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SGV: Eine Reise durch die Zeith - trotz Corona

02:04
9,59 km
4,6 km/h
210 m
220 m

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Jair war wandern.

25. Oktober 2020

Kommentare

  • Jair

    Selbst der Wettergott zeigte - wenigstens für kurze Zeit - ein Einsehen, als 7 nimmermüde Wanderer auf dem Dörrenbergplatz in Ründeroth der Dinge harrten, die da kommen sollten. Trotz der dringenden Empfehlung des Wanderführers und Autors hatten nicht alle Teilnehmer Stöcke dabei. Punkt 13 Uhr ging es los: zunächst über die kleine Wilhelmbrücke in Ründeroth, dann über einen schmalen Saumpfad entlang der Agger.
    Ründeroth ist lang. Das merkten wir, als wir nach Unterquerung der früheren Bundesstraße wohl noch 1 - 1,5 km durch allerdings stille Straßen laufen mussten. Die Agger musste ein weiteres Mal auf einer Holzbrücke überquert werden. Kurz danach erreichten wir den Sportbereich mit Fußball- und Tennisplatzanlage. Dann ging es aber wirklich los: Ein Pfädchen schwang sich hoch über der Agger einen Steilhang entlang. Trotz des nicht immer optimalen Wetters gab es hier sogar Spaziergänger mit ihren Hunden. Dann jedoch die Stelle, vor der der Wanderführer gewarnt hatte: ein steiler Abstieg in einen Siefen konnte sicher nur mit Stöcken bewältigt werden. Aber alles ging gut ab: die Teilnehmer kamen ohne Sturz an dem Bächlein an, das man auf Trittsteinen überqueren musste. Zum Glück gab es ein stabiles Geländer zum Festhalten.
    Die alte Wasserburg Haus Ley - heute landwirtschaftlich genutzt - war das nächste Highlight. Im Vorbeigehen bestaunten wir das alte Gemäuer.
    Nun setzte sich der Weg bis an die Autobahnanschlussstelle Engelskirchen fort. Leider wurde dadurch der Autolärm immer penetranter. Dafür bekamen wir aber am Waldrand bis nach Bellingroth einen wunderschönen, ungewöhnlichen Ausblick auf das Aggertal bis nach Ründeroth.
    Nach Bellingroth begann die Arbeit: ein Anstieg auf die Hänge der Hohen Warte sind immer mit Schweiß verbunden. Über schöne, wenn auch steile Waldwege erreichten wir schließlich die Kreuzung oberhalb von Forst. Ab hier kann man die Reste der einstmals bedeutenden Zeithstraße bewundern, die dieser Wanderung den Namen gab. Es handelt sich um einen uralten Handelsweg von Bonn nach Dortmund über die Höhen des Bergischen Landes. Nur ein einziges Mal senkte sich diese Straße ins Tal - nämlich ins Aggertal bei Ründeroth. Danach ging es wieder bergauf nach Marienheide.
    Ein paar hundert Meter weiter wurde unser Eindruck noch durch ein Straßenschild vertieft, das mitten im Wald steht und auf dem in alter Schrift "Alte Zeithstraße" vermerkt ist.
    Die Arbeit war an dieser Stelle getan. Es ging nur noch bergab, manchmal sehr steil, dann aber auf Asphalt.
    Gegen 15:30 Uhr erreichten wir Ründeroth wieder, bestaunten die alten Fachwerkhäuser abseits der Straße und fanden dann unsere Autos wieder.
    Wanderer und Wanderführer waren zufrieden, wenn auch etwas feucht.

    • 25. Oktober 2020

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