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DiDo Schropa

Alpe-Adria2014 #4: Pontebbana am 17.09.2014 (I)(Alpen)

Alpe-Adria2014 #4: Pontebbana am 17.09.2014 (I)(Alpen)

09:12
86,2 km
9,4 km/h
440 m
620 m

Tourenverlauf

Start
153 m
3,61 km
6,50 km
8,71 km
20,6 km
27,6 km
33,5 km
36,3 km
39,0 km
42,6 km
44,5 km
46,1 km
46,9 km
49,0 km
51,4 km
54,0 km
55,3 km
56,8 km
58,1 km
60,1 km
61,7 km
62,9 km
63,4 km
64,5 km
65,1 km
66,4 km
67,0 km
67,9 km
68,4 km
69,2 km
70,5 km
71,3 km
72,0 km
72,8 km
73,9 km
75,1 km
76,0 km
76,7 km
77,6 km
80,5 km
81,8 km
82,5 km
84,0 km
86,2 km
Ziel

Tourenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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DiDo Schropa war mountainbiken.

17. September 2014

Kommentare

  • DiDo Schropa

    Mi, 17.09.2014 Velo Kanaltal
    heiter, 22°, 86 km mit 430 m auf und 600 ab in 7:17 (12), 340 Fotos (3,9)
    Durch die Altstadt von Villach und an flussbegleitend an der unteren Gail aufwärts. Dann meist ansteigend mehr oder weniger parallel zur Bahnstrecke Villach-Udine bis zum Grenzübergang hinter Arnoldstein, zum Schluss auf der Straße mit 4% Steigung. Den offiziellen Radweg, der mit etwas auf und ab am Hang entlang führt, kenne ich bereits. Daher jetzt auf der mäßig befahrenen Straße bis kurz vor Tarvisio. Unmittelbar hinter dem kurzen Tunnel beginnt nun der Radweg auf der ehemaligen Trasse der Pontebbana-Bahn (eröffnet 1879, als Radweg Zug um Zug ab 2006). Die Bahn wurde in den 1990er Jahren auf einer Strecke von etwa 50 km fast komplett neu trassiert und verläuft bis auf das kurze Stück am Bahnhof Pontebba nahezu komplett im Tunnel. Die 50 km der ehemaligen Strecke sind auf 35 km zum Radweg umgebaut (IT 6.01). Im oberen Streckenabschnitt zwischen Tarvisio und Pontebba verläuft er nach Überquerung eines flachen Passes im hier noch recht weiten Tal.
    Der untere Abschnitt (ca. 25 km) jenseits der gewaltigen Bahnhofsbrache von Pontebba ist dagegen der spektakulärste Radweg, den ich jemals gefahren bin. Mit einem nahezu konstanten Gefälle führt die Strecke mal am linken, mal am rechten Hang entlang und besteht nahezu ausschließlich aus Kunstbauten: über 10 Tunnel (die längeren heute beleuchtet) etliche Viadukte, Lawinen-Galerien, Anschnitte mit Stützmauern. Da die Strecke erst in den 1990er Jahren stillgelegt wurde, ist auch eine Vielzahl von Bahnhäfen und Streckenwärterhäuschen erhalten. In Chiusaforte quert die Bahn mit einer Sequenz Tunnel - Viadukt - Tunnel das Kanaltal.

    • 7. November 2017

  • DiDo Schropa

    Immer wieder wunderbare Aussichtspunkte auf das canyonartige Kanaltal mit dem Fluss Fella. Der Talgrund besteht fast ausschließlich aus dem breiten Schotterbett des Flusses, in dem er sich gelegentlich einen neuen Weg sucht. Am Rand, teils auf Stelzen, die Staatsstraße 13. Dazu die Autobahn A23 Kärnten - Friaul, die ebenfalls ausschließlich aus Kunstbauten besteht: Stelzen und Brücken sowie Tunneln - eine gewaltige Betonorgie mit Spaghetti-Anschlussstellen. In Dogna führt die Autobahn knapp an der Kirchturmspitze vorbei.
    Nachdem mir immer wieder die Kinnlade runtergefallen ist, erreiche ich viel später als gedacht (wegen der vielen Fotostopps) das Ende des Bahntrassenweges am ex-Bahnhof Resciutta und 2 km weiter das Quartier in Moggio am Ende dieser Königsetappe. In dem kleinen Hotel gibt es Teigwaren mit Gemüse aus dem eigenen Garten.
    Die Pontebba-Bahn sollte eigentlich Kärnten mit Triest auf österreichischem Gebiet verbinden. Nach der Abtretung des westlichen Teils von Friaul an Italien 1866 wurde die Bahn dann als Verbindung zum italienischen Netz in Udine hergestellt und 1879 eröffnet. Sie wurde immer wieder von Naturkatastrophen, zuletzt durch das Erdbeben von 1976 beschädigt. Daher wurde der nördliche Teil der Strecke völlig neu trassiert.

    • 7. November 2017

  • Ruediger Scholz

    Das ist ja mal eine super Strecke...besonders die Tunnel...

    • 8. November 2017

DiDo Schropa

Alpe-Adria2014 #4: Pontebbana am 17.09.2014 (I)(Alpen)