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Naturnahes Peenetal: Wanderung durch das Anklamer Stadtbruch

Mittelschwer
02:26
9,66 km
4,0 km/h
20 m
20 m
Mittelschwere Wanderung. Gute Grundkondition erforderlich. Leicht begehbare Wege. Kein besonderes Können erforderlich.

Tourenverlauf

Start
1,67 km
4,61 km
© OSM

Torfkanäle

Wander-Highlight

7,07 km
9,66 km
Ziel

Höhenprofil

Auswahl
Nichts ausgewählt – durch Klicken und Ziehen kannst du eine Auswahl erstellen

Wegtypen

Wanderweg: 5,96 km
Weg: 925 m
Nebenstraße: 442 m
Straße: 2,33 km

Wegbeschaffenheit

Naturbelassen: 1,35 km
Loser Untergrund: 3,57 km
Kies: 1,04 km
Befestigter Weg: 1,61 km
Asphalt: 2,09 km

Nützliche Tipps

  • Enthält Abschnitte auf denen Radfahren verboten ist

    Hier wirst du absteigen und schieben müssen.

Wetter

Geplant von KYOCERA Document Solutions

16.04.2018

Kommentare

  • KYOCERA Document Solutions

    Das 14,5 Quadratkilometer große Naturschutzgebiet ist Deutschlands größte Hochmoorfläche und Teil des Naturparks Flusslandschaft Peenetal. Es liegt südlich der Peenemündung direkt an der Westküste des Stettiner Haffs. Wo damals Torfabbau große Teile des Hochmoores zerstörte, kann man nach Jahren der Wiedervernässung eine einzigartige Moorlandschaft aus nächster Nähe erleben. Hier gibt es zu jeder Jahreszeit etwas zu entdecken, spektakulär ist die Kranichrast im Frühjahr und Herbst.

    Im 19. Jahrhundert erkannte die Anklamer Bevölkerung die Eignung des Hochmoores im heutigen Stadtbruch für land- und forstwirtschaftliche Nutzungen sowie für die Torfgewinnung. Die Moore wurden durch Gräben stark entwässert, was zu einer Sackung des Moorkörpers führte. Der Torfabbau erfolgte bis 1945 und führte zur Halbierung der ursprünglichen 500 Hektar Hochmoorfläche. Viele der Gräben sind heute im Zuge von Renaturierungsmaßnahmen wieder geschlossen und das Hochwasser von 1995 aus Richtung des Stettiner Haffs sorgte für eine natürliche Wiedervernässung. Den überwiegenden Teil des Schutzgebietes bestocken Bruchwälder, in den ausgetorften Bereichen wachsen Moorwälder mit Torfmoosen, Schnabelseggen und Birken. Auf dem Weg können Königsfarn, Gagelstrauch und Gilbweiderich bestaunt werden. 100 Brutvogelarten kommen im Gebiet vor, darunter Seeadler, Habicht, Wespenbussard, Kranich und Wendehals. Fischotter und Biber sind im Gebiet heimisch.

    Festes Schuhwerk ist im Moor generell zu empfehlen. In regenreicher Zeit sind Teile der Strecke (letztes Drittel) nur mit Gummistiefeln begehbar.

    • 28.03.2018

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