Rennradtouren im Hochsauerland/Rothaargebirge
Rennrad-Collection von
TOUR Magazin
Auf der GeoRadroute Ruhr-Eder durch das Rothaargebirge
Fahrrad-Collection von
Sauerland Tourismus
Sauerland: Drei Tage mit BIKE auf dem Rothaarsteig
Mountainbike-Collection von
BIKE Magazin