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Anhänger Tour orbit360, #rideFAR180, Lukas Geiger (& Henry 11 Monate), 12:43:38

Anhänger Tour orbit360, #rideFAR180, Lukas Geiger (& Henry 11 Monate), 12:43:38

12:44
184 km
14,5 km/h
730 m
710 m

Tourenverlauf

Start
6,77 km
8,29 km
13,6 km
31,2 km
35,8 km
44,0 km
61,3 km
63,2 km
106 km
112 km
116 km
117 km
121 km
126 km
136 km
156 km
169 km
184 km
184 km
Ziel

Tourenprofil

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Geschwindigkeitsprofil

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21eljay und ORBIT 360 waren Fahrrad fahren.

31. März 2021

Kommentare

  • 21eljay

    Als ich die Aktion RideFAR gesehen habe, dachte ich direkt wie cool. Das müsste doch als Familien Tour gehen 😉. Nur, schaffe ich es so lange mit unserem gerade erst 11 Monate alt gewordenen Henry so eine Distanz zu fahren? Als Overnighter müsste es doch aber gehen, war dann doch etwas vom Wetter eingeschränkt. Ich hatte mich ziemlich zu Beginn schon für RideFar angemeldet und es meistens wegen des Wetters nicht gestartet. Wir machen fast täglich 1-2 Anhänger Touren und er ist total daran gewöhnt, aber mehr als 60 Km hatten wir bisher eher nicht gemacht.
    Also stand Plan A als Anhänger Tour und dementsprechend als Overnighter oder Plan B alleine fahren fest. Mit Baby ist es schon etwas aufwendiger sowas zu planen. Genügend Möglichkeiten für Pausen, wobei er nicht anspruchsvoll ist, und Einkaufsmöglichkeiten müssen gegeben sein. Flach sollte die Route möglichst auch sein, da es einen enormen Unterschied mit dem Zusatzgewicht ausmacht. Zudem sollte die Route nicht weit von zu Hause entfernt verlaufen, weil ich immer schnell wieder zurück sein wollte, wenn er keinen guten Tag hat oder etwas anderes uns dazu zwingen sollte. Er darf sich ja nicht quälen und für mein Unvermögen bestraft werden.
    So kam keine besonders schöne Runde zusammen bzw ich kannte fast alles davon. Es sollte aber um Henry gehen und meine Herausforderung war die Länge und die mentale Schwierigkeit sich nicht zu sehr um ihn zu sorgen, ob denn alles gut für ihn ist und ich ihn irgendwann nicht mehr genug bespaßen könnte. Wir beide verbringen sehr viel Zeit zu zweit, denn ich befinde mich in Elternzeit.
    Die starken Winde der letzten Wochen ließen uns weiterhin warten und ich sah mich schon alleine starten, doch es sollte eine Warmfront kommen und die Nächte mit den Temperaturen sahen auch vernünftig aus, daher haben wir die letzte Märzwoche anvisiert. Da der kleine Mann noch gestillt wird, war uns bewusst, dass meine Frau irgendwo während einer Pause dazukommen muss und mit ihm im Bus übernachten sollte. Ich wollte Biwakieren und hatte alles dabei, um es als self supported Event zu bestreiten.
    Die Route geplant, alle Sachen zusammen gesucht und gepackt. Da kommt mit Baby so einiges zusammen. Der Anhänger wiegt 19 Kg und der Henry 10 Kg, die restlichen Dinge wie Kochutensilien und der ganze Kram für uns beide nochmal geschätzte 10 Kg. Diese 40 Kg extra bin ich auch noch nie gefahren, aber ein guter Test für einen möglichen Radurlaub im Sommer???
    Nach dem Aufstehen gegen 7 Uhr und seiner täglichen Spiel- und Randalezeit sind wir doch erst gegen halb 10 Uhr gestartet. Zunächst über den Rhein in Richtung Köln an diesem entlang und auf der anderen Rheinseite von Köln aus zurück. Am Rhein gibt es viele Pausenplätze und immer etwas Interessantes für Henry. Geplant hatte ich mit der ersten Pause nach ca. 30 – 40 Km, unserer gewohnten Fahrzeit, er schlief aber fest und so drückte ich weiter aufs Pedal um Strecke zu machen. Als ich hörte, dass er wach ist und sah wie weit wir schon gekommen waren, plante ich den eigentlich ursprünglichen zweiten Stopp zur langen Mittagspause ein. Ich benachrichtigte meine Frau, da auch sie zu der Zeit Pause hatte und ihn zusätzlich stillen konnte. Wir vergnügten und auf unserer Decke im Baumschatten am Rhein unweit der Mondorfer Fähre und eines Spielplatzes und Henry hatte seinen Spaß mit dem Beobachten der Schiffe, gelegentlichen Flugzeugen, Kindern, Hunden und anderen Radfahrern. Ich kochte ihm seinen Mittagsbrei und wir spielten zusammen, während ich mich dabei etwas erholte. Die Mama kam für 40 Minuten dazu und wir genossen den schönen warmen Tag.
