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Alpenpanorama vom Chasseral

162 km
-- km/h
3 440 m
3 420 m

Tourenverlauf

Start
39,8 km
Der Nordanstieg zum Col du Chasseral hat alpinen Charakter
Kurz vor der Senke kommt unser Ziel in Sicht, der Sendemast auf dem Mont Chasseral
40,5 km
Ein Minipass führt zur Senke vor dem Col du Chasseral
41,2 km
Nach der Senke kommt die letzte Rampe zum Col du Chasseral
Die Schlussrampe zum Col du Chasseral ist komplett unbewaldet
42,8 km
Die Passhöhe des Col du Chasseral ist erreicht
Die Stichstrasse zum Sendemast zweigt am Col du Chasseral ab
44,4 km
45,6 km
Ausblick vom Chasseral Sendemast über das Schweizer Seeland
Der Sendmast hat eine Aussichtsplattform mit 360°-Panorama
47,0 km
Blick über Seeland, im Hintergrund der Alpenkamm
47,9 km
Die Stichstrasse führt direkt zum Sendemast mit durchgehendem Panorama
102 km
126 km
Nach dem Abstecher auf die höchste Jurakette zurück am Doubs
151 km
Nach dem Abstecher endet die Tour auf den Weideflächen der Franche-Comté
162 km
Nach der langen Tour wartet ein wohlverdientes Erfrischungsgetränk in Goumois
162 km
Ziel

Höhenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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Gemacht von Cycling Adventures

