komoot hat dieses Outdoor-Abenteuer mit komoot geplant!

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komoot

Tag 1: Etna Gipfel – Tanz auf dem Vulkan

Tag 1: Etna Gipfel – Tanz auf dem Vulkan

Schwer
07:47
75,9 km
9,7 km/h
2 820 m
3 210 m
Schwere Mountainbike-Tour. Sehr gute Kondition erforderlich. Fortgeschrittene Fahrtechnik notwendig. Auf einigen Passagen wirst du dein Rad vielleicht schieben müssen.

Tourenverlauf

© OSM

Piazza Umberto

Mountainbike-Highlight

5,28 km
© OSM

Spuren des Vulkans

Mountainbike-Highlight

18,9 km
© OSM

Crateri Silvestri

Mountainbike-Highlight

19,6 km
© OSM

Etna-Seilbahn Talstation

Fahrrad-Highlight

33,7 km
© OSM

Landunter

Mountainbike-Highlight

75,9 km
© OSM

Agriturismo Corte Aragonese

Mountainbike-Highlight

Wegtypen

Singletrail: 21,0 km
Weg: 8,41 km
Zufahrtsweg: 185 m
Nebenstraße: 4,65 km
Straße: 41,6 km

Wegbeschaffenheit

Alpines Gelände: 4,78 km
Naturbelassen: 6,92 km
Loser Untergrund: 17,2 km
Kies: 565 m
Befestigter Weg: 6,02 km
Asphalt: 38,9 km
Unbekannt: 1,53 km

Wetter

komoot hat eine Mountainbiketour geplant.

9. März 2018

Kommentare

  • komoot

    Vor dir liegen 1500 knackige Höhenmeter. Heute geht’s zum ersten Mal hoch auf den Etna. Du beginnst mit der Südseite. Und du tust gut daran, warme Klamotten mitzunehmen, auch wenn es unten noch angenehm warm ist: Vor allem oben in den Bergen kann es empfindlich kalt werden. Packe warme Sachen zum Überziehen ein, dann musst du nicht frieren und kannst später auch die Abfahrt genießen.

    Vielleicht gönnst du dir noch einen Kaffee im Ausgangsort Zafferana Etnea. Dann geht es aber wirklich los. Langsam aber sicher pedalierest du Kehre um Kehre den Pass hinauf und genießt die wunderbare Aussicht und die immer skurriler werdende Landschaft, die vom Vulkangestein geprägt ist. Je höher du kommst, desto markanter zeigt sich die Lavawüste. Es gibt kaum große Bäume und man kann beinahe die beängstigende Stimmung nachempfinden, die einst beim letzten Ausbruch des Ätna geherrscht haben muss. Immer wieder kreuzt du eine offensichtlich besonders „frische“ Spur der Verwüstung. 1991 war der letzte richtig große Ausbruch des Vulkans, der allerdings nach wie vor äußerst aktiv ist und immer wieder mal „aufstößt“. Noch immer ist der Lavastrom von damals tiefschwarz – eine auf den ersten Blick nach wie vor tote Spur der Verwüstung. Erst bei genauerem Hinsehen entdeckt man, wie die Natur und das Leben langsam zurückkehren. Das Ergebnis ist skurril, aber dennoch wahnsinnig spannend, beeindruckend und kontrastreich. Tiefschwarzes Lavagestein gepaart mit dem frischen Grün der verschiedenen Gräser und Büsche und dem rostfarbenen Laub des Herbstwalds an jenen Stellen, die schon etwas länger vor dem frischen Lavafluss verschont wurden. Hin und wieder stößt du auf verlassene Häuser oder deren Überreste: Teilweise schauen nur noch die Dächer ehemaliger Unterkünfte aus dem Boden hervor. Der Rest ist begraben unter meterdickem Lavagestein.

    Oben angekommen begrüßt dich das touristisch anmutende Restaurant an der Talstation der Etna Bergbahn. Egal. Auch auf dem Ätna bekommst du, wie eigentlich überall in Italien, super leckeren Kaffee! Warum also nicht eine kleine Pause zur Belohnung? Wenn du noch höher hinaus willst, empfehlen wir dir eine Fahrt mit der Gondel. Die bringt dich ruckzuck hoch auf 2500 Meter Höhe, von dort oben kannst du entweder auf sportlichem Singletrail oder auf super schneller Gravel Straße mit dem Bike zurück zur Talstation fahren. Die Fahrt mit der Gondel auf den Berg beschert dir eine actionreiche Abfahrt und ein tolles Extra-Abenteuer am Etna.

    Zurück an der Talstation folgt der eigentliche Lohn für den stundenlangen Uphill. Die nun folgende Abfahrt ist der Wahnsinn. Permanent diese Aussicht! Entweder hast du freien Blick hinunter zur Küste oder vor dir tut sich eine gruselige Lava-Landschaft auf. So oder so eine beeindruckende Kulisse. Sogar, wenn das Wetter nicht so mitspielt und es neblig-trüb ist. Dann wird die Stimmung umso mystischer.

    So langsam aber sicher kehrst du zurück in die Zivilisation. Biancavilla ist eine größere Stadt kurz vorm Ziel. Wenn du noch etwas kaufen willst, mach es hier. Denn das Agriturismo, das wir dir zur Übernachtung empfehlen, ist einsam an einer Landstraße gelegen, dort bekommst du weit und breit nichts. Die Kulinarische Empfehlung des Tages: Pizza. Da kann kein Italiener viel falsch machen…

    • 5. März 2018

  • crlnator

    Hallo zusammen,

    wann habt ihr denn die Tour gemacht? Geht diese Tour auch wetterbedingt Ende Dezember oder meint ihr zuviel Schnee, Kälte und schlechte Sicht? Danke vorab.

    • 18. Oktober 2018

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