    Die weitere Streckenführung war etwas langweiliger vom Verlauf für die nächsten 30 Km bevor es auf den Siegradweg ging. Es war aber alles flach und Henry schläft nach dem ausgiebigen Spielen und Mittagessen immer also wollte ich wieder einige Kilometer sammeln. Auf dem Siegradweg ist es ähnlich dem Rheinradweg gut zu fahren, wenn nicht zu viele Menschen selbige Idee haben. Rastmöglichkeiten sind gar kein Problem und bei Kilometer 95 gab es wieder einen schönen Spielplatz, doch Henry war vermutlich von unserer Hausrunde so gelangweilt, dass er weiterschlief und ich demzufolge einfach weitergefahren bin.
    Mein Wasser neigte sich dem Ende zu und ich wollte in Hennef in den Supermarkt, welcher auf meiner geplanten Runde lag. Bis hierher hatten wir ca 110 Km geschafft und ich war richtig stolz auf ihn. Kurze Pause und zu unserem eigentlichen Ziel für heute dachte ich, aber er amüsierte sich mit dem Spielzeug im Anhänger und zauberte mit seinem Verhalten und chilligen Beinposen vielen entgegenkommenden Menschen ein Lächeln ins Gesicht. Zeitlich lief es so gut, dass wir nicht an meinem zuvor geplanten Punkt hielten, sondern an einem Spielplatz mit großer Liegewiese in Eitorf einige Kilometer weiter. Hier konnte ich seinen Abendbrei zubereiten und wieder ausgiebig mit ihm spielen. Interessanterweise waren Gleise mit fahrenden Zügen in unserer Sichtweite, sodass Henry diesmal an Zügen seine Freude hatte. Ein Blick auf die Uhr ließ mich überlegen, ob wir nicht doch noch heute die Tour beenden könnten. Zwar kommen die Höhenmeter erst jetzt in den kommenden Kilometern, aber es lief alles einfach nur toll mit Henry und nach einem Telefonat mit Mama wollte ich es versuchen.
    Meine Frau wollte mit dem Auto entgegenkommen und zur Sicherheit in der Nähe sein, oder Henry mitnehmen, falls der Kleine nicht im Anhänger für die Nacht einschlafen sollte. Bisher waren unsere Erfahrungen gemischt im Dunkeln mit ihm zu fahren, aber nach ein wenig Protest hat er sich beruhigt und ist eingeschlafen. Ich konnte die Steigungen bewältigen und merkte schon, dass der Tag für mich anstrengend war. Die Sonne und Temperaturen ist man zur Zeit ja gar nicht gewohnt. Die Runde führte wieder zurück an den Rhein, den ich bei Unkel nach einer schönen Abfahrt erreichte.
    Wir hatten nur noch etwa 25 Km vor uns und ich sah mich schon jubelnd zu Hause mit Henry diese Tour an einem Tag geschafft zu haben, doch er wachte auf und brabbelte vor sich hin. Normalerweise geht er gegen 20 Uhr schlafen und nun war es doch schon später und er war auf einmal wieder wach, hmm. Wir beschlossen uns in Königswinter am Rhein zu treffen, so konnte meine Frau ihn noch einmal stillen. Er saß bis dahin friedlich und ruhig im Anhänger und hätte bestimmt auch noch die letzten 15 Km mit mir gemeinsam geschafft, aber es war spät und er hatte Mama ja wieder gesehen , da wollte ich ihm eine schnellere Heimfahrt gönnen. So bin ich die letzten Kilometer alleine nach Hause gerollt und war schon etwas wehmütig ohne ihn, aber super stolz!!!
    Habe nicht gedacht, dass es so gut klappt, aber es zeigt sich wieder einmal auch: einfach ausprobieren. Henrys erste 171 Km Tagestour 😊