23.12.2017

Kommentare

  • Cycling Adventures

    Der Jura fristet ja zu Unrecht ein Schattendasein neben seinem grossen und berühmten Gegenüber, den Alpen. Doch doch, der Alpenkamm ist schon imposant anzusehen. Und dazu eignet sich diese Runde hervorragend. Denn der Jura ist der perfekte Balkon, um sich 250 Kilometer Alpenkamm reinzuziehen.
    Also führt die Runde erstmal in die Schweiz. Beim Jura ist es einfach: die höchste Kette liegt an der Grenze zum Schweizer Mittelland, wo durch die tektonische Verschiebung etwas im Weg stand, nämlich die Alpen. Je weiter man Richtung Frankreich geht, umso mehr flacht das Mittelgebirge ab. Bedeutet: wir müssen vom Doubs unten weiter hochklettern als bei den Runden Richtung Frankreich. Man wählt daher vorzugsweise die normale Strasse Richtung Saignelégier, um den kalten Beinen einen gleichmässigen Anstieg zu gönnen. Dort erreicht man ein welliges Hochplateau auf ca. 1000 Metern Höhe. Auf diesem kommt man flott voran und erhascht bereits immer mal wieder Blicke auf den Sendeturm des Mont Chasseral, unserem ersten Ziel.
    Man muss lediglich noch den Mont-Crosin wegdrücken, mit 1'200 Metern die zweitletzte und somit zweithöchste Jurakette. Von dieser Seite ist der Anstieg kurz. Die andere Seite ist des Mont Crosin glänzt mit kompletter Kurvenabstinenz. Bedeutet: Man kann es richtig krachen lassen hinunter nach Saint-Imier.
    Hier geht es durch die Talsenke, bevor der Anstieg zum Mont Chasseral beginnt. Dieser ist dreigeteilt: der erste Abschnitt zum Col des Pontins, von dort bis zum Col du Chasseral und zum Schluss die Kammstrasse hoch zum Sendeturm.
    Zuerst also hoch zum Col des Pontins. Das ist ein ziemlich ätzender Abschnitt: recht steil, dichter Wald, kaum Kurven und teilweise viel Verkehr. Da muss man durch, man wird später reichlich belohnt werden. Denn vom Col des Pontins zweigt man auf eine kleine Strasse hoch zum Col du Chasseral ab. Auf dieser Strasse kommt schon fast Hochgebirgscharakter auf. Der Wald lichtet sich zunehmend, man fährt duch Weidegebiet und hat einen herrlich weiten Blick über den Richtung Frankreich abflachenden Jura. Kurz vor der Passhöhe fährt man durch eine komplett unbewaldete Senke mit Blick auf den imposanten Sendmast und nimmt die letzte Rampe hoch zum Pass. Hat man diesen erreicht, hat man - passende Wetterverhätltnisse vorausgesetzt - schlagartig Ausblick über das Schweizer See- und Mittelland und den sich dahinter aufbauenden Alpenkamm. Grossartig und einmalig. Man sollte es daher nicht unterlassen, diese Aussicht auf der Stichstrasse zum Sendemast länger zu geniessen und diese zusätzlichen Höhenmeter unter die Räder zu nehmen und allenfalls noch eine Kaffeepause im Bergrestaurant einzulegen, um sich dieses Schauspiels zu erfreuen.
    Vom Pass geht es in einer rauschenden Abfahrt Richtung Bielersee, aber nicht bis an dessen Ufer, sondern nur bis auf das Plateau de Diesse, durch welches man zügig zur Taubenlochschlucht gelangt, welche die erste Jurahügelkette durchschneidet. Diese Schlucht ist eine wichtige Verkehrsachse, so dass man auf den folgenden Kilometern etwas lärmtolerant sein muss. Es hat zwar einen durchgängigen Radstreifen, also völlig unproblematisch. Aber man teilt sich die Hauptstrasse mit den Autos und sie führt durch einige Tunnels.
    Ab Péry wird es dann wieder ruhig und man rollt nach Sonceboz, wo man nur wenig Höhe gewinnen muss, um über den Col de Pierre Pertuis die zweite Jura Hügelkette zu überwinden.
    Die folgenden Abschnitte sind nicht zu unterschätzen, denn es folgt ein ständiges Auf und Ab und man hat schon einiges in den Beinen. Ab Tavannes geht es hoch nach Bellelay, ein Zentrum für Pferdezucht, weshalb man auf den Weiden rundherum viele Pferde erblickt. Die Szenerie ändert sich aber abrupt und überraschend, denn es wartet ein weiteres Highlight dieser Tour. Auf der Abfahrt von Bellelay nach Undervelier geht es nach einer scharfen Linkskehre in das enge Tal der Sorne. Eine enge, wilde Schlucht, durch den Bach in den Kalkstein gefressen. Ein toller Film der sich hier auf der Abfahrt abspielt.
    Ab Glovelier folgt ein langer und zäher Anstieg auf der breiten Hauptstrasse. Hier empfehle ich eine Abweichung zum Track: Es gibt einen Radweg ab Glovelier, wo man viel ruhiger und abwechslungsreicher fahren kann. Auch wenn da ev. ein paar zusätzliche Höhenmeter warten, ist das eine deutlich angenehmer zu fahrende Variante.
    In Prinzip kann man nun direkt über Saignelegier zurück nach Goumois fahren. Wer noch etwas in den Beinen hat, sollte bei Montfaucon runter zum Doubs fahren. Ein steile und serpentinenreiche Abfahrt, welche zu dem malerisch gelegenen Soubey führt. Hier lohnt sich eine weitere Kaffee- und Kuchenpause mit Blick auf den Fluss, um sich für den letzten Aufstieg zu stärken. Über eine sehr einsame Nebenstrasse klettert man zum Hochplateau von Indevillers, bevor es zum letzten Mal runter geht nach Goumois, zurück an den Doubs.
    Eine anspruchsvolle, landschaftlich äusserst abwechslungsreiche Tour, welche sich in keiner Weise vor einer Alpentour verstecken muss.

    • 23.12.2017

  • Cycling Adventures

    Diese uns weitere Touren ab vom Mainstream fahren wir in unserem Cycling Adventures Jura Trainingswochenende.
    jura.cycling-adventures.org

    • 09.02.2018

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