Jair hat diesen Ort mit komoot entdeckt!

Entdeck auch du mehr von der Welt da draußen!

oder
Mit E-Mail registrieren

Zum Nordkap - Jahr 1 - Etappe 8

05:46
26,3 km
4,6 km/h
620 m
630 m

Tourenverlauf

Start
1,98 km
2,74 km
3,93 km
4,82 km
5,57 km
7,70 km
8,81 km
9,93 km
10,8 km
11,7 km
13,4 km
15,7 km
17,3 km
20,4 km
25,7 km
26,3 km
Ziel

Höhenprofil

Auswahl
Nichts ausgewählt – durch Klicken und Ziehen kannst du eine Auswahl erstellen

Geschwindigkeitsprofil

Auswahl
Nichts ausgewählt – durch Klicken und Ziehen kannst du eine Auswahl erstellen

Gemacht von Jair

10.08.2018

Kommentare

  • Jair

    Ich bin in Schweinsbühl angekommen. Nicht, dass die Strecke sehr schwer gewesen wäre. Aber sie hatte es trotzdem in sich.
    Begonnen hat alles heute Morgen nach einem guten Frühstück. In Niedersfeld war die Straße gesperrt, von der aus ich starten sollte. Auch für Fußgänger! Aber der einzige Bauarbeiter, der da war, hatte ein Einsehen und räumte die Sperrgitter für mich noch einmal zur Seite.
    Es begann ein langer Anstieg. Der Kahle Asten war zwar wirklich mit 841 m der höchste Punkt meiner Tour, aber der Clemensberg hier stand ihm mit 837 m kaum nach.

    • 10.08.2018

  • Jair

    Oben erstreckt sich eine herrliche Hochheide mit vielen seltenen Pflanzen. Diese Heide ist nicht natürlichen Ursprungs. Vor 3000 Jahren wurde hier am Berg Eisen abgebaut und verhüttet. Die Menschen brauchten dazu Holzkohle, die sie von den Bäumen auf dem Berg erhielten. So wurde schließlich alles abgeholzt, und weil die Bauern und Hirten auch noch die Wurzeln gebrauchen konnten, wuchsen keine neuen Bäume mehr. Heute versucht man, eine Neuaufforstung des Gebietes zu vermeiden, um die seltenen Pflanzen dort oben nicht zu gefährden.
    Am Berg gibt es außerdem noch die Abbruchkante eines riesigen Steinbruchs. Von dieser Stelle aus hat man einen weiten Blick in die Umgebung. An klaren Tagen soll man bis zum Harz blicken können.

    • 10.08.2018

  • Jair

    So weit reichte der Blick heute nicht, aber die Sicht war dennoch beeindruckend. Das waren auch die Temperaturen: Trotz Sonnenschein hatte es hier gefühlte Minustemperaturen. Jedenfalls zog ich mir wegen des starken Windes meine Wanderjacke an.
    Bergab ging es durch das reizvolle Hoppecke-Tal. Es war ein langer Abstieg, aber man konnte recht beschwingt mal rechts, mal links des glucksenden Baches laufen. Dann kam Willingen in Sicht - und der Weg war gesperrt. Ich fragte einen Bauarbeiter, ob ich als Fußgänger da durch käme. Er verneinte: "Da wird gearbeitet, es gibt jede Menge Löcher und Tunnel - das wäre viel zu gefährlich."

    • 10.08.2018

  • Jair

    Er zeigte mir eine Umleitung, die ich dann gehen konnte. Willingen ist sehr touristisch. Wie ich später erfuhr, wird an der gesperrten Stelle ein neuer Lift gebaut, mit dem man auch Mountainbikes auf den Berg bringen kann. An der Umleitung entdeckte ich ein Gebäude, in dem man 3D-Minigolf spielen konnte usw.
    Gegenüber der Bahn lockte ein Rewe, und ich holte mir erst einmal ein Mittagessen. Die Hälfte der Strecke hatte ich ja schon, und nach Schweinsbühl im Diemeltal sollte es nicht allzu schwer sein.
    Doch nach der Pause ging es erst einmal sehr steil nach oben. Zum Glück schwenkte der Weg kurz darauf wieder in einen vernünftigen Verlauf ein.

