Cycling Adventures hat diesen Ort mit komoot entdeckt!

Entdeck auch du mehr von der Welt da draußen!

Bergige Trebbia- und Avetotal Runde

168 km
-- km/h
2 720 m
2 690 m

Tourenverlauf

Start
34,8 km
Ausblick vom Passo la Forcella auf dem Hinweg
44,2 km
Herrlich einsame Strasse - nebeneinander Fahren kein Problem
Blick auf den tigullischen Golf auf dem Aufstieg nach Barbagelata
45,9 km
45,9 km
Schön zu sehen ist die spezielle Lage von Sestri Levante am Ende des tigullischen Golfes
72,2 km
89,4 km
96,4 km
Auf der Panoramica Cerignale: kein Verkehr und viele tolle Ausblicke
101 km
Kurz vor dem Passo Monte Vero
110 km
135 km
164 km
Zum Abschluss ist die Fahrt über Leivi Panoramica Pflicht
168 km
Ziel

Tourenprofil

Keine Auswahl

Geschwindigkeitsprofil

Keine Auswahl

Cycling Adventures war Rennrad fahren.

13. September 2017

Kommentare

  • Cycling Adventures

    Müsste ich mich für die schönste der unendlich vielen Touren ab Chiavari entscheiden, würde die Wahl auf diese Tour fallen. Ich weiss nicht, wie oft ich sie schon gefahren bin, trotzdem bin ich jedes Mal wieder tief berührt von der landschaftlichen Schönheit und der Ruhe im Hinterland. Es ist aber nicht nur das. Eine gute geplante Tour hat eine Dramatik, eine Geschichte. Die richtigen Anstiege kommen zur richtigen Zeit, die landschaftlichen Abwechslungen dann, wenn man etwas müde wird, und die Pausen dann, wenn man etwas Stärkung für den nächsten Abschnitt braucht. Bei dieser Tour stimmt alles, ich versuche es euch zu beschreiben:
    Ein Kaltstart in eine Tour ist nie besonders angenehm. Das ist hier nicht der Fall, man fährt lange nur leicht ansteigend ins Val Sturla, in Borzonasca beginnt dann der lange Anstieg zum Passo la Forcella. Kein anderer Pass bietet hier einen einfacheren Zugang zum Hinterland. Über 15km steigt die Strasse bei oftmals nur 4% Steigung an. Gerade wenn man eine Woche in Chiavari ist, ist es einfach eine Wohltat, hier entspannt hochzukurbeln, zu schwatzen und die langsam an Intensität gewinnende Sonne zu geniessen. Und je höher man kommt, umso schöner die Ausblicke, siehe das beschriebene Highlight.
    Nach dem Pass verliert man kaum an Höhe und fährt durch ein karges Hochtal zum Passo Scoglina und von dort auf der herrlichen Strasse nach Barbagelata, welche bei guten Sichtbedingungen umwerfende Blicke aufs ligurische Meer bis nach Korsika bietet. Unvergesslich.
    So gelangt man nach einer anspruchsvollen Abfahrt recht einfach ins Alta Val Trebbia nach Montebruno. Knappe 20 Kilometer fährt man talabwärts, kann es gut laufen lassen und geniesst die Fahrt entlang diesem schönen Fluss auf der touristisch recht bekannten SS45.
    Nach Kilometer 60 sollte man Ottone nicht rechts liegen lassen. Ab hier wird es sehr, sehr einsam und der Ort eignet sich ideal, um sich auf die nächste Etappe vorzubereiten.

    • 2. Februar 2018

  • Cycling Adventures

    Auch hier zeigt sich das Profil wieder ideal: Nach der Pause geht es noch ein Stück flussabwärts, dann verengt sich das Tal und man klettert kurz, um über eine toll gebaute Strasse hoch über dem Fluss zu fahren. Nach der Ortschaft Ponte Organasco gilt es aufzupassen. Nur zu gern würde man es bis runter an den Fluss sausen lassen, aber die Abzweigung rechts nach Cerignale und die Panoramica Cerignale darf man nicht verpassen, sonst macht man ein paar extra Höhenmeter.
    Jetzt geht es länger bergauf auf dieser Panoramastrasse. Man erklimmt den Bergrücken zwischen Aveto und Trebbiatal. Was einem auf der Fahrt auf dieser teilweise sehr ausgesetzten Strasse landschaftlich geboten wird, ist einfach grossartig. So ein intensives Naturerlebnis findet man selten.
    Plötzlich gelangt man an eine überdimensional grosse Kreuzung und könnte rechts wieder runter nach Ottone und gleich nochmals eine Runde anhängen oder aber links auf die Panoramica Orezzoli. War es bisher schon einsam, wird es jetzt nochmals abgeschiedener, einsamer, wilder. Der Autocounter wird hier wohl kaum in den zweistelligen Bereich kommen. Es ist eine recht anspruchsvolle Strecke, keine langen Anstiege, aber viel Hoch und Runter und man hat bereits über 100km in den Beinen.
    Unten im Avetotal kommt eine zähe Strecke bis Rezzoaglio. Gerne kehrt man daher in diesem etwas grösseren Ort in einer der Bars ein um sich für den letzten Abschnitt zu wappnen. Es geht nochmals ein Stück hoch und einige Kilometer weit, bis man wiederum am Passo la Forcella ist.
    Man kann nun mehr als 30 Kilometer bis runter an die Küste fahren, aber um diese grandiose Tour standesgemäss abzuschliessen, sollte man ab Carasco noch zur Panoramica di Leivi hochfahren, um dann mit Blick auf den tigullischen Golf mit einem dicken Grinsen im Gesicht runterzugondeln und am besten auf der Piazza Mazzini einen Aperitivo trinken zu gehen.

    • 2. Februar 2018

Dir gefällt vielleicht auch