    • 1. April 2021

  • ORBIT 360

    Ahhhh BEST-OFF. Richtig nice :)

    • 2. April 2021

  • Mario

    Sehr cool! Gerade zufällig über deine Tour und den Post gestolpert. Meine Kleine ist nun 10 Monate und wir machen aktuell unsere ersten Anhängertouren. Haben uns allerdings bisher auf kleinere Runden beschränkt. Nach deinem inspirierenden Post freue ich mich schon darauf in meiner anstehenden Elternzeit eine längere Tour zu probieren 😁

    • 2. April 2021

  • Bengelino

    Super 👍 👏
    Tolle Runde mit deinem Knirps 👍
    Und Wahnsinnsleistung mit dem Hänger hinter Dir.
    Hat mich sofort an meine Rennradrunden mit meiner Tochter zurück versetzt, auch wenn wir damals nie auch nur ansatzweise solche Strecke gefahren sind. Unvergesslich war es dennoch.
    Ich wünsche euch noch ganz viel tolle gemeinsame Touren.

    • 2. April 2021

  • Loimi

    Hammer BH!

    übersetzt vonOriginal anzeigen
    • 2. April 2021

  • oro96

    Fantastisch. Ich finde es großartig, daß ihr so etwas mit eurem Kleinen macht. Genau richtig. Kinder lieben das Abenteuer und in die Ferne sehen ist immer besser als fernsehen. Mit unseren sind wir mit Beiwagen motorisiert und mit Zelt nach Skandnavien und Frankreich, später noch mit Hund. Kinderanhängertouren (Doppelsitzer Chariot) habe wir auch viel gemacht. Weiter so, das ist das Beste was ihr machen könnt.

    • 2. April 2021

  • nib!

    Henry & Lukas absolut klasse was ihr da gemacht habt! 👏🏼👏🏼👏🏼

    • 3. April 2021

  • slowey thomsen

    Wow—Respekt!!!Was für eine coole Idee....es gibt eben keine Ausreden!!!

    • 3. April 2021

  • JonnyD

    Sau gut! Respekt!👊🏻

    • 4. April 2021

  • zebra

    wundervoll!

    • 5. April 2021

  • 21eljay

    Danke euch! Hat uns beiden auch viel Spaß gemacht 😀
    Kann jedem nur empfehlen mit kleinen Kindern trotzdem längere Touren zu unternehmen, müssen ja nicht unbedingt 200 km sein 😉
    @mario Zuversicht ausstrahlen und überzeugt sein vom Vorhaben, dies fühlen die Kleinen bestimmt.

    • 5. April 2021

  • 🚲Dietrich🚲 (spechtX)

    Super Aktion, ein toller Tourenbericht. Als Vater von jetzt großen Kindern hat mich das sehr bewegt. Besonders diese Gratwanderung dem Kind was zuzutrauen(zuzumuten) und sich auf ihre Bedürfnisse einzustellen hast du gut gemeistert. Danke für die Inspiration.

    • 8. April 2021

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