    • 10.08.2018

  • Jair

    Über Schwalefeld ging es nach Rattlar. Und wieder gab es eine rasante Steigung - nicht überaus lang, aber eben steil, und ich merkte die Müdigkeit inzwischen deutlich. Nun verlief der Weg zwar wunderschön, fast eben durch lichten Wald, aber er zog sich, wechselte die Hangseite, wurde zum Asphaltweg.
    Nach gefühlten Stunden sah ich Häuser vor mir. Nein, das war noch nicht Schweinsbühl, es war Deisfeld. Noch 2 km bergauf, zunächst auf einer kleinen Straße, dann rechts in die Wiesen hinein und zwischen Hecken nach oben. Die Sonne brannte inzwischen schon wieder ordentlich.
    Plötzlich hörte ich ein Geräusch neben mir. Wegen der Hecke konnte ich nichts sehen, aber einige Sekunden später sprang ein Reh über den Weg und jagte den Berg hinauf, dem schützenden Wald entgegen.

    • 10.08.2018

  • Jair

    Noch eine Kuppe, dann kamen die Häuser von Schweinsbühl in Sicht. Der Gasthof war schnell gefunden, aber er war geschlossen. Ein Schild stand im Fenster: Familienfeier. Ich ging um das Haus herum nach hinten, fand eine Bank im Schatten, setzte mich und wollte anrufen - kein Netz. Ich wanderte wieder nach vorn. Offenbar hatte der Wirt mich bemerkt und öffnete die Tür.
    Ich war ja angemeldet. Er zeigte mir also mein Zimmer und ging wieder an seine Arbeit.
    Ich machte mich frisch und wollte schreiben. Aber auch im Zimmer hatte ich kein Netz. Ich ging in die Gaststube und fragte nach dem WLAN-Schlüssel. Ich bekam ihn bereitwillig. Aber das Netz war so stark belastet, dass ich nichts hochladen konnte.

    • 10.08.2018

  • Jair

    Ich legte mich aufs Bett und schlief fast sofort ein. Gerade rechtzeitig zur Abendessenzeit wachte ich auf. Das Essen draußen auf der Terrasse war gut und preiswert. Kevin, ein junger Wanderer, der auf dem Diemelsteig unterwegs ist, leistete mir Gesellschaft. Wir erzählten uns gegenseitig unsere Erlebnisse. Später kam auch der Wirt noch hinzu, brachte einen Kräuterschnaps mit und die Erzählungen setzten sich fort. Gegen 20:30 Uhr wurde es uns aber allen zu kalt, und wir suchten unsere Zimmer auf. Jetzt endlich funktionierte auch der Komoot-Bericht. Und jetzt wisst ihr, unter welch unsäglichen Mühen er entstanden ist :-)
    Bis morgen. Es geht nach Marsberg. Ich habe noch kein Zimmer, denn das Handy geht ja immer noch nicht, und der Versuch des Wirts, mir eine Unterkunft in Obermarsberg zu besorgen, klappte leider nicht. Aber das wird schon werden.

    • 10.08.2018

  • Heidi

    Hallo Jair, deine Wanderungen stehen bei mir immer hinten an, schließlich möchte ich richtig Zeit haben, deinem Abenteuer zu folgen. So wie heute, habe ich einen freien Tag.
    Zwischenzeitlich dachte ich mal, dich auf deinem Weg für ein paar Stunden zu begleiten. Doch "für mal eben vorbeikommen" bist du schon viel zu weit weg.
    Solltest du mal Lust auf 3D Minigolf haben ... in Köln gibt es auch die Möglichkeit.

    • 13.08.2018

Dir gefällt vielleicht auch

Wandern im Sauerland
Wander-Collection by
komoot
Laufstrecken in Nordrhein-Westfalen
Lauf-Collection by
komoot
Bergtouren in Deutschland
Bergtour-Collection by
komoot
Mountainbike-Touren im Sauerland
Mountainbike-Collection by
komoot
Rennradtouren im Sauerland
Rennrad-Collection by
komoot
Radtouren im Sauerland
Fahrrad-Collection by
komoot
Das Mountainbike-Paradies: Ferienregion Winterberg-Hallenberg
Mountainbike-Collection von
Ferienwelt Winterberg
Über die Kämme des Rothaargebirges
Wander-Collection von
komoot
Flow-Trail statt Ski-Piste
Mountainbike-Collection von
komoot
Die beliebtesten Badeseen in Hessen
Fahrrad-Collection von
komoot