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Fat Albert

Lohmgrund, Großcotta, Spitzberg, Rottwerndorf. 27.03.2021 12:57

Lohmgrund, Großcotta, Spitzberg, Rottwerndorf. 27.03.2021 12:57

02:57
13,9 km
4,7 km/h
300 m
300 m

Tourenverlauf

Start
522 m
2,12 km
2,81 km
3,63 km
6,80 km
7,84 km
8,63 km
9,27 km
10,2 km
11,9 km
13,9 km
Ziel

Tourenprofil

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Fat Albert war wandern.

27. März 2021

Kommentare

  • Fat Albert

    Was für eine spannende und abenteuerliche Wanderung. 
    Von Wolfgang inspiriert ging es heute durch den Lohmgrund, an vielen alten Sandsteinbrüchen vorbei, auf den Cottaer Spitzberg. 
    Ab Rottwerndorf, an der ehemaligen Bahnstrecke Pirna-Großcotta entlang, führt der Weg durch alte verlassene Gehöfte, in einem standen sogar drei Autos im Gelände herum, ohne Nummer und zugewachsen. Man läuft direkt an unzähligen bis zu 20 Meter hohen Steinbrüchen vorbei, wobei manche Bruchstellen so frisch aussehen, als wären sie gestern erst gebrochen.
    In einigen ehemaligen Brüchen haben sich seit vielen Jahren Kleingärtner angesiedelt, auch kommt man immer wieder an lose verteilten Wohnhäusern vorbei.
    Endlich kommt das erste Highlight, der Tunneleingang in dem 1944-45 einige Kunstschätze der Dresdner Gemäldegalerie versteckt wurden. In einer großen Pfütze, genau davor, sitzt ein prächtiges Exemplar von einem  Feuersalamander. So einen habe ich schon ewig nicht mehr gesehen.😀
    Wenn es hier einen Tunneleingang gibt, muss der Zug 🚆 auch irgendwo wieder rausgekommen sein. Laut Beschreibung sind es nur um die 250 m. Ein Blick auf die Karte lässt eine Straße erkennen die Tatsächlich „Am Tunnel" heißt. Doch einen direkten Weg gibt es leider nicht. Na mal schauen, links vom Tunnel geht ein kleiner Pfad, steil nach oben, auf das Tunnelplateau. Also nichts wie hoch!
    Dann ein Stück über's Feld und über die Straße (nach Dohma) und schon ist da ein tiefer Grund zu sehen. Diesen ein Stückchen nach unten und wieder zurück, und man steht tatsächlich vor dem, komplett zugemauerten, Tunnelausgang.
    Nirgends ist ein Hinweis zu sehen nur die Jahreszahl 1893 am Schlussstein. Die Freude ist groß und Fotos werden geschossen.📸 Wieder zurück auf den geplanten Hauptweg kommt man unmittelbar an einem aktiven Sandsteinbruch vorbei. Beeindruckend ist, wie groß die raus gesprengten Quarter sind.
    Der Cottaer Spitzberg ist der Höhepunkt, im wörtlichen Sinne, mit seinem tollen Rundblick.
    Nach einem Abstecher zur Cottaer Kirche und dem Schloss, 🏰 welches gerade neu saniert und als Wohnhaus mit diversen Wohnungen ausgebaut wurde, geht's abwärts zurück nach Rottwerndorf.

    • 30. März 2021

  • Wolfgang Berger

    Einfach klasse beschrieben und wieder die schönsten Fotos. Wie ich sehe, muss ich da noch einmal hin, denn den anderen Tunneleingang habe ich verpasst.

    • 30. März 2021

  • Uschi

    Wieder eine sehr interessante Wanderung und wunderschöne Bilder wie immer. Nach dem Frühstück haben wir deine Beschreibung gemeinsam studiert - einfach klasse.

    • 31. März 2021

  • Heinz Klocke

    Mit dieser Wanderung und Beschreibung hast du bei mir voll gepunktet. Der Rottwerndorfer Tunnel interessiert mich seitdem ich im Büchlein von Max Seydewitz "Wenn die Madonna reden könnte" über das Schiksal und die Geschichte dieses und vieler anderer Bilder gelesen hatte. Und eben auch um deren Auslagerung gegen Kriegsende. Und ich wollte mir das gerne mal ansehen. Mit Frank F. hatte ich darüber gesprochen und er könnte mir den Weg zeigen denn er kennt sich dort aus. Leider ist daraus noch nichts geworden. Schade, dass man den Tunnel nicht betreten kann. Es wäre doch toll sich vor Ort ein Bild von der Stelle zu machen, wo solche Weltschätze versteckt waren. Immerhin handelt es sich bei der Madonna etwa um die gleiche Stufe wie bei der Mona Lisa.
    Übrigens hatte ich nicht gewusst, dass die Bilder in einem Eisenbahntunnel lagerten. Ich hatte immer gedacht, dass es sich um einen alten Bergbau- oder Steinbruchtunnel handelt.
    Also danke für die Aufklärung und dem Zugewinn an Wissen.

    • 1. April 2021

  • Fat Albert

    😃 Danke, dass freut mich!
    Ich finde das Tolle an Komoot ist, Ideen und Anregungen zubekommen, von Orten und Touren, die man so wahrscheinlich nicht kennenlernen bzw. machen würde.
    Diese Tour war nun besonders schön, interessant und geschichtsträchtig.
    Wenn du willst, lade ich dich gern, noch einmal, zum Nachwandern ein.

    • 2. April 2021

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